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Abführmittelmissbrauch: Kalium, Magnesium

Abwehrschwäche: 12 Wochenkur für das Immunsystem:
1. - 3. Woche Ferrum phosphoricum D3 Tabletten
4. - 6. Woche Manganum sulfuricum D6 Tabletten
7. - 9. Woche Zincum chloratum D6 Tabletten
10. - 12. Woche Silicea D 6 Tabletten

Acetylcholin: Lecithin

Acetylsalicylsäure: Er reduziert beim Mann das Risiko zu Herzinfarkten. Bei der Frau werden Schlaganfälle häufiger.

ACE-Hemmer: wie z.B. Metoprolol, der Mann verträgt relativ gut das Mittel gegen Bluthochdruck, die Frau leidet häufiger unter den Nebenwirkungen wie Husten oder Hautausschlag.

Adernwände: Rutin

ADHS: Siehe Hyperaktivität

Adrenalin: Kalium, Vitamin

AFA-Algen: Sie sind nicht für die Therapie bestimmt und haben auch keine solche Wirkung.

Aggression: Cholesterin, Vitamin B 9

Akne: Bromelain. Jod, Zink. Vitamin B 6. Aloe vera, Schwarzkümmel, Zistrose.

Alkohol/Akoholismus:

Maximale unbedenkliche Alkohol -Tagesdosen* für:

Frauen: 30 g, z.B. 1-2 Glas Wein = max. 0,2 - 0,4 l, 2 Flaschen Bier = 0.6 l, 3-4 Glas Schnaps = max. 0,06 - 0,08 l.

Männer: 50 g, z.B. 2-3 Glas Wein = max. 0,4 - 0,6 l, 3-4 " = 0,9 - 1,2 l, 6-7 Glas Schnaps = max. 0.12 - 0,14 l

*Richtwerte, die individuelle Gefährdung (z.B. Leberzirrhose, Alkoholsucht) schwankt stark. In Deutschland gibt es etwa 17.000 Todesfälle je Jahr auf Grund von Alkoholsucht. 9,3 Mio. Menschen haben einen riskanten Alkoholkonsum. 3% der Bevölkerung oder 5 - 8% der Beschäftigten gelten als abhängig, 10% der Beschäftigten sind stark gefährdet, nur 5% sind abstinent. Der Prokopfverbrauch 1999 lag bei 10,6 l, der Anteil an der Gesamtenergiezufuhr beträgt immerhin 5%. Alkoholkranke fehlen 16 mal häufiger kurzfristig, sind 2,5 mal häufiger krank und 3,5 mal häufiger in Betriebsunfälle verwickelt als der Rest der Beschäftigten. In der akuten Phase fehlen Süchtige durchschnittlich an 118 Arbeitstagen im Jahr. Im Jahre 2.003 belief sich der Alkoholkonsum auf 10 l/Person. Der Bierverbrauch ist nach seinem Höhepunkt im Jahre 1980 von 145,9 l auf 121,5 l zurückgegangen. Die Kosten alkoholbezogener Krankheiten verursachen ca. 20 Milliarden je Jahr.

Gem. Karl Mann, Mannheim, ist Alkoholismuszu 50 - 60% genetisch determiniert. Nach einer Studie des Bundesgesundheitsamtes erhöht übermässiger Alkoholkonsum Darm-, Gallen-, Leber- und Magenerkrankungen sowie Dickdarm-, Kehlkopf-, Mundhöhlen-, Rachen- und Speiseröhrenkrebs und Alkoholabhängigkeit.

02: Beim Internistenkongress in Wiesbaden 2001 wurde der These widersprochen, dass geringer Alkoholkonsum gut für die Gesundheit sei. Die Untersuchungen, die scheinbar einen Vorteil bei leichtem Alkoholkonsum erwiesen haben, seien an Menschen vorgenommen, die schon Gefässverkalkungen gehabt hätten. Auch geringe Mengen Alkohol können zu Krebs im Verdauungstrakt führen und eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung, oft eine Vorstufe für Krebs, werde durch Alkohol gefördert. Ebenso werde das Risiko einer Leberzirrhose erhöht. Vor allem ist es das Abbauprodukt Acetaldehyd, das die Bildung aggressiver Substanzen und den Zelltod fördert, andererseits die Teilungsgeschwindigkeit der Zellen vermindert. Ausserdem erhöht Alkohol den Blutdruck. Der Bierkonsum in Deutschland betrug 1999 104 Mill. Hektoliter, d.h. durchschnittlich trinkt der Bundesbürger eine Dose Bier (0,33 l) je Tag. Ein Liter Bier enthält 500 Kal., 0,7 l je Tag gelten als unbedenklich.

