Grabbepflanzung


Grabbepflanzung.

Siehe unter: Bärentraube, Begonien, Berglorbeer, Blumenzwiebeln, am besten Wildformen, z.B. Hyazinthen, Krokusse, Traubenhyazinthen, Tulpen; Bellis, Buchs, Chrysanthemen, Cotoneaster, Efeu, Erika, Heide, Ilex, Fetthenne, Feuerdorn, Fichten, Fingerstrauch, Fleißige Lieschen, Geißblatt, Ginster, Gräser, Hartriegel, Heidekräuter, Hortensie, Immergrün, Johanniskraut, Kissensteinbrech, Kletterspindel, Kriechwacholder, Magnolie, Mahonie, Mandelbäumchen, Pfaffenhütchen, Scheinbeere, Schneeball, Silberwurz, Spierstrauch, Stechpalme, Tausendschön, Wacholder, Weigelie, Zierkirsche, Ziersalbei, Zwergkiefer. Außerdem Ein- und Zweijährige.

Bodendeckende Stauden:

Stachelnüsschen (Acaena microphilla) zeigt zum Beispiel vom Juli bis in den Winter hinein braunrote, stachelige Fruchtstände. Die in Neuseeland heimische Pflanze trägt gefiedertes, je nach Sorte olivgrünes bis braunes Laub und eignet sich vor allem für größere, sonnige Flächen.

Andenpolster (Azorella trifurcata) und Silberwurz (Dryas x suendermannii). Zwei weitere schöne immergrüne Bodendecker für einen sonnigen Standort. Beide Stauden blühen im Mai und Juni, das Andenpolster mit grünlichgelben Dolden und der Silberwurz mit cremefarbenen schalenförmigen Blüten, aus denen sich im Herbst hübsche, fedrige Samenbüschel entwickeln.

Fetthenne (Sedum), Thymian (Thymus) und der Zitronenthymian oder auch Goldblatt-Teppichthymian (Thymus x citriodorus Golden Dwarf). Sie mögen es sonnig, die grünlaubigen oder buntlaubigen Fetthennen. Seine farbigen Blätter bilden goldgelbe Teppiche, die gelegentlich zurückgeschnitten werden sollten.

Efeu (Hedera helix) und das Immergrün (Vinca minor). Sie wachsen oft von Bäumen und Mauern beschattet als bodendeckende Grundbepflanzung.

Teppich-Golderdbeere (Waldsteinia ternata) ist ein anderer schöner Bodendecker, eine sehr robuste und pflegeleichte Staude für den Halbschatten. Sie ist in nicht zu kalten Wintern immergrün und blüht im April und Mai goldgelb. Diese Staude verträgt auch den Wuzeldruck von Bäumen und bildet einen dichten Teppich, der keinen Platz für Unkraut lässt.

Symbolpflanzen:

Tränendes Herz (Dicentra spectabilis) verbildlicht durch seine ungewöhnliche Blütenform trauerndes Gedenken: An langstieligen, mehrfach gezähnten Blättern hängen rosafarbene, herzförmige Blüten. Vor allem auf älteren Gräbern wachsen als persönliche Botschaft an den Verstorbenen oft Pflanzen mit hoher Symbolkraft. Die Staude gedeiht am besten im Schatten.

Hauswurz (Sempervivum). Der immergrüne Hauswurz steht für das ewige Leben: semper vivum bedeutet immer lebend. Er ist sehr trockenheitsverträglich und bildet mit seinen wasserspeichernden Blättern in den verschiedenen Rot-, Braun- Grün- oder Graublauen Tönen ausdrucksstarke Rosetten.

Lebensbaum (Thuja). Weitere Symbolpflanzen sind Lebensbaum als Wahrzeichen von Treue, Ringelblume (Calendula) als Sinnbild für Erlösung nach dem Tod und Stechpalme (Ilex) - die jetzt im Herbst die roten Blätter trägt - als Zeichen der Hoffnung.

Blühendes in Herbst und Winter:

Winterheide (Erica carnea-Sorten) und Besenheide (Calluna-vulgaris-Sorten). Einige Pflanzen öffnen mitten im Herbst oder Winter ihre Blüten. Zum Beispiel: Sie leuchten in warmen Rot-, Rosa- und Violetttönen oder auch zurückhaltend weiß, die Knospenblüher blühen bis in den Winter hinein.

Christrose (Helleborus niger), ein regelrechter Blickfang. Sie zeigt in milden Lagen ihre schalenförmigen, porzellanfeinen, weiß- bis rosafarbenen Blüten schon im Dezember - also dann, wenn nur wenige andere Pflanzen blühen. Ihre zarten Blüten bilden bis zum April einen reizvollen Kontrast zu den dunkelgrünen, handförmigen Blättern. Wie die meisten anderen Stauden und auch Gehölze lässt sich die Christrose besonders gut pflanzen.