Bärlapp [Lycopodium clavatum]


Botanischer Name
Lycopodium clavatum
Pflanzenkategorie
Bärlapp - Einleitung

Allgemeine Informationen

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Lycopodium clavatum. Giftig, nicht die Sporen. Geschützt.

Lycopodium clavatum, Bärlapp
Lycopodium clavatum, Bärlapp
Bild: Botanikus
Bärlappgewächse. Hexenkraut.

Sammelzeit: Juli und August.

Wirkstoffe: Die Sporen enthalten 50% fettes Öl, Sporonin, Lycopodin, Clavatin, Clavotoxin, Hydrokaffeesäure, Sacharose. Im Kraut sind die wichtigsten Inhaltsstoffe, mehrere giftige Alkaloide, Aluminium, Flavonoide und Triterpene.

Heilwirkung: Reinigt als Tee die Lungen und benimmt oft Krämpfe. Auf Krampfadern gelegt, stillt er den Schmerz und Wadenkrämpfe. Zu Fußbädern benimmt er Fußkrämpfe.

Homöopathie: Dort wird es besonders geschätzt. Es ist wirksam bei Krankheiten der Harn- und Geschlechtkrankheiten, wenn man regelmäßig zweimal täglich 5 - 10 Tropfen davon nimmt. Folgen: Leberschwellung, Nierengrieß, Blasenkrämpfe, Koliken, Gicht, Rheuma, Blähungen, Bronchitis, Stuhlverstopfung, Hämorrhoiden und Krampfadern. Typ: Er ist hochgradig intelligent mit scharfem Verstand, schwacher Entwicklung der Muskulatur, wenig sportlich mit Neigung zu Leber- und Lungenleiden, blaß. Nach Einnahme von Lycopodium kommt es zu vermehrter Harnausscheidung und zum Harnsäureanstieg im Urin. Auch Schlafstörungen werden behoben.

Volksmittel: Behandlung wunder Hautstellen, nässender Ekzeme und juckender Hautpartien mit den Sporen oder dem Kraut. Innerlich bei Rheuma, Nierensteinen, Koliken, Blasenschwäche und Durchfällen. Das Kraut als Tee wird bei Harnverhaltung, Menstruationsbeschwerden, Rheuma und Koliken verwendet.

Nebenwirkungen: Da die verschiedenen Lycopodium-Alkaloide, die in wechselnder Menge im Kraut vorkommen, sehr giftig sind, sollte der Laie auf die Anwendung dieser Droge verzichten. Die Sporen hingegen sind harmlos.

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