Spinat [Spinacea oleracea] - Fruchtfolge

Spinat - Fruchtfolge

Frühe Bohnen, Erbsen, Gurken, Puffbohnen und Salat als Vorkultur sind günstig.

Spinat als Zwischenfrucht vertreibt mit seinem Geruch Erdflöhe von Salat, die breiten Blätter sorgen für Feuchtigkeit und Schatten.

Nicht nach Rettichen anbauen, das vermindert die Keimfähigkeit, und auch nicht nach Kartoffeln wegen möglicher Nematoden. Kein Nachbau von Blumenkohl, gutem Heinrich, Melde, roter Bete oder Mangold.

Spinat - Nachbarschaften/ Mischkulturen

Spinat enthält Saponine, die bei anderen Pflanzen die Nährstoffaufnahme verbessern, das Bodenleben und indirekt die Wasserspeicherung fördern, den Boden schattieren und die Bodengare bewahren. Deswegen gute Mischkulturpflanze für fast alle anderen Gemüse.

Die Ökopionierin Gertrud Franck umgab alle ihre Gemüse mit Spinatreihen. Wenn der Spinat herangewachsen war, hat sie ihn abgeschnitten und als Mulch verwendet. Wurzeln im Erdreich lassen, sie fördern die Bodengare, der Spinat-Mulch lockt Regenwürmer an. Weitere Hinweise über einen ähnlichen Anbau siehe WRW-System.

Günstig: Asia, Endivie, Grünkohl, Erbsen, Erdbeeren, Kartoffeln, Kohl, Kohlrabi, Kopfkohl, Möhren, Pastinake, Porree, Puffbohne, Radies, Rettiche, Rhabarber, Rosenkohl, Salate, Sellerie, Spinat, Stangenbohnen, Tomaten, Winterportulak, Zucchini, Zwiebeln. Bohnen und Erbsen schattieren zugleich in der Sommerhitze.

Ungünstig: Mischkultur mit Gartenkresse, Gänsefußgewächsen wie gutem Heinrich, Mangold, Melde, Roter Bete und Rucola. Wer den Spinat nur zur Ernährung anbaut, sollte auf Mischkultur mit allen Starkzehrern wie Kohl, Paprika, Sellerie verzichten, die Nitrataufnahme des Spinats ist zu hoch.

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