Bohnen [Phaseolus vulgaris]


Botanischer Name
Phaseolus vulgaris
Pflanzenkategorie
Alternativ-Namen
Grüne Bohnen
Bohnen - Einleitung

Allgemeine Informationen

Phaseolus vulgaris, Hülsenfrüchtler.

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Bild: Botanikus

Siehe auch "Türkische Erbsen".

Bohnen - Aufzucht und Lebenszyklus

Boden

Humoser, lockerer, sandig-lehmiger Boden ist günstig. Schwere verkrustete Böden sind weniger geeignet. pH 6,0 - 7,2 bei Buschbohnen, pH 5,5 - 7,5 bei Stangenbohnen. Schwachzehrer, Nährstoffbedarf bei Stangenbohnen etwas höher, ebenso noch mehr Wärme als bei Buschbohnen erforderlich. Zu großer Nährstoffgehalt führt zu Krankheiten und Geschmacksbeeinträchtigung. Chloridhaltiger Dünger ist schädlich.

Lage

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Bild: Botanikus
Sonnige, warme, windgeschützte Lage.

Aufzucht

Mulchen. Die Pflanzen entwickeln mehr Standfestigkeit, wenn Sie diese rundherum mit Erde anhäufeln.

Vogelschutz durch Bretter oder Netze. Aussaat nach Eisheiligen bis Mitte 7, nicht in kalten, nassen Boden, der Boden sollte sich schon auf mindestens 10° erwärmt haben. Ggf. unter Folie schon Ende 4 aussäen, 2 höchstens 3 cm tief, da der Keimling viel Sauerstoff benötigt. Verträgt keine Temperaturen unter 2°. Die dunklen Sorten sind meistens robuster.

Saatbeize mit Kamillen- oder Baldriantee oder kurz in Salatöl legen gegen Schimmelgefahr. Meist tritt dieser Schimmelbefall auf, wenn im vorigen Jahr viel Grünmasse den Boden bedeckte, nach Grasumbruch, Gründüngung oder Spinatanbau. In diesem Falle bevölkern viele Milliarden von sowohl nützlichen als auch schädlichen Bodenorganismen den Boden; auch die schädliche Bohnenfliege tritt dann verstärkt auf.

 

Buschbohnen

Horste mit 6 Bohnen im Abstand von 40 cm oder Reihensaat Abstände 5 - 8 cm/40 - 50 cm.

Keimtemperaturen mindestens 8 - 10° (opt. 22 - 25°).

Buschbohnen als Vorfrucht: Vorziehen ab 3 im Frühbeet oder in Saatschalen und Anfang 5 ins Gemüsebeet umsetzen. Buschbohnen sind kälteempfindlich und werden frühestens ab Anfang 5, sobald keine Spätfröste mehr zu erwarten sind, ins Freiland ausgesät. Bei kalter Witterung kommen auch Frühbeet und Gewächshaus in Frage. Auch im Herbst ist ein Folienschutz empfehlenswert.

Stangenbohnen

Um die Stangen herum legen, jeweils 6 - 8 Körner 3 cm tief auf sandigen, 2 cm tief auf lehmigen Böden. N-S-Richtung des Beetes. Keimtemperatur mindestens 12° (opt. 25°). Nicht zu eng setzen, es leidet die Qualität. Man kann die Stangenbohnen zum Schutz vor Pilzkrankheiten bei der Saat dünn mit Algenkalk oder Gesteinsmehl bestäuben.

Keimtemperatur bei Spaghettibohnen 16°, opt. 28 - 30°, Keimdauer 10 - 14 Tage. Weiße Bohnen keimen oft nicht so leicht wie dunkle. Abstand der Stangenbohnen 50 - 60 cm, in den Reihen 70 - 100 cm, je nachdem, ob Mischkultur vorgesehen ist. Enger Stand bedingt geringere Erträge, mehr Krankheiten und schlechtere Qualität.

