Gerätehäuser in fünf Schritten modernisieren


Dieser Gastartikel wurde publiziert mit freundlicher Genehmigung des Blogs hansagarten24.de

 

Gerätehäuser in fünf Schritten modernisieren - so geht es

 

Gerätehaus
Gerätehaus

Ein Gerätehaus ist der unabdingbare Teil Ihres Landstückes. Ursprünglich wurden solche Gebäude nur für einen bestimmten Zweck gebaut, z.B. als ein Werkzeuglager. Doch wenn das Gerätehaus richtig modernisiert wird, verwandelt es sich in einen schönen Landschaftsdesign-Teil. Selbst ein altes Gerätehaus kann durch eine relativ einfache Modernisierung modern und harmonisch aussehen.

Ihr Gerätehaus kann auch als eine perfekt passende Ergänzung Ihres Gartens dienen. Damit können hier schön und trocken Ihre Fahrräder, Gartenwerkzeuge, Sommerschwimmbad und vieles mehr gelagert werden.

 

Daher ist die Modernisierung des Gerätehauses sehr bekannt. Schon oft wird ein altes und nutzloses Gerätehaus in ein Sommerhaus, Gasthaus oder in den Grillort verwandelt. Es gibt auch die Basisregeln, womit sogar ein Anfänger sein Gerätehaus modernisieren kann, die dürfen aber auf jeden Fall nicht vergessen werden.

 

1. Die Vorbereitung

Materiale für Modernisierung. Um das Gerätehaus aufzubauen, können die fertigen Materialen dafür verwendet werden. Die Mehrheit von Gerätehäusern wird aus dem Holz gebaut, es gibt aber auch Plastik- und Metallgerätehäuser dazu. Trotzdem empfehlen wir Ihnen entweder ein Holzgerätehaus oder ein Plastikgerätehaus zu wählen. Soll Ihre Wahl das Holzgerätehaus treffen, müssen Sie die Bearbeitung von Holz mit dem Spezialöl oder Farbe jede 2-3 Jahre berücksichtigen. Wenn es um das Plastikgerätehaus geht, können Sie sich keine Sorgen um der Pflege machen.

Dachmaterial. Das Giebeldach wäre die beste Wahl dafür, da es für den Aufbau am einfachsten wird , doch wenn es nicht Ihr Fall ist, wäre ein Pultdach eine gute Alternative für Sie.

Tür und Fenster. Wenn es ein Ferienhaus-Typ des Gerätehauses wird, empfehlen wir Ihnen eine Glastür einzubauen. Zu den Fenstern können auch die Fensterläden zugebaut werden, was möglicherweise das Stil und Design Ihres Gerätehauses herausstellt.

Fassadenbearbeitung. Sie können Ihre Holzfassade nach Ihrem Geschmack anstreichen und mit einigen Dekorationen wie schöne Gartenlampen und moderner Dekor schmücken.

Rechtliche Angelegenheiten. Achten Sie bitte darauf, dass die Wiederherstellung des Gerätehauses dem Gesetz Ihres Bundeslandes gemäß eine behördliche Genehmigung anfordern kann. Falls Sie die Absicht haben, Ihr Gerätehaus zu vergrößern oder umzustellen, lassen Sie am besten Ihr Projekt vom Bauamt bestätigen.

 

2. Fangen Sie mit dem Aufräumen an.

Als erster Schritt, muss der Umbauplatz gründlich aufgeräumt werden. Zuerst gehen alle unnötige Sachen weg, dann muss die Standfestigkeit des Aufbaus geprüft werden. Wahrscheinlich muss das alte Hausgerüst durch ein neues ersetzt werden. Außerdem, achten Sie auf das Fundament. Oft wurden Gerätehäuser ohne Fundament gebaut, es ist aber nicht der Grund, auf das feste Fundament zu verzichten. Überdies kann das Bauamt spezielle Konditionen zu dem Fundamentbau je nach dem Typ Ihres Wohnortes haben. Die Fundamentbau-Forderungen können sich von Stadt zur Stadt unterscheiden aber meistens genügen fest gelegte Betonblöcke für 3x3m große Gerätehäuser. Für größere Gerätehäuser muss es unbedingt ein festes Fundament mit den Stützen aus flüssigem Beton sein.

 

3.Hausgerüst, Dach, Fenster

Anfangs wird der Holzbalken, der als eine Grundlage für den Aufbau dient, mit den Speziallasur für den Holzschutz bearbeitet. Danach montieren Sie den Holzbalken in das schon fertige Fundament mit der Hilfe von einer zwischen dem Beton und Holzbalken hingesteltenen Ruberoid-Anlage. Am besten wäre es, den Fußboden eben zu machen, was bei der Montierung der vertikalen Stützen hilft. Falls sie vorhaben, in Ihrem künftigen Gerätehaus Fahrräder und Rasenmäher zu lagern, sehen Sie am besten eine Auffahrtsrampe vor. Die Größe der Stützen soll bei der Aufstellung des Dachs so berechnet werden, damit sie von einer Seite länger waren, um die Abweichung richtig auszuführen, und die Niederschläge werden dadurch nur an einer Seite abfließen. Wenn Ihr Gerätehaus groß ist, dann wäre es besser, es auf einige Zimmer je 6-15 Quadratmeter aufzuteilen. Dann sollen die Fenster, die Eingangstür und die Türen zwischen den Zimmern aufgestellt werden. Am Anfang wird das Gebäude von der Vorderseite verkleidet, dann von der Seite und schließlich von hinten.

 

4. Finale Schritte

Gerätehaus im Garten
Gerätehaus im Garten

Danach geht die äußere Bearbeitung. Sie sollen auch alle nötige Systeme zum Gerätehaus verlegen, wie z.B. Elektrizität, Bodenheizung, Kanalisation und Wasserleitung. Die äußere Bearbeitung wird am Ende durchgeführt. Vergessen Sie über die Exterieur nicht - das Anlegen der Fußwege usw.

 

5. Zusätzliche Tipps

Bei der Ausstattung des neuen Gerätehauses soll auf folgendes aufgepasst werden:

  • erweiterte Türöffnungen, damit man mit dem Rasenmäher durch fahren kann
  • eingebaute Gestelle, die als Organizer dafür dienen werden, Werkzeuge und Verschlüsse ordentlich aufzubewahren
  • Dachboden als Speicher für den alten Kram. Der Dachboden kann auch als Arbeitsplatz genutzt werden, um die Blumen zu verpflanzen
  • Dachfenster, um die Innenausstattung zu verzieren, oder die Beleuchtung im Zimmer zu verbessern und damit auch die Lüftung im Zimmer zu schaffen
  • Moskitonetze auf alle Fenster, um den Raum vor Insekten, und besonders vor Mücken und Bienen, zu schützen
  • Fensterläden, die dem Gerätehaus ein bezauberndes Aussehen und stilistische Vollendung geben
  • Wetterhahn auf dem Dach für einen "Country-Look"

 

Bildmateriual: Unsplash, Pixabay