Kalimangel


Allgemeines

Schadbild

Bei organisch gedüngten Böden selten, aber auch dort möglich bei Trockenheit. Außerdem bei Moor- und Sandböden. - Wachstum verringert. Die Abstände der Blattansätze sind gering, Blätter fühlen sich steif an. Blattränder werden braun und trocken, bei starkem Kalimangel breiten sich die braunen Stellen aus, das Blatt fällt ab. Knollen haben dunkle Flecken, sie werden sogar bei starken Mangelerscheinungen vollkommen schwarz und verkorken. - Die Symptome ähneln denen der Krautfäule. Der Unterschied ist besonders augenfällig an den Blättern, die an der Unterseite stets bei der Infektionskrankheit viele weiße Sporenbehälter aufweisen.

Kiefern. Kalimangel durch Buchdrucker und Waldgärtner. Braunes Bohrmehl, rötlich-braune Verfärbung der Krone.

Rote Beete. Kaliummangel. Stärkere Blattfarbe als normal, Blätter sind wellig und haben Höcker. Siehe 'Nährstoffmangel/-überschuss.

Vorbeugung

Rote Beete. Mit Kali düngen, z.B. Beinwelljauche, Holzasche, Knochenmehl.

Beinwelljauche oder Farnkrautbrühe gießen. Neudorffs Pflanzenkali. Kompost in Wasser aufweichen und gießen. Kalimagnesia.

Bekämpfung

Kartoffeln. Mulchen und für genügend Feuchtigkeit sorgen. Gesteinsmehl, Holzasche oder Knochenmehl bei der Pflanzung zugeben. Bei langanhaltenden Regenfällen Komposthaufen abdecken, um Kali-Auswaschung zu verhindern.