Aussaat Anfang 5 - Ende 6. Vorziehen in Joghurtbechern oder Anzuchtschalen verfrüht die Ernte. Das ist auf alle Fälle vorzuziehen, nicht die Schnecken fressen die Hälse ab, sondern die Bohnenfliegen. Immer mehr Gärtner gehen dazu über, im Haus auszusäen und damit den Bohnen zu guten Startbedingungen auf dem Beet zu verhelfen. Sie ziehen im April die Pflanzen in Töpfen vor. Bei Temperaturen von 20 - 25° keimen und wachsen sie zügig. Bis zur Keimung sparsam gießen. - Indianer bauen Stangenbohnen zusammen mit Zuckermais, wenn dieser etwa 30 cm hoch ist. - Stangenbohnen winden sich entgegen dem Uhrzeigersinn. Je mehr Windungen, desto mehr Ertrag. Nach Auflaufen ist leichtes Anhäufeln günstig. Hacken günstig, nicht bei Blüte. Man kann die Bohnen in unwirtlichen Gegenden auch im Frühbeet vorziehen und dann Ende 5 verpflanzen. Zweite Ernte durch Besprühen der Pflanzen mit Baldrianblütenextrakt bei Beginn der ersten Blüte.

Es gibt für kleine Gärten auch Stangenbohnen, die nur 1,50 - 2,00 m hoch werden, z.B. Bertina und Racker (auch für Gewächshaus) von Sperli. Gießen bei Trockenheit vergrößert die Ernte ungemein, ebenso frühes und häufiges Durchpflücken. Während der Blüte und nach der ersten Pflücke ist der Bedarf an Wasser und Dünger am größten, sonst werden Blüten und Hülsenansätze abgestoßen und die unteren Blätter vergilben. In 6 anhäufeln ist günstig.

 

Phaseolus coccineus. Feuer- oder Prunkbohnen.

Phaseolus coccineus, Feuerbohnen
Phaseolus coccineus, Feuerbohnen
Bild: Botanikus

Sie sind robuster, wachsen auch noch in kühleren Lagen, vertragen sogar mal kurzzeitig schwachen Frost, die Erträge sind höher und die Erntezeit dauert bis zum Frost. Doch haben sie Schwierigkeiten bei starker Hitze. Dann können die Blüten abfallen, weil sie nicht befruchtet sind, wahrscheinlich trocknen sie zu schnell ein. Die Blüten sind auf Befruchtung durch Bienen und Hummeln angewiesen. Erst im 18. Jahrhundert stellte man fest, dass sie auch ausgezeichnet schmecken. Aussaat Ende 5 - Anfang 6 am ertragreichsten.

Der Boden sollte mindestens 10° warm sein. Samen etwas anfeilen, ggf. auch anstechen, damit die Feuchtigkeit besser eindringen kann, und dann 24 Stunden in lauwarmem Wasser vorquellen. Um jede Stange 6 - 8 Korn flach legen, höchstens 4 cm tief. Bei 20 cm Höhe anhäufeln. Nährstoff- und Wassermangel kann zum Abfallen junger Hülsen führen. Aussaat Anfang 4 bei 20° in Töpfen und Vorquellen in lauwarmem Wasser steigert den Ertrag noch weiter. Die Bohnenfliegen und Schnecken werden dadurch weitgehend ausgeschaltet.

Auspflanzung Ende 4/Anfang 5 Abstand 60 x 60 cm bei Stangenanbau. Ab August müssen sie milchreif früh geerntet werden, sonst werden sie ungenießbar. Keimt unterirdisch. Eine Bohnenlaube aus Feuerbohnen ist nicht nur nützlich, sondern auch gut aussehend. Man stellt zwei Reihen Rundbögen auf mit zugewandter Seite und lässt die Bohnen dann wachsen. Nur gießen muss man viel und regelmäßig.

Ihre Wurzeln können wie Dahlien aus dem Boden genommen und im nächsten Jahr wieder verpflanzt werden. Kann Wind besser vertragen als die anderen Bohnen. Die Feuerbohnen werden von Kennern den Buschbohnen vorgezogen. Nach der Ernte die Wurzeln wegen ihres Stickstoffgehaltes im Boden lassen.

