Zitrusbockkäfer [Anoplophora chinensis]


Botanischer Name
Anoplophora chinensis

Allgemeines

Schadbild

Zitrusbockkäfer. Anoplophora chinensis.

Nachdem er 1996 in Amerika eingeschleppt wurde, wurde er erstmals 2001 in Braunau gesichtet. Sie sind leicht zu erkennen an den 6 cm langen Fühlern und ihrer Körperlänge von 3 cm. Er befällt viele Laubbäume (Ahorn, Pappeln, Rosskastanien, Ulmen, Weiden) und bewirkt Absterben der Bäume innerhalb weniger Jahre: Das Weibchen legt ihre Eier direkt auf die Rinde. Die Larven bohren sich in die Baumrinde und anschließend in das Holz ein. Durch die großen Bohrgänge (Durchmesser bis 10 mm) wird die Versorgung der befallenen Bäume mit Nährstoffen behindert, sie beginnen in der Krone zu welken. In der Regel bildet sich schnell an den Bohrstellen Fäulnis, das Schicksal der Bäume ist besiegelt. Abhilfe nur durch Fällen der Bäume und Verbrennen. Der Befall ist einwandfrei festzustellen durch drei Hinweise: Kronenwelke, Bohrlöcher und Nagespäne am Boden. Vorerst bildet der Käfer keine Gefahr, in Österreich hat man ihn erfolgreich bekämpft.

Vorbeugung

Bekämpfung