02: Universität Arkansas: Für Alkohol während der Schwangerschaft gibt es keinen sicheren Grenzwert. Auch in niedrigen Konzentrationen können die Mikrogliazellen des Gehirns geschädigt werden.

02 Heinrich-Heine-Universität: Durch Kernspintomographie wurde nachgewiesen, dass alkoholkranke Patienten schon auf alkoholische Duftreize reagieren, und zwar in ganz anderer Weise als Gesunde. Vor allem die Mandelkerne wurden aktiviert.

Alkohol soll nicht nur bei mässigem Genuss das Leben verlängern, sondern nach einer japanischen Untersuchung an 12.300 Ärzten auch den Intelligenquotienten um drei Punkte verbessern.- Andererseits passiert Alkohol ungehindert die Plazenta und hemmt die Entwicklung des Embryos. Vor allem in den ersten 8 Wochen ist die Gefährdung besonders gross, es werden massgeblich Arme, Augen, Beine, Gehirn, Herz, Ohren und viele andere Körperteile angelegt. Folgen sind Frühgeburt, Missbildungen und unreife Organe.

Katervorbeugung: Vorher fettreich essen, das verlangsamt die Alkoholaufnahme im Blut. Neben alkohol. Getränken immer zusätzlich Wasser (ohne Kohlensäure) trinken, vor allem aber hinterher. Die verlorengegangenen Mineralien und Vitamine (vor allem Vitamin C fördert den Alkoholabbau) müssen ersetzt werden durch viel Obst, fest oder flüssig, Salzstangen und Kraftbrühe. Empfohlen wird auch folgender Cocktail: 6 cl Tomatensaft, 6 cl kalte Kraftbrühe, 2 Spritzer Zitronensaft, 1 Prise Selleriesalz, 1 Spritzer Worcestersauce, Tabasco und Pfeffer. Auch Spiegelei mit seinem Cistein hilft bei der Ausscheidung der giftigen alkoholbedingten Stoffwechselschlacken. Quark entlastet die Leber, die das Acetaldehyd entgiften muss. Dies wird für den eigentlichen Kater verantwortlich gemacht. Ausserdem fördert es die Bildung aggressiver Substanzen und den Zelltod, andererseits wird die Teilungsgeschwindigkeit der Zellen vermindert. Nicht alles durcheinander trinken. Wer leicht an Kopfschmerzen leidet, sollte Alkoholarten mit Fuselöl meiden. Das sind besonders dunkler Brandy, Cognac, Fruchtliköre, Rotwein, Rum, Whisky. -

Alkohol erhöht den Blutdruck, er kann Krebs verursachen und besonders bei chronischer Bauchspeicheldrüsenentzündung zum Krebs überleiten. Er vermindert Folsäure und Vitamin B 12, die das Nervengift Homocystein unschädlich machen. Auch mässige Dosen Alkohol erhöhen den Homocystein-Spiegel. Ausserdem entsteht aus Alkohol Azetaldehyd, das wichtige Reparaturenzyme schädigt. - Die Mormonen trinken keinen Alkohol, ihre Herzinfarktsterblichkeit beträgt nur die Hälfte der der übrigen Amerikaner. Alkohol ist ein Stressor, abgesehen von höherem Blutdruck und höherer Pulsrate ist er ein enormer Risikofaktor für Demenzen.

Johanniskraut in hoher Konzentration und Arnica D 3 sollen bei Alkoholismus eingesetzt werden können.

03. Die Kosten der durch Alkohol verursachten Krankheiten betragen 20 Milliarden lt. einer Studie (FU, Berlin). Behandlungskosten 7,9 Milliarden, Arbeitsausfall usw. 12 Milliarden. Unter den 15-jährigen Schülern/Schülerinnen nimmt ein Viertel der Mädchen und ein Drittel der Jungen regelmässig Alkohol zu sich.