Feuerfeste Samen bleiben 3 - 4 Jahre keimfähig. Die Samen schmecken auch im ausgereiften Zustand und sie behalten, wie auch beim Erhitzen, ihre ungewöhnliche Färbung. Alle Feuerbohnen sind von Natur aus immun gegen Bohnenkrankheiten und werden etwa 4 m hoch.  

Ernte

Buschbohnen werden gepflückt, solange die Hülsen knackig und saftig sind und beim Umbiegen glatt durchbrechen. Der beste Erntemonat ist 7. Je nach Ertrag werden die Buschbohnen zwei- bis dreimal wöchentlich durchgepflückt. Die Ernte dauert gewöhnlich zwei Wochen an. Behandeln Sie die Pflanzen beim Ernten sehr behutsam, damit die Bohnenpflanzen nicht gelockert oder gar aus dem Boden herausgezogen werden.

Stangenbohnen sind reif, wenn sich die Hülsen glatt durchbrechen lassen. Sie sollten noch keine Kernausbuchtungen zeigen. Überständige, übersehene Schoten ebenfalls abpflücken, aber wegwerfen. Bohnen niemals bei Nässe ernten oder anfassen. Statt des üblichen beidhändigen Pflückens kann man auch mit dem Daumennagel kurz unter dem Stängel die Bohnen abkneifen, wodurch das Verarbeiten schneller vonstatten geht.

Feuerbohnen: Erntezeit ist je nach Sorte und Lage ab 7 bis 9. Wer sie essen will, sollte die Schoten ernten, wenn sie etwa 10 - 15 cm lang sind. Ernte ab 9, entweder im Jungstadium bei etwa 4 cm Länge oder mit milchreifen Kernen. Später einige Hülsen hängen lassen für die Nachzucht. Feuerbohnen sind besonders zart, wenn sie frühzeittig geerntet werden.

Lagerung

Werden Bohnen nach der Ernte nicht sofort gekühlt, verderben sie in wenigen Stunden. Auch im Gemüsefach halten Bohnen nur zwei Tage, bei Temperaturen unter 8° C treten sofort Kälteschäden auf. Daher kurz blanchieren und einfrieren.

Nachbarschaften-Mischkultur

Buschbohnen

  • Gute Nachbarn: Blumenkohl, Bohnenkraut (fördert das Wachstum, verbessert das Aroma und schützt vor Bohnenläusen, vermindert als Zusatz zu Bohnenspeisen Blähungen), Borretsch, Dill, Endivien, Erdbeeren, Getreide, Grünkohl, Gurken, Kapuzinerkresse, Karotten, Kartoffeln, Katzenminze, Knollensellerie, Kohl, Kohlrabi, Kopf- und Pflücksalat, Kümmel, Kürbis, Mais, Mangold, Pflücksalat, Radies, Rettich, Rhabarber, Ringelblumen, Rote Bete, Salat, Salbei, Schnittsellerie, Sonnenblumen, Tomaten, Zucchini.
  • Unverträglich: Erbsen, Fenchel, Gründüngung im Vorjahr, Knoblauch, Porree, Puffbohne, Schnittlauch, Spinat, Zwiebeln.

Stangenbohnen

  • Gute Nachbarn: Bohnenkraut, Borretsch, Kapuzinerkresse, Kohl, Kohlrabi, Kopfsalat, Radies, Rettiche, Ringelblumen, Rote Bete, Sellerie, Studentenblumen, Zucchini. Mischkultur mit Gurken wegen der Fusarium-Fuß- und Welkekrankheit vermeiden, obwohl die beiden sonst gut harmonieren würden. Auch vor der Himbeerreihe stehen sie gut.
  • Unverträglich: Erbsen, Gemüsefenchel, Gladiolen, Gründüngung im Vorjahr, Knoblauch, Lauch, Porree, Tomaten und alle Zwiebelpflanzen.

Feuerbohnen:

  • Gute Nachbarn: Bohnenkraut, Endivien, Erdbeeren, Gurken, Kapuzinerkresse, Kartoffeln, Kohlsorten und Radieschen, Rettich, Rote Bete, Salat, Spinat, Tomaten.
  • Unverträglich: Fenchel, Knoblauch, Lauch und Zwiebeln.

