Kaliumarsenit


Kalium ermöglicht die Arbeit von Muskeln und Nerven. Eine Verteilungsstörung oder ein Mangel kann zu Schwäche der Magen- und Darmfunktion sowie der Muskulatur, zu Ödemen, reduzierten Reflexen sowie niedrigem Blutdruck führen. In der Biochemie wirken die meisten Kaliumsalze regulierend und stabilisierend auf das Herz, auf Haut und Schleimhäute (Lunge, Darm, Magen, Nieren). Bei Beschwerden hat sich auch Kalium arsenicosum bewährt. Ein wichtiges Anwendungsgebiet sind chronische Erkrankungen der Haut. Arsen, ein lebensnotwendiges Spurenelement, wirkt auf alle Körperzellen. In Spuren (wie in den biochemischen Salzen) unterstützt es natürliche körperliche Funktionen; Grobstofflich jedoch ist es ein Gift. In der Homöopathie wird Arsen schon seit über 100 Jahren angewendet.

Beschwerden:

  • Hartnäckige Hautausschläge (Ekzeme) mit Abschuppung, mit starkem Juckreiz, Schuppenflechte (Psoriasis), trockene und schuppige, welke Haut, Hautschrunden (Fissuren) an Ellen- und Kniebeugen, übermäßiges Schwitzen;
  • Schleimhautentzündungen wie Schnupfen, Mandel- und Rachenentzündung, Bronchitis mit trockenem Husten; Magen-Darm-Katarrhe;
  • Augenbindehautentzündung mit trockenem Auge, Sandkorngefühl, Ödeme der Augenlider; Ohrensausen und Krämpfe der verschiedensten Art;
  • Muskelzuckungen; Schlafstörungen, Depressionen;
  • Störungen der Regelblutung;
  • Asthma und Herzschwäche zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung.
  • Kalium arsenicum ist angezeigt, wenn Beschwerden periodisch auftreten; bei Tiefdruck (Barometer fällt) sind die Beschwerden oft schlimmer.