Gallmücken [Aphidoletes aphidimyza, Episyrphus balteatus]


Botanischer Name
Aphidoletes aphidimyza, Episyrphus balteatus

Allgemeines

Schadbild

Akelei. Winzige, hellorangefarbene Larven entwickeln sich in der Knospe.- Blütenknospen öffnen sich nicht, sterben ab.

Bohnen. Blätter eingerollt, verkrüppelt. Siehe auch 'Erbsengallmücken'.

Johannisbeeren. Dasyneura tetensi syn. Perrisia tetensi. Die Gallmücke fliegt von E 4 bis E 8, es können drei Generationen auftreten. Eiablage an den Enden der Blatttriebe von schwarzen Johannisbeeren, die Larven sind weiß, später gelblich. Sie verursachen Kräuselung der Triebspitzenblätter, danach Bräunung und Absterben.

Taglilien. Vor allem bei Blütenbeginn werden einzelne Knospen angestochen. Danach fallen sie ab.

 

 

Vorbeugung

Akelei. Befallene Knospen sofort vernichten. Spruzit.

Bohnen. Wie 'Vorbeugung'. Befallenes entfernen. Laub verbrennen nach Ernte.

Johannisbeeren. Triebspitzen abschneiden. Niem. Spruzit.

Taglilien. Befallene Knospen sofort abschneiden oder auflesen und vernichten.

 

Bekämpfung

Bohnen. Vliese und Netze. Flugzeit 5/6. Rainfarn- und Wermuttee. Fruchtfolge einhalten.

Johannisbeeren. Mulchen oder grüne Bodenbedeckung. Rainfarntee spritzen oder Niem ab A 4.