Fruchtfolge-Fruchtwechsel

Frühestens im dritten Jahr erneut Bohnen auf demselben Beet anbauen.

Wer Buschbohnen vorzieht, kann bereits ab Mitte 7 auf dem freigewordenen Platz Erdbeeren, Feldsalat, Radieschen, Rettiche kultivieren.

Stangenbohnen: Als Vorfrucht ist Roggen gut geeignet, als Nachfrucht Phacelia gegen etwaige Fußkrankheiten der Bohnen. Bohnenstangen senkrecht stellen und mit einer Firststange verbinden, sie trocknen so besser ab. Geschmacklich sind die Stangenbohnen den Buschbohnen überlegen, z.B. Wunder von Venedig.

Bohnen - Anfälligkeit für Pflanzenkrankheiten


Bohnen - Sorten/ Unterarten

Sorten 1

Buschbohnen, resistent und tolerant:

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Bild: Botanikus

  • Adriana. (Quedlinburger) Mittelspäte bis späte Buschbohne mit einer Wuchshöhe von 50 cm. Sie ist widerstandsfähig gegen Brennflecken und dem Bohnenmosaikvirus. Die kräftig-grünen Bohnen werden 14 cm lang und sind zur Verarbeitung als Brechbohnen zu empfehlen.
  • Amethyst (Pötschke), violette Edelsteinbohne, ein farbintensiver Edelstein unter den Bohnen. Mit ihren violetten, geraden und fadenlosen Hülsen, die ca. 16 - 17 cm lang werden sowie ihrem außergewöhnlich guten Geschmack ist sie eine echte Verbesserung gegenüber anderen, älteren blauen Sorten. Sie besitzt eine samtzarte Haut, einen kernig-bohnigen Geschmack und ist resistent gegen Bohnenmosaikvirus.
  • Apollo (Quedlinburger) Diese Filetbohne bildet extra feine Hülsen. Die Bohnen werden nur bis zu 10 cm lang, sie werden von Großabnehmern und für Gourmetrestaurants geordert. Sie reifen besonders früh. Resistenzen gegen Bohnenmosaikvirus, Fett- und Brennflecken.
  • Butler (Sperli-Müller). Prunkbohne.
  • Caruso (Bingenheimer Saatgut), sehr lang und äußerst ertragreich. Ebenfalls als Filetbohne geeignet.
  • Cupidon (Bingenheimer Saatgut), grüne Filetbohne mit feinen, etwa 16 - 20 cm langen, runden Hülsen. Kann in jungem Zustand als Filetbohne und in ausgewachsenem Zustand als normale Buschbohne geerntet werden.
  • Delinel (Tom-Garten, Sperli-Müller, Quedlinburger). Frühe Ernte, französische Filetbohne. Besonders reichtragend. Schutz gegen Bohnenmosaikviren.
  • Divara (Kiepenkerl, TOM-Garten). Feinschmeckerbohne mit besonders langen Hülsen. Länge 18 cm. Besonders gutes Aroma.
  • Dublette (Kiepenkerl), weißkörnige Spitzensorte.
  • Festina () tiefdunkelgrün, weist sie auf ihren Gehalt an Antioxidantien hin. Schon an der Farbe erkennt man ihren Gesundheitswert. Sie gilt als die dunkelste grüne Bohne überhaupt. Der Geschmack ihrer 17 cm langen, geraden Hülsen ist lecker und läßt keinen Zweifel an ihrer Anbauwürdigkeit aufkommen. Sie ist resistent gegen Bohnenmosailvirus, besonders standfest, hitzetolerant und bringt große Ernten.
  • Filetty (Pötschke). Sie bleibt lange zart. Eine der besten Filetbohnen. Mittelfrüh, mit geraden, ca. 12 - 14 cm langen Hülsen.
  • Flevoro (Pötschke) ist eine Filetbohne für Feinschmecker mit 11 - 12 cm langen Hülsen. Hoher Ertrag. Sie kommt sehr früh und ist ertragreich. Von Natur aus resistent gegen Fettflecken, Brennflecken und Bohnenmosaikvirus. Diese Buschbohne ist eine widerstandsfähige Bohne, gut für Anfänger und Fortgeschrittene.
  • Fructidor (Pötschke). Wachs-Busch-Bohne mit fleischigen Hülsen. Die goldgelben, geraden, runden Hülsen werden ca. 14 cm lang und sind ausgesprochen knackig und fleischig. Das macht Fructidor zu einer der besten Salatbohnen. Die ertragreichen Pflanzen sind wüchsig mit gesundem Laub, robust und resistent gegen Bohnenmosaikvirus.
  • Golddukat (Kiepenkerl, TOM-Garten), weißkörnige Wachsbohnen-Neuzüchtung. Trägt gut.
  • Gusty (Pötschke) mit weißem Korn, einmal aussäen, immer ernten. Anders als normale Sorten kommt man bei Gusty mit einem Satz aus, denn sie ist so wüchsig, dass sie stets weiterwächst und permanent neue Hülsen bildet. Auf diese Weise kann man den ganzen Sommer lang ernten. Die 17 - 18 cm langen Hülsen sind etwas feiner als die von Primel. Resistent gegen Mosaikvirus und Brennflecken.