Selen, Zink. Inositol. Nikotin, Purine. Vitamin B 3, Vitamin B 5, Vitamin B 6, Vitamin B 7, Vitamin B 9, Vitamin B 12

Gemäß https://www.test.de/ verdampft Alkohol im Essen nicht vollständig. Es bleiben davon zwischen 4 und 85% im Essen zurück, je nach Dauer. - Strophantus gratus D 1 soll helfen, mit 10 Einheiten davon für immer von Alkohol Abstand zu nehmen. - Herr Berzelius-Schreiber gab immer Schnaps zu den Gerichten. Nach 2 - 3 Wochen hat sich der Betreffende das Verlangen nach Alkohol ganz oder teilweise abgewöhnt. - Selen D 200, etwa 1 - 2 Wochen eine Gabe, hat ebenfalls dazu beigetragen, das Verlangen nach Alkohol zu überwinden. - Auch Milcherzeugnisse aller Art sollen dabei helfen.

Allergien

Deutscher Allergie- und Asthmabund (DAAB), Fliethstr. 114, 41061 Mönchengladbach www.daab.de
Deutsche Akademie für Akupunktur und Aurikulomedezin e.V., Oselstr. 25 a, 81245 München www.akupunktur.de
www.heuschnupfen.de
www.allergie-info.de
www.aponet.de/arzneimittel/gegen/heuschnupfen

3 Monate vor Beginn der Allergie, zum Beispiel bei Heuschnupfen im November.
1. - 4. Woche Manganum sulfuricum D 6 Tabletten
5. - 12. Woche Calcium phosphoricum D 6 Tabletten im Wechsel mit Cuprum arsenicosum D 6 Tabletten

Pollenflugkalender:

Gelb: schwach, Vor- oder Nachblüte
Grün: Gelegentlich, nur schwach
Braun: Hauptflugzeit

Siehe auch: https://allergie.hexal.de/pollenflug/pollenflugkalender

 

Pollenflugkalender
Pollenflugkalender
Pollenflug Jan Feb März April Mai Juni Juli August Sept Okt Nov Dez
Hasel                        
Erle                        
Weide                        
Ulme                        
Pappel                        
Birke                        
Löwenzahn                        
Platane                        
Gräser                        
Spitzwegerich                        
Raps                        
Roggen                        
Weizen                        
Linde                        
Gerste                        
Glatthafer                        
Mais                        
Sauerampfer                        
Beifuß                        
Ambrosia                        

 

 

 

 

 

Allergien müssen behandelt werden, sonst drohen allergisches Asthma, Bindehautentzündungen und Dauerschnupfen. Die Deutsche "Haut- und Allergiehilfe" hat eine Liste von Nahrungsmitteln zusammengestellt, die häufig Allergien auslösen: In erster Linie sind das Kuhmilch, Eier und Fisch, bei Kindern Kuhmilch* und Eier (Eier können auch in 'eifreien' Nudeln enthalten oder Brote mit Eiklar bepinselt sein. Impfstoffe wie die gegen Masern und Mumps enthalten Hühnereiweiß), Konservierungsstoff Sulfit. Oft werden Kuhmilch und Eier nach einigen Jahren Karenzzeit wieder vertragen. Weiterhin Nüsse (Cashew-Kerne), Eierwaren, Meeresfrüchte, Sesam, Soja. Verschiedene Gewürze (Anis, Basilikum, Beifuss, Dill, Fenchel, Kamille, Knoblauch, Koriander, Krustentiere, Kümmel, Paprika, Pfefferminze), Obstsorten (Äpfel, Kirschen, Kiwis), Gemüse (vor allem Hülsenfrüchte einschl. Erdnüssen und Soja sowie Sellerie). Schweinefleisch. Getreide (Roggen!) und andere Gräser (Glatthafer, Knäuelgras, Lolch, Wiesenrispengras). Honig. Kakao. Exotische Früchte. Der kahle Krempling (Pilz) kann bei Dauergenuss zu einer Allergie führen, u.U. sogar zum Tode. Etwa 90% des Allergiepotenzials sind auf Kuhmilch, Eier, Zitrusfrüchte, Weizen (in 90% der Fälle kann auf Dinkel ausgewichen werden) und Fisch zurückzuführen lt. Deutscher Haut- und Allergiehilfe, Bonn. - Zusätze zu den Nahrungsmitteln, vor allem synthetische Farbstoffe und Aromen in Molkereiprodukten, belasten die Darmschleimhaut und können die Allergieneigung verstärken.

