Kupferkalk-Atempo


Kupferkalk-Atempo.

Spritzpulver mit Kupferoxychlorid verhindert, vorbeugend gespritzt, die Keimung der Pilze auf der Blattoberfläche. Einsetzbar gegen Schorf, Krebs und Kräuselkrankheit; gegen Falschen Mehltau am Wein; gegen Kraut- und Knollenfäule sowie Dürrfleckenkrankheit an Kartoffeln; gegen Kraut- und Braunfäule, Dürrfleckenkrankheit, Septoria-Blattflecken, Stengelfäule an Tomaten; gegen Kragenfäule, Krebs, Schorf an Kernobst. Bei ungünstigen Witterungsbedingungen können Blattflecken und rostartige Erscheinungen (Obstbäume) auftreten. Birnenschalen werden missfarbig. Steinobst bildet Flecken und Löcher an den Blättern aus und wirft sie dann ab. Kirschblätter rollen sich zusammen. Vorherige Verträglichlichkeitstests sind empfehlenswert. Wartezeit von 7 - 35 Tagen beachten, je nach Pflanzenart.

Giftig für Algen und Fische, schwach giftig für Raubmilben. Gewässer dürfen nicht damit in Berührung kommen. Hautkontakt mit der Spritzbrühe vermeiden.

Verschiedene andere Präparate von anderen Herstellern.
Kupferpräparate entsprechen eigentlich nicht den Anforderungen ökologischen Pflanzenschutzes, sie stellen einen Grenzfall dar und sollten nur im äußersten Notfall angewendet werden. Einige Anbauverbände wie Demeter haben es verboten. Anhäufung von Kupfer im Boden bei oftmaligem Spritzen ist die Folge. Kupfer ist Gift für Regenwürmer. Sein Einsatz wurde bis 30.6.01 begrenzt. Seitdem sind Kupferkalkpräparate für große Pflanzen in Privatgärten nicht mehr zugelassen.
Weitere Informationen über Empfindlichkeiten unter "Apfelbäume" - Monilia, "Birnbäume" - Monilia.
°Siehe auch 'Kupferpräparate'.