Lorbeerrosen [Kalmia-Arten]


Botanischer Name
Kalmia-Arten
Pflanzenkategorie
Lorbeerrosen - Einleitung

Allgemeine Informationen

 

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Kalmia-Arten. Laubgehölze. Heidekrautgewächse. Stauden. Giftig.

Kalmia angustifolia, Lorbeer
Kalmia angustifolia, Lorbeer
Bild: Botanikus

Immergrüner Strauch. Lederartige Blätter, anmutige Blüten. Sie vertragen Kälte und Frost besser. Für uns gibt es zwei Sorten: Der amerikanische Lorbeer und der Berglorbeer.

Kalmia angustifolia rubra, amerikanischer Lorbeer (Bild).

Er verdient wegen der Sorte 'Rubra' besondere Beachtung. Sie wächst als kleiner aufrechter Strauch von 50 - 100 cm und trägt 6 cm lange, schmale Blätter. Die kurzgestielten Blätter stehen sich zu zweit gegenüber oder zu dritt in Quirlen. Die dunkelpurpurne Blüte dauert etwa 2 Wochen. Eine Vielzahl der kleinen, etwa 1 cm messenden Blütenglocken steht in lockeren Scheinwirteln zusammen. Sie bilden faustgroße, herrlich rote Blütenstände. Die dunkelroten Blüten sind besonders geformt, 6 - 7. Halbschatten, saurer Sandboden.

Kalmie Mitternacht. Das ist die dunkelste Blume überhaupt.

Kalmie Pinkobello. Weiße Rippen auf intensivem Himbeerrot.

Kalmie Windrose. Sternförmige Blüte, dunkelrotbraune Flecken auf weißem Untergrund.

Die drei letzten Kalmien sind erst ab 2013 zu haben.

 

 

 

 

 

 

 

Der Berglorbeer, Kalmia latifolia, fällt in allem etwas größer aus.

Kalmia latifolia, Berglorbeer
Kalmia latifolia, Berglorbeer
Bild: Botanikus

Er entwickelt sich zu einem bis zu 2,5 m hohen Strauch. Die bis zu 10 cm langen Blätter werden breiter als beim amerikanischen Lorbeer und sind lanzettlich geformt. Die Blütenstände werden bis zu 15 cm groß. Die weißlichen bis lachsrosafarbenen Blütennäpfe öffnen sich schon im Mai und halten sich 2 - 3 Wochen.

Lorbeerrose Kalmia latifolia Minuet. Der Berglorbeer strahlt von Mai bis Juni mit weißen Blüten, die durch einen dunkelroten Blütenrand einen geschmackvollen Farbtupfer erhalten. Abgerundet wird dieses Bild durch die lorbeerartige, immergrüne Belaubung.

Lorbeerrosen sind nicht übermäßig anspruchsvoll. Sie benötigen saure, humose Erde. Auf Kalk reagieren sie alle sehr empfindlich. Wichtig ist, dass die Oberfläche unter den Rosen offenbleibt. Gras- oder Unkrautwuchs beeinträchtigt das flach verlaufene Wurzelwerk sehr stark. Am besten mulchen Sie auf diese mit Rindenkompost. Sie dürfen nur mit kalkfreiem Wasser gedüngt werden.

Bevorzugt lichten Schatten, frosthart. Vielseitig verwendbar für alle Vorgärten usw. Er ist sehr empfindlich gegen Kalkzufuhr, will auch keine verdichteten Oberflächen. Mit saurem Humus und Rindenkompost düngen. Kein Schnitt. Späteres Versetzen verträgt sie schlecht. Oktober - November: Nicht mehr wässern, sie werden so frosthärter. In milden, trockenen Wintern die Sträucher begießen. - Solche immergüne Laubgehölze vertragen aber auch einen stärkeren Rückschnitt bis in die kräftigen, laublosen Äste.