Zierblatt-Pfeffer [Piper crocatum]

Zierblatt-Pfeffer - Zusammenfassung

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Piper crocatum. Piperaceae.

Dieser hübsche Kletterstrauch mit seinen herzförmigen, apart gemusterten Blättern eignet sich besonders gut als Ampelpflanze. Die Heimal des Pfeffers ist das tropische Asien, wo er als Nutzpflanze angebaut wird und uns den bekannten schwarzen und grünen Pfeffer liefert. Er wird bis zu 2 m hoch.

Er fühlt sich an einem schattigen Platz bei normalen Temperaturen (16°) wohl (Ost-/Westfenster).

In der Hauptvegetationsphase von März bis August mäßig gießen und alle 2 Wochen düngen. Häufiges Besprühen mit kalkfreiem Wasser tut ihm gut. Ab September nur noch wenig gießen und nicht mehr düngen. Der Pfeffer verbringt den Winter an seinem angestammten Platz im Zimmer. Da er nur ein sehr schwaches Wurzelsystem bildet, muss man ihn nicht jährlich umtopfen. Erst wenn die Topfgröße zu klein wird, kann der Pfeffer im Frühjahr in nahrhafte Komposterde umgesetzt werden.

Im Frühjahr lassen sich von der Mutterpflanze Stammstecklinge schneiden. Unterhalb eine Blattknotens ist die richtige Schnittstelle. Erst das erste Blatt entfernen, dann den Steckling in ein Sand-Torf-Gemisch setzen, wo er warm und feucht gehalten wird. Eine Plastiktüte oder der Vermehrungskasten sind dafür unentbehrliche Hilfsmittel.

Viel Licht, schattig, halbschattig. Mäßige Wärme 15 - 20°. Bei Bodentrockenheit mäßig gießen. Ost/West. Alle 14 Tage düngen.