Spinnmilben [Bryobia gramineum. Spinnmilben (Tetranychidae).]


Botanischer Name
Bryobia gramineum. Spinnmilben (Tetranychidae).

Allgemeines

Schadbild

Bryobia gramineum. (Tetranychidae).

Spinnmilben. Nicht verwandt mit der Gras- oder Herbstgrasmilbe, sondern mit der Obstbaumspinnmilbe (Rote Spinne). 1 mm groß, rotbraun, sie dringen zu Millionen in die Häuser ein. Es gibt nur weibliche Tiere, die sich durch Jungfernzeugung vermehren. Sie ernähren sich vom Saft der Gräser und anderer krautiger Gartenpflanzen. Diese erhalten dadurch winzige helle Flecken. Sie wandern im Laufe des Sommers auf die Bäume, wo sie sich sonnen und an den Blättern saugen. Auch die Hauswände werden zur Sonnenbank benutzt. Sie sind harmlos für Menschen, aber durch ihre schiere Menge, wenn sie in die Häuser eindringen, unangenehm.

Vorbeugung

Bekämpfung

Abwehr: Obstbäume sollten eine Baumscheibe besitzen, die frei von Gras ist. Hauswände und Terrassen müssen durch einen 50 cm breiten Streifen, der 20 cm tief mit Kies angefüllt ist, vom Rasen getrennt werden. Ggf. die Barriere mit einem Ameisenmittel bestreuen. Spritzungen auf die Gräser mit Schädlingsfrei Naturen oder Niem. - Der Name Spinnmilbe wird auch oft für die Gras- oder Herbstgrasmilbe benutzt. Siehe dort.