Chlorosen - Eisenmangel



Allgemeines: 

Schadbild: 

Chlorosen-Eisenmangel.

1) Spitzenchlorose. Die Pflanzen erscheinen blass. Ältere Blätter vergilben von der Spitze her, werden braun. Ursache Stickstoffmangel. Schnellste Abhilfe durch Blattdüngung.

2) Flächenchlorosen. Ältere Blätter vergilben. Die Blattflächen werden zuerst gelb, dann braun, sterben ab. Ursache Magnesiummangel. Abhilfe Blattdüngung mit 2% Magnesiumsulfatlösung.

3) Treten Blattvergilbungen zunächst an den älteren Blättern auf, fehlt ein Hauptnährstoff wie Kalium, Magnesium, Phosphor oder Stickstoff.

4) Treten die Blattvergilbungen zunächst an den jüngeren Blättern auf, so fehlen Spurenelemente wie Eisen, Kupfer oder Zink.

5) Mosaikchlorosen. Blätter weisen helle Punkte auf oder sind mit kleinen eckigen oder runden Flecken versehen (Mosaikmuster). Sie haben außerdem Ausbeulungen oder Verkrümmungen. Befallene Pflanzen vernichten.

6) Blattchlorosen durch Kalküberschuss im Boden. Dadurch wird Eisen festgelegt (auch durch Phosphatüberdüngung möglich). Besonders leichte, trockene, alkalische Böden verursachen diese Mangelerscheinungen, ebenso kalkhaltiges Gießwasser. Bei nassem und stark verdichtetem Boden sollte zunächst Abhilfe geschaffen werden mit Lockerung und Einbringen von Kompost und Sand, ggf. muss sogar eine Dränage eingebaut werden. Der Eisenmangel zeigt sich an den Jungtrieben, die leuchtend gelb sind und an den jüngeren Blättern, die gelb werden, während die Blattadern zunächst grün bleiben. Halme werden gelb, ebenso Nadeln und Sprossspitzen. Außerdem trocknen die Blattränder immer mehr ein. Diese Erscheinungen treten besonders im Sommer an Citrus- und Moorbeetpflanzen auf, können aber auch verursacht werden durch Staunässe bzw. langandauernde Trockenheit.

7) Schlechtwetterchlorosen kommen zustanden, weil die Nahrungszufuhr bei Schlechtwetter ausbleibt. Besonders Gehölze können betroffen sein.

Apfelbäume, Blauregen, Fingerstrauch, Himbeeren, Lilien, Petunien, Walnussbäume, Weigelien. Blätter an den Triebspitzen werden gelb, die Blattadern bleiben grün. Die Blattränder trocknen ein. Ursache ist Eisen- und Manganmangel der Pflanzen. Vor allem nach naßkaltem Frühjahr vergilben die Blätter. Kann bei Surfinia-Petunien auftreten, wenn das Gießwasser kalkhaltig ist oder die Erde nicht sauer genug. Auch mangelndes Wachstum kann durch dadurch verursacht werden. Rhododendren, Azaleen. Wenn die Blätter gelb werden, liegen zu Grunde: Kalkzutritt in den Boden, zu große Mengen an Nährsalz im Boden, stauende Nässe, zu geringe Wurzelmenge, Eisenmangel (Blattadern sind zunächst noch grün) oder pH-Wert ist zu hoch.

Der Eisenmangel zeigt sich an den Jungtrieben, die leuchtend gelb sind und an den jüngeren Blättern, die gelb werden, während die Blattadern zunächst grün bleiben. Außerdem trocknen die Blattränder immer mehr ein.

Siehe 'Chlorosen-Eisenmangel'

Vorbeugung: 

Rhododendren, Azaleen. Moorbeetpflanze! Ursachen erforschen und abstellen. Bei Eisenmangel Ferramin-Blattdünger geben. Ist das Gießwasser kalkhaltig, wandelt es das Eisen in eine unlösliche Form um, das nicht mehr von den Wurzeln aufgenommen werden kann. Wenn die Wurzeln durch das saure Substrat in die normale Gartenerde gewachsen ist, müssen pH-senkende Bodenhilfsstoffe eingearbeitet werden, z.B. Meeresalgen (Rhodovital), Kompost, Torf, Rindenhumus usw. oder die Erde muss vollkommen ausgetauscht werden. Das ist sowieso empfehlenswert alle 5 Jahre.

Apfelbäume, Weigelien. Bei Eisenmangel Gesteinsmehle ausstreuen, bei zu hohen Kalkwerten Kompost und Torf einarbeiten, bei zu hohen Phosphorwerten Dr. Evergreen Flora anwenden. Siehe auch "Eisen" und "Nährstoffmangel/-überschuß". Löwenzahn gegen die Blattchlorose. Ggf. umpflanzen in kalkarme Erde.

Bekämpfung: 

Abhilfe: Blattdüngung mit Eisenfabrikaten wieFerramin, Fetrilon oder Optifer, oder mit einer Mischung aus Brennesseljauche und Algifert. Überkalkter Boden muss durch Nadel-, Blattkompost bzw. Torf in den sauren Bereich überführt oder ausgetauscht werden. Reiner Eisenmangel kann durch geeignete Steinmehle behoben werden. Beipflanzung von Löwenzahn bewirkt Heilung bei Eisenmangel-Chlorosen. - Bei Topfpflanzen die Erde austauschen, das Gießwasser abkochen, mit Torf weicher machen oder weiches Wasser aus Kühlschrank und Trockner verwenden. Manganmangel kann sich ähnlich auswirken, jedoch bleiben dann nicht nur die Blattadern, sondern auch die ihnen benachbarten Flächen grün. Siehe auch unter 'Nährstoffmangel/-überschuss' bei Calcium, Eisen, Mangan, Phophor und Stickstoff und 'Gießwasser'.

Apfelbäume, Blauregen, Fingerstrauch, Himbeeren, Lilien, Petunien, Walnussbäume, Weigelien. Blätter an den Triebspitzen werden gelb, die Blattadern bleiben grün. Die Blattränder trocknen ein. Ursache ist Eisen- und Manganmangel der Pflanzen. Vor allem nach naßkaltem Frühjahr vergilben die Blätter. Kann bei Surfinia-Petunien auftreten, wenn das Gießwasser kalkhaltig ist oder die Erde nicht sauer genug. Auch mangelndes Wachstum kann durch dadurch verursacht werden.

Der Eisenmangel zeigt sich an den Jungtrieben, die leuchtend gelb sind und an den jüngeren Blättern, die gelb werden, während die Blattadern zunächst grün bleiben. Außerdem trocknen die Blattränder immer mehr ein.

Löwenzahn anpflanzen im Baumscheibenbereich, es schließt das Eisen auf und macht es für den Baum verfügbar. Boden gut vorbereiten, kalkreicher Boden muss verbessert werden.