Zierspargel [Asparagus densiflorus]


Botanischer Name
Asparagus densiflorus
Pflanzenfamilie
Pflanzenkategorie
Zierspargel - Einleitung

Allgemeine Informationen

Asparagus. Asparagaceae. Liliengewächse. Topfpflanze, Hängepflanze.

Die als Zierspargel bei uns gehaltenen Spargelarten kommen aus Afrika, Asparagus sprengeri aus Natal, Aspararagus plumosus aus dem Kapland. Asparagus sprengeri ist weit verbreitet, er ist seit Generationen die bekannteste Grünpflanze. Das Grün besteht nicht nur aus Blättern, sondern aus mehr oder weniger feinen, nadelförmigen Zweigen. Sprengers Zierspargel bildet lange, überhängende Wedel. Bei guter Pflege sind sie saftig grün, im Alter auch mit Dornen und Blüten bedeckt, aus denen sich rote Beeren bilden. Asparagus plumosus bedeutet fedriges Spargelkraut. Dieser Name kennzeichnet die Gestalt treffend. Asparagus plumosus braucht mehr Wärme und ist für das ausgebaute Blumenfenster gut geeignet.

Halbschattiger Platz und viel frische Luft (Ost/Westfenster). Normale Zimmertemperatur 20 - 22°. Alle 14 Tage düngen.

Der Zierspargel stellt keine besonderen Ansprüche. Er gedeiht bei normaler Zimmertemperatur. Vom Frühling bis zum Herbst wird reichlich gegossen und alle 2 Wochen gedüngt. Im Winter kann eine Ruhepause bei 8 - 10° eingelegt werden. Die Pflanze bekommt jetzt nur soviel Wasser, dass der Erdballen nicht eintrocknet. Gedüngt wird überhaupt nicht. Im Frühjahr ist Umtopfzeit für den Zierspargel. Er bekommt frische Komposterde. Zwischen Topfrand und Erde muss ausreichend Platz bleiben, weil die starken Wurzeln den Wurzelballen langsam nach oben schieben.

Ältere Pflanzen werden beim Umtopfen geteilt.

 

Zierspargel - Anfälligkeit für Pflanzenkrankheiten
Häufige Pflanzenkrankheiten
Zierspargel - Sorten/ Unterarten

Sorten 1

  • Asparagus sprengeri kann sehr groß werden, man sieht oft herrliche Exemplare auf hohen Gestellen, von denen die Ranken herunterhängen. Auch als Ampelpflanze ausgezeichnet. Den Sommer stellen wir ihn halbschattig auf den Balkon, wo die lufthungrige Pflanze auf ihre Rechnung kommt. Hier können wir ihn auch öfters besprühen. Im Freien erhält er die tiefgrüne Farbe, die wir so lieben, im Zimmer ist er oft dürftig und hellgrün. Reichlich gießen, und während der Wachstumszeit hier und dort düngen. Bildet unser Spargel dünne Wedel oder gar Fäden, dann hungert er. Wir setzen ihn unter großer Schonung der Wurzelknochen in lehmige Lauberde um, der wir noch eine Handvoll Hornspäne untermischen. Der Topf muss bei dieser Spargelart entsprechend groß sein. Alte Exemplare sind Kübelpflanzen, die selten umgesetzt werden, denn sie nehmen diese Störung meistens übel und gehen ein. Der Winter bedeutet für Asparagus sprengeri Ruhezeit, wir stellen ihn kühl, aber frostfrei und gießen weniger. 10° verträgt er gerade noch, bei höherer Wärme und Feuchtigkeit treibt er dünne, unschöne Wedel, die wir wegschneiden müssen.
  • Asparagus plumosus braucht leichtere, humusreiche Erde und verträgt keine Sonne. Er bleibt das ganze Jahr über im Zimmer, sonst bekommt er gelbe Wedel. Er liebt Wärme und Feuchtigkeit, die wir ihm durch Besprühen verschaffen. Im ausgebauten Blumenfenster entwickelt er auch sehr schöne, lange Wedel.
  • Asparagus medeoloides. Medeola oder Myrtenblatt genannt (nach der kräuterkundigen Medea) ist leider etwas unmoderner geworden. Auch seine dicht beblätterten Ranken eignen sich als Tischschmuck mit bunten Blumen dazwischen. Die 1 - 3 cm großen Blättchen sitzen an 2 - 3 m langen Ranken. Das Myrtenblatt liebt Wärme und feuchte Luft, gedeiht am besten in lehmiger Laub- und Mistbeeterde oder in Einheitserde. An geschützter Stelle können die Töpfe über im Sommer im Freien stehen.
  • Asparagus setaceus. Die meisten der rund 300 Arten sind in Afrika beheimatet. Blütezeit Sommer.