  • Hildora (A&S, Pötschke, Sperli-Müller) ist eine perfekte, mittelfrühe, wohlschmeckende, leuchtend-gelbe Wachsbohne. Qualitätssorte mit 16 cm langen, geraden schmalrunden Hülsen von tiefgelber Farbe. Buschiger Wuchs. Reichtragend und zum Einfrieren und Trocknen gut geeignet. Hildora hat eine gute Standardresistenz gegen Bohnenmosaikvirus.
  • Joie. (Quedlinburger) Die Hülsen sind besonders fein und sie haben eine Länge von 11 cm. Mittelfrüh mit hohen Erträgen. Resistenz von Brennflecken, Fettflecken und Bohnenmosaikvirus. Die Wuchshöhe ist bis 50 cm.
  • Maxi (Bingenheimer Saatgut, Kiepenkerl, Pötschke, Sperli-Müller, TOM-Garten), frühe und ertragreiche Sorte mit langen Hülsen. Leicht zu ernten, Hülsen hängen frei über dem Laub. Auch zum Treiben geeignet. Bio-Saatgut. Sonne.
  • Molly (Pötschke, Sperli-Müller), zarte Prinzessbohnen mit feinen Hülsen. Verbesserung der altbekannten Sorte 'Doppelte Holländische Prinzeß' und Nachfolgesorte von 'Prinzeß'. Besonders zarte, ca. 12 cm lange, feine dunkelgrüne Hülsen fast ohne Kornansatz. Resistent gegen Fettflecken, Brennflecken und Virus. Diese Buschbohne ist eine widerstandsfähige Bohne, gut für Anfänger und Fortgeschrittene.
  • Montano (A&S, Sperli-Müller). Sorte mit fleischigen Hülsen. Diese ertragreiche Sorte mit dunkelgrünen, fleischigen, 12 - 14 cm langen, fadenlosen Hülsen hat sich äußerst bewährt. Sie erzielt Höchsterträge auch bei schlechten Witterungsverhältnissen. Reifezeit: Mittelfrüh. Montano ist resistent gegen Virus, Brenn- und Fettflecken.
  • Negra (Kiepenkerl), mittelfrühe Feinschmeckerbohne.
  • Odeon (Pötschke). Buschbohne reift schon sehr früh. Mit Natur-Extrakten behandelt. Eine der besten Filetbohnen. Die runden Hülsen werden 15 - 16 cm lang. Robust und wüchsig mit Resistenz gegen Mosaikvirus, Brenn- und Fettfleckenkrankheit. Diese Buschbohne ist eine widerstandsfähige Bohne, gut für Anfänger und Fortgeschrittene.
  • Primado (Kiepenkerl), beste Verbindung von Qualität, Ertrag und sehr gutem Geschmack
  • Primel (Pötschke, TOM-Garten) an ihr wird nur ein Satz ausgesät, Ende 6 bis 10. Frühreifende Brechbohne mit runden, geraden, ca. 18 cm langen, sehr fleischigen, dunkelgrünen, fadenlosen Hülsen. Zart und wohlschmeckend.
  • Primavera (Kiepenkerl, TOM-Garten), ertragreiche, dunkelgrüne Filet-Buschbohne. Die Hülsen sind glattschalig, vollrund und knackig. Die Planzen wachsen aufrecht und haben einen standfesten Wuchs. Die Hülsen sind 14 cm lang.
  • Rocdor (Tom-Garten), ohne Fäden, früh und gelbhäusig. Rocdor ist resistent gegen Brennflecken, Virus und Fettflecken. Die Hülsen sind 18 cm lang.
  • Sigma (Sperli-Müller, TOM-Garten), besonders standfest, mittelfrüh reifend. Ihre Merkmale: Aufrecht wachsend, besonders standfest. Die langen, geraden, mittelgrünen, glatten und fadenlosen Hülsen 14 - 16 cm reifen mit hohem Ertrag. Sigma ist resistent gegen Bohnenmosaikvirus, Brenn- und Fettflecken.
  • Sixta (Sperli-Müller), mittelfrüh reifend. Mittelfrühe Sorte mit fadenlosen, ca. 10 - 13 cm langen Hülsen. Sixta ist resistent gegen Fettflecken, gewöhnliches Bohnenmosaikvirus, Brennflecken und zudem tolerant gegen Gurkenmosaikvirus und Bohnengelbmosaikvirus.
  • Speedy (Pötschke, Sperli-Müller) die schnellste Bohne. Ein echter Sprinter mit vielen 13 - 14 cm langen fleischigen Hülsen, die etwa 10 Tage vor den anderen Sorten reifen. Sie sind wohlschmeckend, mittelgrün, rund und erscheinen unter dem auffallend gesunden Laub. Empfohlen auch für die ganz frühe Aussaat unter Folie und Folgesätze ab 7. Sie besitzt zahlreiche Resistenzen. Biologisches Saatgut.
  • Valdor (Sperli-Müller), sehr frühe Bohne, sie sind lange zu ernten. Bei dieser sehr frühen Wachsbohne reifen die ca. 12 cm langen, fadenlosen Hülsen langsam ab und sind daher lange zu ernten. Valdor ist resistent gegen Brennflecken, Bohnenmosaikvirus und Fettflecken.
  • Voletta (Kiepenkerl), weiche Wachsbohne.