* Ziegenmilch wird dagegen oft gut vertragen. Die allergenen Stoffe in der Kuhmilch sind Bovin - Serum - Albumin, Casein und Molkenprotein. Die Kuhmilchallergie darf nicht verwechselt werden mit einer Unverträglichkeit, die darauf beruht, dass die mit der Nahrung aufgenommene Lactose nicht oder kaum verwertet werden kann.

Allergien nehmen unter Heranwachsenden deutlich zu. Einer schwedischen Studie zufolge leidet inzwischen fast die Hälfte aller Jugendlichen an Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis oder anderen Allergien.

Histamine: Juckreizauslöser, wird vom Körper in den Mastzellen der Haut selbst gebildet, ist aber auch in den Brennesselhaaren zu finden. Gewebshormon, gefäßerweiternd (Hautrötung), blutdrucksenkend, entzündungsanregend, regt die Produktion von Magensaft an. Verantwortlich für die typischen Allergiesymptome wie Niesreiz, Fließ-Schnupfen, Kopfschmerzen, tränende rote und juckende Augen. Dr. Claudia Thiel, Wiesbaden: Auslöser sind genetische Ursachen und Substanzen wie Äpfel (in diesem Falle Äpfel schälen), meist verbunden mit Allergie gegen Kiwis, Mangos, Maracujas u.ä; Birken- und Haselnüsse, oft zusammen mit Haselnüssen, rohen Kirschen, Pfirsichen; Blumen- und Kräuterpollen oft zusammen mit Gewürzen und Kräutern; Hühnereier, Kuhmilch oft bei Kindern; rohes Getreide, Kräuter (besonders Anis, Basilikum, Fenchel, Kamille, Koriander, Kümmel, Paprika, Pfefferminze), Gewürze, Möhren, Nüsse, Samen, Sellerie. Pollenallergien treten in abgasbelasteten Gebieten häufiger auf. Muttermilch (4 - 6 Monate stillen) ist die beste Vorsorge gegen Allergien, im ersten Lebensjahr keine Kuhmilch, keine Eier geben bei gefährdeten Kindern, keine Kleintiere halten, keine Federbetten dulden, nicht rauchen. Ist ein Elternteil belastet, bekommt jedes 5. Kind ebenfalls eine Allergie. Sind beide Elternteile belastet, steigt das Risiko auf 43%. - Schweinefleisch enthält viele Histamine.

Antihistaminikum: Flavonoide, Quercetin.

Zu den häufigsten Auslösern von Allergien gehören Arzneimittel, Haustiere, Milben, Nahrungsmittel, Pflanzenschutzmittel und Schimmelpilze. Weiterhin Haustierkot, besonders Katzenkot, Haustierschuppen und -haare, Konservierungsmittel (Benzoe- und Sorbinsäure, Natriumglutamat, Farbstoffe), Kosmetika, Reinigungsmittel wie Waschpulver, Duftstoffe, Farbstoffen in Textilien, Insektengift, Metalle, vor allem Nickel, Jeansknöpfe. Genussgifte wie Kaffee und Alkohol erhöhen die Durchlässigkeit des Dünndarms und damit die Aufnahme von Allergenen. Bei Erdnussallergikern reicht schon eine Menge von zwei Milligramm aus, um eine Reaktion herbeizuführen. US-Forscher raten deshalb von Küssen ab. Gem. WHO steigen durch Lärm die Risiken für Allergien um 46%. - Unter den Kontaktallergenen stellt Nickel (Euro!) die Spitze, danach kommen schon die Duftstoffe. Chrysanthemen, Primeln (Primin) und Tulpen wirken unter den Blumen am meisten allergisch. Das Primin gilt als eines der stärksten Allergene im Bereich der Zierpflanzen. Weitere potenziell allergisch wirkende Pflanzen sind Arnika, Artischocken, Giftefeu, der gemeine Efeu, Kamille, Schafgarbe, Knoblauch und Teebaumöl. Perubalsam steht in der Rangliste der Allergien auslösenden Stoffe an dritter Stelle. Die meisten Allergien, die durch Kosmetika hervorgerufen werden, beruhen auf dem Zusatz von Duftstoffen, die nicht deklariert werden müssen.

