Wilder Wein [Parthenocissus tricuspidata]

Wilder Wein - Allgemeines

Parthenocissus tricuspidata. Jungfernrebe. Rankpflanze. Mehrjährig. Weinrebengewächse.

Höhe 12 - 20 m hoch, bis 10 m breit, für Hausfassaden geeignet. Schnellwachsend, jährlich bis 150 cm. Die Triebe haften mittels Haftscheiben. Für Sonne und Halbschatten. Alle normalen, durchlässigen, humosen Gartenböden sind geeignet. Blüte 7 - 8, klein. Die Beeren sind schwarz. Die Blätter können je nach Alter oder auch gleichzeitig ganz verschieden ausfallen: Umgekehrt eiförmig, gezahnt, übergangsmäßig dreilappig und im Alter dreigezackt. Im Herbst verfärben sie sich über gelb zu feuerrot. Rückschnitt ist problemlos. - Bei Anpflanzung für Hausfassaden beachten: Abstand halten von der Kellermauer, am besten eine große Grube ausheben und mit neuer Erde füllen. Fassade auf Risse usw. untersuchen, diese verfüllen. Dachrinnen usw. jährlich freischneiden, ggf. von Laub reinigen. Robuste Pflanze auch für städtische Lagen mit Umweltbelastung. - Wilder Wein ist frostfest. Dennoch sollten Jungpflanzen etwas geschützt werden.

  • Minutifolia, 10 m, kleine grünglänzende Blätter. Rötliche Herbstfärbung.
  • Veitchii ist empfehlenswert wegen seiner tiefroten Herbstfärbung. Blätter sind dreilappig, zierlich. Sonne - Schatten. Schnell wachsend, auch an glatten Wänden. Höhe 6 m. Sonne, Halbschatten.

Parthenocissus quinqefolia, feuchter, humoser, nährstoffreicher Boden.Parthenocissus quinqefolia, Wilder WeinParthenocissus quinqefolia, Wilder Wein
Bild von: Botanikus-CD

Blüte 8 - 9, bis 15 m hoch, Rankklimmer, glänzende Blätter. Er benötigt in den ersten Jahren eine Rankhilfe. Für Sonne und Halbschatten, auch nicht zu tiefen Schatten. Nicht zu feucht halten. Schöne (karmin-)rote Herbstfärbung.

  • Die Sorten wie Engelmannii sind Selbstklimmer. Frostfest. Fünflappige Blätter, prächtige Herbstfärbung in orange bis rot. Starkwachsend. Für kleinere Flächen geeignet, z.B. für Pergolen, Wände und Bodendecker. 8 - 12 m

 

Parthenocissus henryana

Er hält sich mittels Haftscheiben fest. Etwas weniger wuchsfreudig als die oben genannten Arten. Für Westlagen mit Schatten optimal, aber auch geeignet für Nordlagen. Die Blätter sind bronzegrün, die Äderung sticht ab in eher gelblicher Färbung. Die Blätter entwickeln sich am besten, wenn fast den ganzen Tag über Schatten auf sie fällt. Schöne rote Herbstfärbung.

Die kleinen Blüten werden von Bienen und Wespen gern besucht, die Trauben werden von Vögeln gern gefressen. Sie sind für den Menschen giftig. Vermehrung durch Stecklinge. Bei Mauern beachten: Dort lassen sie sich nur durch Abflammen wieder entfernen.

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