Frühgeburten-Fehlgeburten


 

Frühgeburten:

Bei einer Untersuchung im Auftrag der Universität Bristol stellte sich heraus, dass ein erheblicher Anteil , nämlich 80%, der 'Frühchen', die vor der 26. Schwangerschaftswoche geboren wurden, leicht bis schwer behindert war: Lähmungen, Blindheit, Taubheit, Aufmerksamkeitsbehinderungen. Die besonders früh entbundenen Frühgeburten haben zu 41% einen IQ von unter 70.

Schwangere sollten gem. Dr. Morack, Berlin-Buch, mehrmals wöchentlich den Säuregrad ihrer Scheide messen, um Entzündungen festzustellen. Bis zu 8% der Kinder kommen vor der 36. Woche auf die Welt, die Ursache ist eine Entzündung der Scheide.

siehe auch www.fruehgeborene.de

 

Fehlgeburten:

Mütter, die mehr als 1 1/2 Tassen Kaffee (100 mg) täglich trinken, steigern das Risiko, besonders im ersten Drittel der Schwangerschaft, für eine spontane Fehlgeburt. Dasselbe gilt für coffeinhaltige Getränke wie Cola, Schwarzen Tee, coffeinhaltige Energydrinks. Besser sind Früchte- und Kräutertees, Mineralwasser und verdünnte Säfte (Deutsches Institut für Ernährungsmedizin und Dietätik, Bad Aachen, auf Grund einer schwedischen Studie). 02 Kaiser Foundation Research Institute, Oakland.

Werden Frauen magnetischen Feldern von mehr als 1,6 Mikrotesla ausgesetzt, erhöht sich möglicherweise das Risiko einer Fehlgeburt. - Grenzwert in Deutschland: 100 Mikrotesla.

Koffein: Alkaloid. Es behindert den Kalkaufbau. - Gem. Deutschem Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik, Bad Aachen, sollten Schwangere möglichst ganz auf den Kaffeegenuss verzichten. Schon ab 100 mg Koffein täglich = 1 1/2 Tassen steigt das Risiko einer Fehlgeburt an, besonders im ersten Drittel der Schwangerschaft.

04. Aspirin erhöht das Risiko einer Fehlgeburt um das fünf- bis sechsfache, vor allem im Zeitraum der Empfängnis. Bei längerem Gebrauch, ca. 1 Woche, erhöht sich das Risiko auf das achtfache (Kalifornische Studie).

Toxoplasmen. Das Sporentierchen Toxoplasma gondii kann leicht den Menschen infizieren über rohes Fleisch oder ungewaschenes Obst. Es lebt innerhalb der Zellen und muss nicht unbedingt Beschwerden verursachen. Bei Infektion während einer Schwangerschaft kann es in den ersten sechs Monaten zu einer Fehlgeburt kommen. Oder das Kind leidet unter Augenkrankheiten, Herzmuskel- oder Hirnhautentzündung oder Fehlbildungen. Wird die Schwangere im letzten Drittel der Schwangerschaft infiziert, ist meistens auch das Kind infiziert. Das kann zu Spätfolgen führen wie Augenerkrankungen oder Epilepsie. Das Übergreifen der Infektion auf das Kind kann medikamentös unterbunden werden.

Das Risiko einer Fehlgeburt steigt durch Johanniskraut und rauchende Mütter. Ebenso durch Listerien.

Jod, Selen. Johanniskraut.