Kreuzallergien: 60% aller Heuschnupfen-Allergiker leiden an Kreuzallergien. Diese Kreuzallergien haben ihren Ursprung darin, dass die Pollen einiger Pflanzen gleichartige Allergene haben wie die Nahrungsmittel, die aus diesen Pflanzen gewonnen werden. Entwickelt sich aus einer Pollenallergie zusätzlich eine Lebensmittel-Allergie, können Erscheinungen auftreten wie: Atemnot, Hautausschläge, Juckreiz am Hals, Schluckstörungen. -

Birke, Erle, Hasel. Wer an einer Pollenallergie dieser Frühblüher leidet, ist oft auch allergisch gegen Curry, Erdbeeren, Erlen, frische Feigen (Teilweise waren getrocknete frei), Haselnüsse, rohes Kern- und Steinobst, Nüsse (Cashew, Haselnüsse, Mandeln, Pistazien, Walnüsse), Karotten, rohe Kartoffeln, Kiwis, Mandeln, frische Möhren, Paprika, Pfefferminz, rohem Sellerie, Soja oder Tomaten. Einige Gewürze wirken ebenfalls allergisch, oft auch zusammen mit Beifußallergie. Jeder zweite Birkenpollen-Allergiker reagiert auf Apfelgenuss mit Brennen und Juckreiz im Rachenraum, Atemnot und Schleimhautanschwellung. 80% der Patienten mit Birkenpollenallergie werden mit der Zeit auch auf Nahrungsmittel allergisch. Gekocht bereiten die Früchte oft keine Probleme.

Birnen, Kartoffeln, Kirschen, Nüsse, Pflaumen, Pfirsiche. Sie können ähnliche Symptome auslösen wie unter Birkenpollen genannt.

Antiallergika, Herzmittel, Cholesterinsenker - Grapefruit. Die Frucht hemmt ein körpereigenes Enzym, das zum Abbau der genannten Medikamente nötig ist. Die Wirkung wird extrem verstärkt. Es kann zu Herzrhythmusstörungen und zu Gehirnbluten kommen.

Ab März 06 müssen alle bekannten Genussmittel, die noch nicht gekennzeichnet sind, europaweit ausgewiesen werden: Nüsse, Sellerie, Sesam, Senf, Eier, Krebs, Erdnüsse, Fisch, Soja, Milch, Milchzucker (Laktose), Gerste, Roggen, Hafer, Weizen und Dinkel. Auch Schwefeldioxid, Sulfite, ab 10 g/kg. Auf dem Wein wird durch Zusatz 'enthält Schwefel' darauf hingewiesen.

Beifußpollen. Diese Allergiker sind zur Hälfte auch Kamillenpollenallergiker, manchmal auch allergisch auf andere Kräuter und Gewürze wie Anis, Curry, Chili, Dill, Fenchel, Koriander, Kümmel, Liebstöckel, Petersilie, schwarzer Pfeffer, Pfefferminz, Salbei, Senf, Thymian, Wermut sowie auf Avocados, Birkenpollen, Kartoffeln, Kiwis, Litschis, Mangos, Paprika, Pastinaken, rohen und gekochten Sellerie, Tomaten oder Korbblütler wie Artischocken, Chrysanthemen, Kamille und Löwenzahn, selten auch auf Estragon und Sonnenblumenkerne. Beifusspollenallergie ist am häufigsten verbunden mit Sellerieallergie, oft auch zusätzlich zusammen mit Allergie gegen Anis, Basilikum, Dill, Koriander, Kümmel, Liebstöckel, Majoran, Möhren, Oregano, Thymian.