Stangenbohnen, resistent und tolerant:

  • Blauhilde (Kiepenkerl, Pötschke, Sperli-Müller, TOM-Garten), ohne Fäden, mittelspät, mit hervorragendem Geschmack. Wird beim  Kochen grün. 7 - 10.
  • Cobra (Kiepenkerl, Pötschke, TOM-Garten), grüne Stangenbohnen, 20 cm lang. Sie hat einen ganz typischen Geschmack. Resistent gegen Fettflecken, Brennflecken und Bohnenmosaikvirus. Hübsche Blüten, mittelfrüh und ertragreich.
  • Fasold. (Quedlinburger) Diese Sorte bildet eine Länge von 20 - 25 cm. Die Hülsen sind fadenlos und deshalb zur Frostung geeignet. Resistenzen gegen Bohnenmosaikvirus und Brennflecken.
  • Matilda (Pötschke). Zart und lecker. Runde, zarte, sehr aromatische und überaus schmackhafte Hülsen genau wie eine Buschbohne bildet die Stangenbohne Matilda. So kann man eben einen viel höheren Ertrag auf gleicher Höhe erzielen ohne auf die charakteristischen, feinen Bohnen verzichten zu müssen. Resistenzen gegen den Bohnenmosaikvirus BCMV.
  • Neckargold (Bingenheimer Saatgut, Sperli-Müller, TOM), bringt besonders hohen Ertrag an langen, runden, fleischigen, tiefgelben Hülsen. Marktgärtnersorte.
  • Neckarkönigin (Kiepenkerl, Pötschke, Sperli-Müller, TOM-Garten), eine besonderer Klassiker bei den dickfleischigen Stangenbohnen mit 28 cm langen, geraden und runden Hülsen. Lange zartbleibend. Sie wachsen sehr gerade und bleiben lange zart. Die langen Hülsen hängen in Rispen bis zu 6 Stck. Mittelspäte, besonders ertragreiche Sorte. Die Wachstumszeit beträgt nur 50 - 60 Tage. Sonne. Bio-Saatgut. .
  • Tamara (Pötschke). Sehr ertragreich. Eine der beliebtesten Sorten im Profianbau. Er zeigt auch im Herbst keinen Rost. Sehr ertragreiche Stangenbohne mit mittelbreiten, ovalen, ca. 28 cm langen, fleischigen Hülsen. Wegen ihrer Produktivität eine der beliebtesten Sorten im Profianbau. Resistent gegen Bohnenmosaikvirus und Brennflecken.

