Feldhamster [Cricetus cricetus. Wühler (Cricetidae).]


Botanischer Name
Cricetus cricetus. Wühler (Cricetidae).

Allgemeines

Schadbild

Cricetus cricetus. Wühler (Cricetidae).

Seine eigentliche Heimat sind die trockenen Steppen Osteuropas. Er hat ein glänzendes Fell, das oben rotbraun und am Bauch dunkel ist mit weißlichen Feldern im Hals- und Seitenbereich. Größe 20 - 30 cm, Schwanz bis 6 cm lang, bis 500 g schwer. Er ist ein aggressiver Einzelgänger, der mit seinen scharfen Vorderzähnen sein Reich verteidigt und nur bei der Paarung sein gewohntes Leben aufgibt. Nachtaktiv, er durchstreift ein Areal von etwa 2,5 ha. Sehr lebendig, er ist ein guter Läufer und Schwimmer. Winterruhe von August bis Ende März. Während der Winterruhe frisst er alle 14 Tage von seinen Vorräten. Oft reichen die Vorräte nicht, so dass er verhungert. Nicht mit dem Goldhamster identisch. Gräbt bis zu 10 m lange, flache Gänge mit Fluchtgängen, die senkrecht nach unten führen. Aufteilung in Wohn-, Vorrats- und Toilettenraum. Im Winter vergräbt er sich 2 m tief. Kennzeichnend sind mindestens zwei Eingänge, die Löcher, ca. 8 - 10 cm Durchmesser, sind direkt neben dem aufgewühlten Erdhaufen. Um den Bau herum ist alles kahl gefressen, etwa 10 qm. Nachkommenschaft zweimal im Jahre nach 20 Tagen Tragezeit, jeweils 4 bis zu 12 blinde, nackte Junge. Sie können noch in demselben Jahr geschlechtsreif werden. Sie verlassen nach 30 Tagen den Bau, sterben aber meistens bald, weil sie kein geeignetes Revier finden oder vom Mähdrescher überrollt werden.

Er lebt vor allem von Feldfrüchten wie Gerste, Kartoffeln, Klee, Knollen, Luzerne, Möhren, Roggen, Rüben, Weizen, Wildkräutern, Zuckerrüben, aber auch von Kleintieren wie Engerlingen, Käfern, jungen Mäusen, Maulwurfsgrillen, Würmern. Was er nicht gleich fressen kann, stopft er in seine Hamsterbacken.

Natürliche Feinde: Dachs, Fuchs, Habicht, Iltis, Rotmilan, Waldkauz. Streunende Hunde und Katzen. Außerdem der Mensch mit den modernen Feldmaschinen. Er steht deshalb auf der Roten Liste. - Wird er verfolgt, stellt er sich auf die Hinterbeine, bläst die Backentaschen auf und fletscht die Zähne. www.feldhamster.de

Vorbeugung

Bekämpfung