Ohrwürmer [Forficula auricularia ]


Botanischer Name
Forficula auricularia

Schadbild

Dahlien, Großfiedrige Georginen. Forficula auricularia. Er frißt gern an den Staubgefässen der Blüten.

Herbstchrysanthemen, Herbstmargeriten. Obwohl mehr nützlich als schädlich, können größere Schädigungen vorkommen, wenn die Tiere in großer Häufung auftreten. Sie verbergen sich gern in Dahlienblüten, fressen vor allem Löcher in Blätter und Blütenblätter. Sie treten gehäuft vor allem ab Sommer auf. Die Blütenblätter mancher Chrysanthemen werden abgefressen.- Befallen werden viele Pflanzen, vor allem Clematis, Dahlie, Nelken, Rittersporn, Rosen, Veilchen und Zinnie.

Petersilie. Ohrwürmer fressen das Kraut.

Rittersporn, Zinnien. Siehe "Chrysanthemen" und 'Ohrwürmer'.

Rosen. Sie fressen nachts an verwesenden tierischen oder pflanzlichen Stoffen. Verzehren Käfer, Blatt- und Schildläuse (100 Stück je Nacht), Spinnmilben, Larven und (Fortpflanzungsgewebe). Fressen reifende Früchte, junge Obstbaumblätter, Pilze, Staubgefäße von Clematis, Dahlien, Nelken und Rosen.

Trompetenblume, Laubenwein. Blätter und Knospen werden angefressen.

Waldrebe. Ohrwürmer nagen an den Staubgefässen.

Vorbeugung

Herbstchrysanthemen, Herbstmargeriten. Ohrwurmgefäß mit Stroh aufhängen und nach Besiedelung anderenorts aufhängen.

Tropetenblume, Laubenwein. Ohrwurmhäuschen aufstellen und die Tiere umsiedeln.

Bekämpfung

Dahlien, Großfiedrige Georginen. Blumentöpfe mit Stroh gefüllt auf einen Stock befestigen und die Ohrwürmer an anderer Stelle ansiedeln, z.B. auf Obstbäumen. Verblühtes sofort entfernen.

Herbstchrysanthemen, Herbstmargeriten. Direkt unter den Blüten die Stängel mit etwas Petroleum einreiben, evt. vorher mischen mit etwas Pektin.o.ä.