Lebensmittel-Zusatzsstoffe/ E-Nummern


E-Nummern/ Lebensmitel-Zusatzstoffe: Diese Zusatzstoffe sind euopaeinheitlich. Sie sollen ungefährlich sein, sind aber, weil sie in sehr vielen Nahrungsmitteln enthalten sind, besonders für Kinder nicht unbedenklich, weil diese viele Backwaren, Limonaden, Süßigkeiten usw. essen, in denen diese Stoffe oft vorkommen. Ob Wechselwirkungen bestehen, ist kaum erforscht. Wer interessiert ist, möge die Veröffentlichung sich ansehen von Udo Pollmer, wissenschaftlicher Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften über die Humboldt-Universität, Berlin, Presseartikel und Presseartikel.

Liste hier sowie zum Download unter http://home.snafu.de/mcs/listen/Estoffe.asc und im Büchlein 'E-Nummern' aus der Apotheke.

Oder es kann etwa folgende Zusammenstellung für Einkaufszwecke helfen:

Möglichst vermeiden: 110, 122-124, 141, 151, 171(?), 173, 180(?), 228 (Asthma), 236, 237, 238 (236- 238 große Mengen), 270(D) nur für Babys schädlich, 300L (nur im Teig hinnehmen), 301(große Mengen), 304(große Mengen), 306, 307, 308, 309, 325 (D), 326 (D) (beide wie 270 D), 330-333 (in großen Mengen), 338, 339, 340, 341(Pestizid), 343, 400, 401, 402, 403, 404, 405, 406(?), 407°, 412(?), 413 (nur bei ständiger Aufnahme), 414, 415, 450 a-b, 472a (falls ein Ester mit Milchsäure D, schädlich für Babys, siehe 270 (D), 475, 500 (nur Babys), 503 (nur bei Lebkuchen hinnehmen), 507, 510, 527, 540, 627, 628, 631, 632.

°Carrageen, E 407: Der Hamburger Kinderneurologe Pothmann äußerte 04 auf einem Schmerzkongress, dass Carrageen (E 407) Kinder für Schmerzen sensibler macht. Diese Substanz wird Milchspeisen und Quarkerzeugnissen zugefügt als Bindemittel. Die gleiche Wirkung hätten auch koffeinhaltige Getränke lt. einer israelischen Studie.

Vitamin B1(Thiamin), B6(Pyridoxin), B12(Cyanocobalamin), Vitamin C (Ascorbinsäure, siehe 300 L, 301, 304) und Vitamin E (D-alpha-Tocopherol) können in größeren Mengen schaden. Saccharin kann schädlich sein für Magenschleimhaut zusammen mit Medikamenten und Umweltgiften. Steigert das Gewicht mehr als Zucker, wird für dei Schweinemast verwendet. Cyclamat. Modifizierte Stärken.

Für den Körper ist süß gleich süß. Die Bauchspeicheldrüse erhält auch dann den Befehl, Insulin auszuschütten, wenn ein Süßstoff geschluckt wird. Da das Insulin nicht genügend Blutzucker vorfindet, baut es den vorhandenen Blutzucker ab mit der Folge, dass Heißhunger entsteht. Folge: Es wird mehr gegessen als normal.

Bedenklich sind: 102, 123, 127, 150, 160g, 210, 211, 212, 213, 214, 215, 216, 217, 218, 219, 220, 221, 222, 223, 224, 226, 227, 229, 230, 231, 232, 233, 249, 250, 251, 252, 280, 281, 282, 283, 301, 302, 310, 311, 312, 320, 321, 450c, 475(?), 543, 544, 620, 621, 622, 623, 625, 627, 628, 631, 632.

Vitamin B3 (Niacin) E 306 - 309 kann in größeren Mengen schaden. Hexamethylentetramin (nur in Käse), Natamycin (Antibiotikum zur Behandlung von Käserinde, Bakterien, Pilze, Wursthaut, Fleischprodukten), Äthylmaltol, Aspartame (kann möglicherweise zusammen mit Süßigkeiten Nervenkrankheiten erzeugen, z.B. Angst. Schädlich für Leute mit PKU (Enzymmangelkrankheit). Der Süßstoff Xylit kann für Hunde tödlich sein lt. amerik. ASPCA. Wer weiß schon, dass das Natamycin auf der Käserinde um 5 mm abgeschnitten werden muß, damit nicht die kleinsten Spuren dieses Antipilzmittels in den Körper gelangen.

Die Azo-Farbstoffe E 102, 110, 122-124, 151 sind potenziell allergiesierend und krebsauslösend. Sie werden in Deutschland auch für Tätowierungen verwendet.

Anmerkung: Die fettausgedruckten und unterstrichenen Zahlen und Buchstaben sind E-Stoffe, die vom Markt genommen werden sollten lt. Autor Udo Pollmer.

Weitere Hinweise über 'Ernährung und Kosmetik', www.stiftung-warentest.de. Hier wird besonders auf die Problematik von Phosphaten E 338-341, E 450 - 452, Sulfiten E 220 - 228 und Zitronensäure E 330 hingewiesen, vor allem im Zusammenhang mit Kinderernährung.

Eine der neueren Publikationen (6.04) ist von Gräfe & Unzer. Das handliche Büchlein gibt es in der Apotheke unter 'E-Nummern'.