Benediktenkraut [Centaurea benedicta]


Botanischer Name
Centaurea benedicta
Pflanzenfamilie
Pflanzenkategorie
Alternativ-Namen
Kardobenedikte, Bornwurz, Natternkraut, Benediktendistel, Bitterdistel, Bernhardinerwurzel
Benediktenkraut - Einleitung

Allgemeine Informationen

Cnicus benedictus, Benediktenkraut
Cnicus benedictus, Benediktenkraut
Bild: Botanikus
Centaurea benedicta. Korbblütengewächse.

Benediktenkraut - Verwendung in der Medizin

Wirkstoffe

Sammelzeit: Juni - September. Verwendet werden die zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Teile.

Wirkstoff: 0,2 - 0,7% Sequiterpenbitterstoffe mit Hauptwirkstoff Cnicin. Bittere Lignanlactone. 8% Gerbstoffe, 0,3% ätherisches Öl mit p-Cymen, Citral, Zimtaldehyd usw.

 

 

Volksmedizin

Heilwirkung: Die Bitterstoffe sind für die Wirkung verantwortlich. Magensaftsekretion, Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden (was auch die BGA hervorhebt), die Galleerzeugung wird vermehrt, der Galleabfluß wird erleichtert.

Tee: Benediktenkraut 30, Kalmuswurzel 20.
2 gehäufte Teelöffel mit 1/4 l Wasser kalt übergießen, langsam zum Sieden erhitzen und abseihen. Ungesüßt zweimal täglich 1 Tasse Tee trinken.

Bei chronischen Magenschmerzen, die vielleicht nervös sind, werden Bitterstoffdrogen wirksam. Hier ist vor allem an Kalmuswurzel gedacht.

Hausmittel: Lungenleiden, Bleichsucht, Herzstörungen und äußerlich zur Behandlung schlecht heilender Wunden. Und natürlich auch bei den vorstehenden Hauptmitteln.

 

Nebenwirkungen

Nur bei Überdosierung kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen - Allergien sind möglich.

Nutzung