Dörrobstmotten [Plodia interpunctella. Zünsler (Pyralidae).]


Botanischer Name
Plodia interpunctella. Zünsler (Pyralidae).

Schadbild

Plodia interpunctella. Zünsler (Pyralidae).

Größe etwa 8 - 10 mm. Die Dörrobstmotten haben gelbgraue Vorderflügel, innen silbergrau, mit kupferroten Spitzen, und heller Binde auf dem Rücken. Spannweite 16 - 20 mm. Sie sind aus dem Mittelmeerraum eingeschleppt. Die Falter legen ihre etwa 200 Eier in der Nähe von Nahrungsmitteln ab. Schon nach wenigen Tagen schlüpfen die Raupen, sie sind bis 17 mm lang, transparent, gelblich, grünlich oder auch rötlich. Sie fressen Backwaren, Dörrobst, Feigen, Getreideprodukte, Gewürze, Hülsenfrüchte, Mandeln, Müsli, Nüsse, Pralinen, Reis, Rosinen, Schokolade, Soja, Süßwaren, Trockenfutter. Der Befall ist deutlich sichtbar durch Kot und Spinnfäden. Nach 4 - 5 Wochen kriechen die Larven zu geeigneten Verpuppungsorten, manchmal kriechen sie an den Wänden hoch. Verpuppung mit Kokon. Nach weiteren 9 Tagen schlüpfen die fertigen Falter und beginnen mit der Eiablage.

Bekämpfung

Abwehr: Aufbewahrung von Lebensmitteln in Blech- und Glasbehältern, Schraubdeckel sind allerdings kein Hindernis. Bohnenkraut-, Eberraute-, Lavendel-, Rosmarin-, Wacholder- und Wermutzweige sowie Lorbeerblätter schrecken ab. - Befallenes vernichten. Schränke aussaugen, mit heißer Seifenlauge oder Essigwasser reinigen und trocknen lassen. - Neudomon-Speisemottenfallen. Mottlock Lebensmittelmotten-Klebefallen zeigen den Befall an. Schlupfwespen Trichogramma evanescens (Aries Umweltprodukte + Biologische Beratung bei Insektenproblemen), Schwarzlichtfallen (für geschlossene Räume mit Zeitsteuerung), Green-Help, Haromite, Niemsamen. Pheromonfallen (Apotheke). Es gibt auch noch andere, weniger häufige schädliche Motten: Getreide-, Korn-, Mehl- und Speichermotten. Nützlinge Habrobracon hebetor, Venturia canescens (Fachhandel).

Siehe auch Haus- +Vorratsschädlinge Zusammenfassung.