Gras- bzw. Getreidepollen. Diese Allergien gehen oft Hand in Hand mit Allergie auf alle Hülsenfrüchte (Erbsen, Erdnüsse, Linsen, Soja), andere Getreidearten wie Gerste, Roggen, Weizen; Bananen, rohe Kartoffeln, Kiwis, Sellerie und Tomaten; Curry, Petersilie, Pfefferminze, Thymian. Gräserallergie kann durch Zwiebelgenuss (Quercetin) verbessert werden.

Kräuter. Diese Allergiker sind gefährdet durch einige Gewürze, Möhren und Sellerie. Auch Flöten aus Palisander oder Cocoboloholz oder Schmuck aus Teakholz können allergische Reaktionen hervorrufen.

Hausstaubmilben. Kreuallergien mit Krustentieren wie Garnelen, Hummer, Krabben, Krebsen, Langusten, Shrimps. (Protomyocin, Uni-Klinik Münster).

Weiterhin kann eine Kreuzallergie bestehen zwischen Möhren, Petersilie, Sellerie und Blütenpollen von Apfel oder Nuss.

Latex-Allergiker, man schätzt ihren Anteil an Gesundheitsberufen auf über 10%, sind oft gleichzeitig allergisch gegen Artischocken und Bananen (RWTH Aachen), sowie andere tropische Früchte wie Ananas, Avocados, Kiwis und Papayas, aber auch auf Esskastanien und die Birkenfeige Ficus benjamina (Uni Münster)*. Seltener sind Kreuzallergien mit Erdbeeren, Feigen, Kartoffeln, Kirschen, Mangos, Melonen, Nektarinen, Passionsfrucht, Pfirsich, Pistazien und Tomaten. - Latex ist enthalten in Gummi-Handschuhen, Kondomen, Luftballons, Pflastern (Klebeseiten).

06 Allergien.

Die häufigsten Allergene seit 2006 sind:

1) Nickel. Es ist mittlerweile in Uhren, Uhrenarmbändern aus Metall, Schmuck, Brillen und Reißverschlüssen verboten - EU-weit. Achten auf den Namen Nickelfrei.

2) Dufstoff-Mixturen bestehen aus mehreren von 3.000 bekannten Stoffen. Allergieverdächtig sind Substanzen aus Zimt, Geranien und Eichenmoos. Sie sind enthalten in Parfums, Kosmetika, Seifen, Zahnpasten, Salben, Waschmitteln, Kaugummis oder Limonaden.

3) Perubalsam aus der Rinde des gleichnamigen Baumes. Duftet nach Zimt und Vanille, kann Schampoos, Lippenstiften, Gurgellösungen, Süßspeisen und Getränken zugesetzt sein.

4) Kobalt als Bestandteil von Metallen in Schmuck, Münzen, Glasurfarben.

5) Chrom als Metall ungefährlich, allergieauslösend sind die Salze im Zement, kann auch in Lederkleidung und -schuhen, Textilfarben, Lack und imprägnierten Holz vorkommen.

6) Kolophonium (Baumharz) zur Pflege von Bögen für Streichinstrumente verwendet, ist manchmal in Klebern, Druckfarben, Epilierwachs, Kaugummi enthalten.

7) Wollwachs (Lanolin) kann Bestandteil von Haut- oder auch Schuhkreme, Leder, Pelzen, Textilien und Möbelpolitur sein.

8) Farbstoffe (z.B. p-Phenylendiamin) können in Haarfärbemitteln, Tätowierfarben, Pelzen, Leder, Fotoentwickler vorkommen.

9) Quecksilberverbindungen lassen sich in alten Fieberthermometern, zahnärztlichen Werkstoffen (Amalgam), Desinfektionsmitteln und Tätowierfarben finden.

10)Konservierungsmittel (z.B. Phenoxyethanol, Methyldibromoglutaronitril) können in feuchtem Toilettenpapier, Sonnenschutz-, Geschirrspülmitteln, Hautreinigungspräparaten stecken.

Kosmetika und Wasch- und Reinigungsmittel müssen seit März 2005 auch 26 Duftstoffe deklarieren, selbst wenn sie in ganz geringen Mengen enthalten sind. Textilien und Schuhe sind leider nicht dabei.

2010. Allergiegesellschaften bestätigen, daß die üblichen Immunglobulin G-Tests für die Diagnose untauglich sind.

 

Weiterführende Informationen:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/allergie.html
https://www.allergiecheck.de