 

Feuerbohnen, resistent und tolerant:

  • Butler hat feuerfeste Samen und ist samenfest. 
  • Hestia (Kiepenkerl) ist eine Zierbohne, die nur 30 cm hoch wird. Man kann sie auf dem Balkon ziehen. Sie hat schöne, bunte Blüten. Hybridsorte. Blüten weißrot. Ideal für Ampeln und Kübel, fadenlos.
  • Lady Di (Pötschke). Zierende Feuerbohne. Exzellente Gemüsepflanze. Lady Di ist eine moderne und fadenlose Prunkbohne mit kräftigem Bohnenaroma. Dank der hübschen, roten Blüten auch ein zierender Ranker als Feuerbohne. AGM.
  • Meienbohne hat feuerfeste Samen und ist samenfest.  
  • Preisgewinner ist rot, hat feuerfeste Samen und ist samenfest (empfehlenswert). 
  • Psophocarpus tetragonolobus. Flügelbohnen werden sehr stärkereich. Sie werden bis zu 30 cm lang und gedeihen unter Glas, auch die Blätter, Bohnen und Knollen schmecken würzig.
  • Phaseolus coccineus. Die Kuhbohnen sind weiß und klein, sie haben aber einen dunklen Fleck, deshalb werden sie auch zu Augenbohnen gemacht. Sie wächst im Abstand von 50 cm im Freiland, beginnend in 5.
  • Phaseolus lunatus. Mond- oder Limabohne. Die ungewöhnlich breiten Hülsen sind auffallend. Schönheit und Form sind einmalig gegenüber den Gartenbohnen Phaseolus vulgaris.
  • Primado (Erfurter) ist eine überzeugende, grünhülsige Neuzüchtung.
  • Red Run ist eine Hybridsorte.
  • Rotblühende. Sehr starkwüchsig, violett-schwarzes Korn.
  • Summer Medley ist rot-weiß (empfehlenswert). Aus den Blüten bilden sich nach der Bestäubung bis zu 30 cm lange Schoten.
  • Vigna unguiculata. Die Spargelbohne wächst im Freien an geschützter Stelle oder auch unter Glas. Die Schoten werden 1 cm breit, aber dafür bis zu 1 m lang.
  • Weiße Riesen sind empfehlenswert.

Die feuerfesten Samen bleiben 3 - 4 Jahre keimfähig. Die Samen schmecken auch im ausgereiften Zustand und sie behalten, wie auch beim Erhitzen, ihre ungewöhnliche Färbung. Alle Feuerbohnen sind von Natur aus immun gegen Bohnenkrankheiten.

Bohnen - Verwertung als Nahrung

Inhaltsstoffe

Bohnen enthalten Vitamin A, B1, B2, C, E, viel Eiweiß,

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Bild: Botanikus
Aminosäuren, Kohlenhydrate, Kieselsäure und Mineralien, vor allem Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Zink. Sie gehören zu den nitratärmsten Gemüsearten! Phytoöstrogene.

Bohnenschalen: Mineralstoffe, z.B.Chrom, blutzuckersenkende Substanzen, Arginin und Flavone.

Die rohen Bohnen sind giftig durch Lektine.

Zubereitung

Feuerbohnen kann man sehr gut als Schnittbohnen zubereiten.

Bohnen - Verwendung in der Medizin

Volksmedizin

Ein Tee aus Bohnenschalen wirkt harntreibend und wird auch gegen Rheuma und Gicht empfohlen.

Bohnen - Weiteres Wissenswertes