Pepinos [Solanum muricatum]


Botanischer Name
Solanum muricatum
Pflanzenkategorie
Pepinos - Einleitung

Allgemeine Informationen

Solanum muricatum. Nachtschattengewächse.

Birnenmelonen gehören zu den Nachtschattengewächsen, sie sind mit Tomaten eng verwandt.

Ihre Kultur ist der der Tomaten ähnlich. Als Erde nimmt man Blumentopferde, gemischt mit Kompost und etwas Lehm oder Gartenerde. Diese Mischung reicht für die gesamte Wachstumsperiode, allenfalls alle zwei Wochen etwas nachdüngen. Standort Sonne, auch Halbschatten, regen- und windgeschützt. Täglich gießen, sonst ist Abwurf von Knospen und Früchten zu befürchten.

Aussaat 1 - 2 im Gewächshaus oder auf der Fensterbank. Die frühe Aussaat ist notwendig wegen der langen Zeitdauer bis zur Fruchtreife. Notfalls Keimung beschleunigen, siehe Aussaat D, Auflaufbeschleunigung. Samen nur andrücken, 0 - 0,5 cm tief. Keimdauer 15 - 30 Tage bei 18 - 25°, nicht unter 15°. Bald pikieren, bei einer Höhe von 20 cm entspitzen. Dann nach Bildung mehrerer Seitentriebe, aber nicht vor E 5, umpflanzen in 30 cm große Töpfe oder auspflanzen, Pflanzabstand 100 x 60 cm, Höhe 40 cm. Die Töpfe kann man erst noch 1 - 2 Wochen unter Glas lassen, dann sollten sie aber umziehen auf die Terrasse. - Niemals aus Gewächshaus oder Wohnung direkt in die Sonne stellen, sondern langsam umgewöhnen. Optimal ist eine Temperatur von 18 - 20°, heller Standort, aber keine direkte Sonne. Die Erde sollte humos und nährstoffhaltig und immer feucht sein, Staunässe ist aber schädlich. Regelmäßig düngen, am besten Flüssigdünger. - Ist das Gewächshaus sehr heiß, muss mit Schädlingsbefall gerechnet werden. Man sollte aber darauf achten, daß niemals 28° überschritten werden. - Pepinos sind selbstbefruchtend, bei ungenügendem Wind die Pflanze etwas schütteln oder von Hand Pollen auf die Narbe drücken.

Dreitriebig ziehen, an ca. 100 cm langen Stäben oder als Ampelpflanze hängend. Die Blüte ist blau. Die Früchte sind etwas größer als Hühnereier, sie sind zunächst grün und cremefarben, zuletzt orangenfarben/violett gestreift und damit reif: Etwa 8 - 10, im Gewächshaus 7 - 11. Sie haben einen birnenähnlichen, honigmelonenartigen Geschmack. Sie halten sich etwa 6 Wochen und können je nach Sorte an Aroma dabei noch zunehmen. Am besten löffelt man sie in der Schale aus. - Späte Früchte können ähnlich den Tomaten im Hause nachreifen.

Pepinos sind mehrjährig, man kann sie zurückschneiden und im Haus hell bei etwa 15° überwintern, sie befriedigen im nächsten Jahr aber meistens nicht mehr. Stecklingsvermehrung ist möglich, sie bewurzeln im Wasser innerhalb zwei Wochen und können ebenfalls überwintert werden und stehen dann früher zur Verfügung. Wenig gießen, der Ballen darf aber nicht austrocknen.

 

 

 

Pepinos - Anfälligkeit für Pflanzenkrankheiten
Häufige Pflanzenkrankheiten
Pepinos - Sorten/ Unterarten

Sorten 1

Pepino Gold. Schnellwüchsig, Früchte 10 cm groß. Selbstfruchtend. - Pepinos haben nachreifende Früchte.
Pepino Melone, Solanum muricatum Nachtschattengewächse: Die Pepino hat je nach Sorte eine runde bis länglich zugespitzte Form von 8 bis 20 cm. Die glatte und sehr dünne helle Haut ist mehr oder weniger purpurfarben bis violett gestreift. Das gelbe Fruchtfleisch umschließt zwei getrennte Hohlräume mit kleinen essbaren Samen. Es schmeckt süß nach einer Mischung aus Birne und Melone. Reife Früchte haben eine schöne gelbe Farbe. - Pepinos werden roh, nach Belieben mit oder ohne Schalen gegessen. Dazu werden sie halbiert oder gevierteilt. Für Fruchtsalate können sie auch in Scheiben oder Spalten geschnitten oder gewürfelt werden. Ausgehöhlte Pepinohälften lassen sich gut ideenreich füllen. - Vitamin C unterstützt die Funktion der weißen Blutkörperchen im menschlichen Immunsystem. Kalium ist für die Leitfähigkeit von Nervenimpulsen wichtig. Pepino Gold ist schnellwüchsig, eine Ampelpflanze, an der im Sommer viele Früchte hängen.



Pepinos - Verwertung als Nahrung

Zubereitung

Nährwert. Sie sind reif an den Früchten mit Vitanin C und Karotin. Sie können gut mit dem Löffel aus den Früchten gegessen werden.

Pepinos - Weiteres Wissenswertes