Spul-/Hakenwürmer [Ascarididae. Ancylostomatidae. (Strongylida)]


Botanischer Name
Ascarididae. Ancylostomatidae. (Strongylida)

Schadbild

Spul-/Hakenwürmer. Ascarididae. Ancylostomatidae. (Strongylida).

Sie befallen Hunden und Katzen, aber auch oft über diese Haustiere Menschen, vor allem Kinder. Ansteckung durch Auflecken, rohes Fleisch oder Flöhe. Hakenwürmer können auch über die Haut in die Haustiere eindringen. Die Larven der Würmer verbleiben im Darm, bis sie erwachsen geworden sind, und legen dort ihre Eier ab, bis zu 200.000 Stück pro Tag je nach Wurmart! Sie überleben außerhalb des Tieres bis zu zwei Jahren. - Die Würmer wandern durch den Körper und verursachen beispielsweise Leber-, Darm- und Lungenentzündungen sowie Augenschäden, Blutungen, Bauchauftreibung, Darmverlegung, Erbrechen, Verstopfungen usw. Sie scheiden Stoffwechselgifte aus, die das Leben der Haustiere bedrohen. Äußerlich ist Wurmbefall zu erkennen durch ein struppiges, stumpfes Fell, Magersucht. Die Anfälligkeit für andere Krankheiten steigt an, Impfungen bleiben unwirksam. Deshalb etwa zwei Wochen vor einer Impfung entwurmen. Im Kot, manchmal auch in erbrochenen Speiseresten, sind die weißen 50 mm langen Spulwürmer oder die nur 10 mm langen Hakenwürmer zu erkennen. Infizierte Hunde- bzw. Katzenmütter übertragen Wurmlarven über die Muttermilch auf die Welpen. - Wird der Mensch befallen, so kann es zu Gelenk- und Muskelschmerzen, Gehirn- und Rückenmarkserkrankungen, Fieber, Allergien, Leber- und Lungenentzündungen, Epilepsie, Dermatosen und Sehstörungen kommen.

Bekämpfung

Abwehr: Entwurmungsmittel. Als wurmfeindlich gelten Knoblauch, Möhren, halbreife Papayas, Wermut.