Springschwänze [Collembola. (Hexapoda).]


Botanischer Name
Collembola. (Hexapoda).

Schadbild

Springschwänze. Collembola. Sechsfüßer (Hexapoda).

Diese Insekten ohne Flügel leben in oder auf der Erde in riesigen Mengen. Es gibt weltweit über 4000 Arten. Im Waldboden können bis zu 2000 Tierchen je Liter leben, auf einem Quadratmeter Ackerboden 100.000. Vermehrung über mikroskopisch kleine Eier, die vom Wind überallhin geweht werden. Insekten und Eier können völlig austrocknen und werden durch Feuchtigkeit wieder zum Leben erweckt. Sie haben im allgemeinen 3 Beinpaare und sind zwischen 0,2 - 5 mm groß, in den Blumentöpfen sind sie meistens 1 - 3 mm groß. Farbe weiß bis dunkel pigmentiert. Sie können plötzlich hochschnellen mit Hilfe ihrer Sprunggabel. Sie können über die Haut atmen, auch bei großer Feuchtigkeit, die sie immer suchen. Im allgemeinen nützlich, weil sie organische Substanz abbauen, sie fressen tote Tiere, Pilze und Algen, aber auch Sämlinge. Sie werden durch den Geruch des Kohlendioxids angelockt. Nur bei starkem Befall (das kann bei hoher Luftfeuchtigkeit vorkommen) eingreifen. Das passiert in Töpfen öfters im Winter, wenn die Pflanzen unter Lichtmangel und hoher Zimmerwärme leiden. Wenn sie dann noch zuviel gegossen werden, bekommen die Wurzeln nicht mehr genügend Sauerstoff, sie sterben teilweise ab. Das ist für die Springschwänze eine einzigartige Nahrungsquelle, die auch zur Vermehrung reizt. Die Tiere sterben im Winter, ihre Eier überdauern den Frost.

 

Vorbeugung

Götterblume. Neudosan. Nur sinnvoll, wenn keine Wurzelfäule vorliegt.

Bekämpfung

Abwehr. Sie haben im allgemeinen 3 Beinpaare und sind zwischen 0,2 - 5 mm groß. Farbe weiß bis dunkel pigmentiert. Sie können plötzlich hochschnellen mit Hilfe ihrer Sprunggabel. Sie können über die Haut atmen, auch bei großer Feuchtigkeit, die sie immer suchen. Sie fressen tote Tiere, Pilze und Algen, aber auch Sämlinge. Sie werden durch den Geruch des Kohlendioxids angelockt.

Nur alten, trockenen Kompost für Töpfe verwenden.Töpfe im Winter nur wenig wässern. Wenn trotzdem übermäßiger Befall auftritt, den Topf etwa 1/2 Stunde in einen Eimer mit Wasser stellen und dann das Wasser abgießen. Anschließend nicht mehr gießen, bis die Topferde trocken ist. Umtopfen und dabei altes Wurzelgeflecht entfernen. Oder Neudosan 1% in die Töpfe gießen.

Götterblumen. Anschlussbefall nach Schwächung durch Wurzelfäule.