Hausmaus [Mus musculus domesticus. (Muridae)]


Botanischer Name
Mus musculus domesticus. (Muridae)

Allgemeines

Schadbild

Mus musculus domesticus. Langschwanzmäuse (Muridae).

Schlanker Körper, dunkelgrau, 6 - 10 cm lang, Schwanz genauso lang. Mit ihm können sie sich zur Not abseilen. Kleine Ohren, Augen klein und schwarz. Ihr Auftreten wird offenbar durch ihre schwarzen, reiskornähnlichen Kotkügelchen. Mindesttemperatur für die Jungen ist 30°, deshalb sucht die Maus überall Wolle und ähnliches Nistmaterial zusammen. Tragzeit 20 - 21 Tage, 4 - 13 Junge. Diese sind rosafarben und nackt, etwa 3 cm lang. Sie sind hilflos, können nicht riechen und sehen. Erst am dritten Tag wächst das Fell, mit 14 Tagen öffnen sie ihre Augen. Sie sehen nicht gut damit, sie sind eigentlich nur auf Bewegung in der Umgebung eingestellt. Dafür haben sie einen hervorragenden Geruchs- und Tastsinn. Sie leben in Sippen, meistens mit einem Männchen an der Spitze, das das Wohngebiet mit Urin markiert. Sie haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten, mögen Musik und kommen dann auch aus ihren Verstecken. Ganz hohe Töne mögen sie dagegen nicht, das wird ausgenutzt, um sie zu vertreiben mit lauten, für uns unhörbaren Tönen. Ist es warm genug in ihrer Umgebung, halten sie keinen Winterschlaf. Außerhalb von Häusern verfallen sie in einen Erstarrungsschlaf, der sie nur wenig Energie kostet. - Mäuse gelten als Krankheitsüberträger.

Vorbeugung

Bekämpfung

Abwehr: Vergrämung durch Ausstreuen von Lindenblüten auf den Hauptwegen, alle paar Tage erneuern. Fallen aufstellen. Fallen nicht mit bloßen Händen anfassen. Entweder die Hände mit Erde einreiben oder die Falle mit einem Kerzenlicht o.ä. abflammen, um den Geruch zu beseitigen. - Köder auslegen. Die meisten Rattenköder sind auch für Mäuse geeignet.