Veilchenstrauch [Iochroma]

Veilchenstrauch - Zusammenfassung

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Iochroma. Kübelpflanze. Solanaceae.

Erde muss durchlässig sein, deshalb Erde ein Drittel Sand oder Splitt zusetzen. Keine Staunässe. Standort sonnig, warm, windgeschützt, die Triebe sind brüchig. Blütenbüschel an den Triebenden in blau, purpur oder rosa. Aus ihnen entwickeln sich weiche Beeren vom Januar bis zum Dezember. Höhe bis zu 5 m. Wuchs sehr schnell. Im Sommer viel gießen, sonst werden Blüten und Blätter abgeworfen. Wöchentlich düngen. Schneiden empfiehlt sich, damit das Bäumchen nicht von unten verkahlt: Von 5 bis 10 die langen Röhren zurückschneiden, schön für Kletterspalier. Nach der Hauptblüte zurückschneiden auf zwei Blattansätze. Überwinterung hell oder dunkel, aber frostfrei, bei 5 - 15°, hell oder dunkel. Je wärmer, je mehr Licht notwendig. Ab 10° behält er seine Blätter. Rückschnitt im Spätwinter möglich. Erst gießen, wenn der Ballen trocken geworden ist. Schwach giftig. Verwertbar als Busch und Stämmchen, er braucht dafür aber sehr viele Nährstoffe und auch Wasser.

Iochroma coccinea hat eine Blüte in dunkel-altrosa..

Iochroma cyanea wird am häufigsten angeboten. Höhe 2 - 3 m. Blüte dunkellila 7 - 10.

Iochroma fuchsioides hat orangefarbene Röhren mit gelbem Schlund.

Iochroma grandiflora hat fingerlange, purpurfarbene Glocken.

Vermehrung: Triebspitzen ohne Blütenansätze als Stecklinge vermehren oder die Samen aussäen. Die daraus gewonnenen Jungpflanzen blühen aber oft in anderen Farben. Die Stecklinge können im üblichen Sand-/Torfgemisch großgezogen werden oder im Wasser. Jungpflanzen nicht feucht halten, sonst besteht Fäulnisgefahr.