Dürrfleckenkrankheit [Alternaria solani, Alternaria dauci]


Botanischer Name
Alternaria solani, Alternaria dauci

Schadbild

Tomaten. Wird hervorgerufen durch den Pilz Alternaria solani. Übertragung durch Samen und ungereinigte Pflanzstäbe oder Pflanzenreste. Tritt ab 8 auf. Befall beginnt an den untersten Blättern. Feuchtigkeit und Wärme begünstigt. - Helle bis bräunliche Flecken, trocknen ein, Blätter rollen sich ein, fallen ab. Auch die Früchte werden im Kelchbereich befallen, es entstehen schwarze, weiche Faulstellen. .

Vorbeugung

Tomaten. Magermilch spritzen. Schachtelhalmtee dreimal hintereinander spritzen oder 0,5 kg Rainfarnbrühe + 1 kg Schachtelhalmbrühe + 100 g Salz. Ggf. auch Kupfermittel spritzen, z.B. Kupferkalk Atempo, Kupfermittel sind aber im Gartenbereich nicht mehr erlaubt. Moosextrakt. Lebermoser. Krankes verbrennen.

Bekämpfung

Tomaten. Tumbler F 1 ist resistent, ebenso Sweet Million (Sperli). Untere Blätter vorbeugend bis 40 cm Höhe entfernen. Baldrianblütenextrakt oder Zwiebelschalentee spritzen. Mit Algenkalk und Gesteinsmehl stäuben. Samen in heißem Wasser beizen, 50°, 25 Min. Mischkultur mit Porree oder Kohl. Schachtelhalmbrühe oder Zwiebelschalentee spritzen, mehrmals hintereinander. Magermilch oder Molke spritzen, Wochenrhythmus. Moosextrakt. Lebermooser.