Obstbäume: Wundverschluss

Wundverschluss.

°Die Landwirtschaftskammer NRW stellt fest, daß Obstbäume am besten ohne Pflaster auskommen müssen. Die Selbstheilungskräfte reichten zur Wundversorgung aus. Der Wundverschluss könnte dem Baum wirklich schaden: Wenn an der Stelle das Holz nicht ausreichend trocknen könne, verlangsamt sich die Wundheilung oder sie versagt.

Abgeschnittene Äste ab etwa 3 cm Durchmesser mit Baumwachs verstreichen, vorher zerfranste Rindenteile mit der Hippe glätten. Das Wundverschlussmittel sollte ein Fungizid enthalten. Damit das Regenwasser gut ablaufen kann, muss der Schnitt bei senkrechten Ästen etwas schräg geführt werden. Wunden am Stamm oder starken Ästen werden sauber ausgeschnitten, spitzwinklig am unteren Ende, damit Wasser und Schmutz abfließen. Ein Wundmittel, das elastisch bleibt und atmungsaktiv ist, wird gleichmäßig aufgetragen, am besten etwas über den eigentlichen Wundrand hinaus. Äste immer direkt am Stamm abschneiden, Aststummel werden nicht ernährt, sie faulen. Die beste Zeit dafür sind die Wintermonate, bei Sauerkirschen vor dem Austrieb und bei Süßkirschen nach der Ernte. Möglichst nur an trockenen Tagen und bei Windstille schneiden wegen der Infektionsgefahr durch Pilzsporen usw.

Die Wunde muss mit Wundwachs behandelt werden. Damit das Regenwasser gut ablaufen kann, muss der Schnitt etwas schräg geführt werden. Die beste Zeit dafür sind die Wintermonate, bei Sauerkirschen vor dem Austrieb und bei Süßkirschen nach der Ernte. Möglichst nur an trockenen Tagen und bei Windstille schneiden wegen der Infektionsgefahr durch Pilzsporen usw. Krebswunden müssen ausgeschnitten, Wurzeltriebe entfernt werden. Der Pfahl kann ebenfalls entfernt werden, wenn der Stamm genügend stark geworden ist. Es ist darauf zu achten, dass Bindematerial nicht in die Rinde einwächst und damit die Saftzufuhr verhindert. Auch die Veredelungsstelle sollte inspiziert werden.