Insektennetz


Insektennetz.

Insektennetze halten Schadinsekten (auch Vögel und Wild) zuverlässig ab, wenn die Maschenweite gering genug ist. Das Netz muss aber überall, am besten mit Hilfe von Holzstangen, fest am Boden anliegen. Gegen die Möhrenfliege sollte die Maschenweite max. 1,2 mm, gegen die Rettichfliege max.1,8 mm betragen. Es verbessert außerdem das Mikroklima und verfrüht dadurch die Ernte. Unwetterschäden werden gemildert. Gut geeignet im Frühjahr zur Abdeckung von Blumenkohl-, Kohlrabi-, Möhren-, Rettich- und Radies- sowie Wirsingbeeten. Die Möhrenernte z.B. wird merklich ertragreicher. Chinakohl, Radies und Rettiche sollten immer während ihrer Vegetationsperiode abgedeckt werden, sonstige Kohlarten in der Frühphase und in Zeiten von möglichem Schädlingsbefall. Durch das Netz wird außerdem das Paarungsverhalten der Schadinsekten nachhaltig gestört. Gegen Läuse kann das Abdeckvlies wirksam eingesetzt werden.
Die häufigsten Schädlinge und ihre Zeiten der Eiablage sind:

Erbsenwickler 5 - 6.

Nachtfalter. Am Tage Netz entfernen wegen Bestäubung. Befällt auch Bohnen.

Kl. Kohlfliege E 4 - A 5, weniger gefährlich 7. 8 - 9. Befällt auch Radies, Rettich, Senf. Besonders gefährdet: Blumenkohl,
Kohlrabi, Wirsing.

Kohlweissling M 7 - E 8.

Lauchmotte 4 - 5, gefährlicher 7 - 8. Befällt auch Knoblauch und Zwiebeln.

Möhrenfliege E 4 - 7, weniger gefährlich E 8 - 9. Eier werden abends abgelegt. Befällt gelegentlich auch Dill, Kerbel,
Kümmel, Petersilie, Sellerie.

Zwiebelfliege M 4 - 5, weniger gefährlich E 6 - 8. Befällt auch Porree.