Tüpfelfarn, Engelsüß [Polypodium vulgare]


Botanischer Name
Polypodium vulgare
Pflanzenkategorie
Tüpfelfarn, Engelsüß - Einleitung

Allgemeine Informationen

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Polypodium vulgare. Polypodiaceae.

Polypodium vulgare, Tüpfelfarn, Engelsüß
Polypodium vulgare, Tüpfelfarn, Engelsüß

Halbschatten, Schatten. Wedelform lanzettlich, Wedel einzeln am Rhizom stehend. Fiederung einfach, stumpf abgerundet, etwas zugespitzt. Wedellänge 20 - 30 cm, Breite bis 8 cm. Wintergrün ja, wenn ausreichend Laub um die Pflanze herum aufgeschüttet wird. Winterhärte gut. Blattfarbe mittelgrün bis dunkelgrün, manchmal glänzend. Vermehrung durch Sporen und Teilung. Ausbreitung mittelmäßig. Boden sandig, steinig, humos. Gruppe von Sporenbehältern: Kreisrund ohne Schleierchen. Sporenreife ab August. Stiel grün, meist genauso lang wie Spreite, oft mit Schuppen besetzt, rund. Bodenansprüche frisch, feucht. Rhizom an der Oberfläche kriechend, mit zimtfarbenen Schuppen, süß schmeckend. Wenig Kalk erforderlich. Standort halbschattig bis schattig, zwischen Felsen, teils auch als Baumaufsitzer.

Begleitpflanzen Elfenblume, Fingerhut, Salomonssiegel, Silberkerze. Auch für Mauerspalten.

Tüpfelfarn, Engelsüß - Verwendung in der Medizin

Wirkstoffe

Hirschzungenfarn - Wirkstoffe

Sie töten Krankheitserreger ab, wirken durch ihre Giftstoffe lähmend auf verschiedene Wurmarten etwa bei Darmerkrankungen und regulieren die Verdauung.

Farne gelten als geballte Urzeitkraft für Darm und Ohr, helfen bei Durchfall, Sodbrennen, Reizdarmsyndrom, Tinnitus und Innenohrstörungen.

Bei Verdauungsstörungen und Darmbeschwerden 3- bis 4 mal täglich Tabletten nehmen aus Farnblättern, angereichert mit Weidenblättern, einnehmen. Achtung: Wegen der Giftigkeit nur Fertigarznei nehmen.