Vogelknöterich [Polygonum aviculare]

Vogelknöterich - Zusammenfassung

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Polygonum aviculare. Knöterichgewächse. Angerkraut, Hühnergras.

Blüte: Juni - August.

Wirkstoffe: Kieselsäure, Schleim- und Gerbstoffe, Flavonoide und auch die geringen Mengen an Saponin.

Heilwirkung: Bestandteil von Tees, die gegen Husten und Lungenleiden gebraucht werden. Blutreinigungstees, er trägt dazu bei, den Stoffwechsel anzuregen. In der Schulmedizin ist seine Bedeutung nur gering. Als Kieselsäure behauptet sich der Schachtelhalm. Das BGA nennt leichte Katarrhe der Luftwege und entzündliche Veränderungen der Mund- und Rachenschleimhaut als mögliche Heilanzeigen.

Hausmittel: Sie ist ein beliebtes Hausmittel. So wird Vogelknöterich-Tee bereitet: 2 gehäufte Eßlöffel der Droge mit 1/4 l kaltem Wasser ansetzen und zum Sieden bringen. Danach wird abgeseiht.

Kurmäßig gegen Hautunreinheiten und zur Frühjahrs- und Herbstkur werden 2 - 3 Tassen täglich über mehrere Wochen getrunken. Bei Durchfall gibt man 3 Tassen je Tag und ebenfalls bei anderen Heilanzeigen der Volksmedizin: Husten, Heiserkeit, Rheuma, Gicht, Blasen- und Nierenleiden, Harnverhaltung, Periodenbeschwerden, Hämorrhoiden. Mit dem Tee behandelt man äußerlich in Form von Umschlägen auch schlecht heilende Wunden, besonders die sogenannten offenen Beine.