Teufelskralle, Afrikanische [Harpagophytum procumbens]

Teufelskralle, Afrikanische - Alternativnamen

Trampelklette

Teufelskralle, Afrikanische - Zusammenfassung

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Harpagophytum procumbens. Sesamgewächse.

Wirkstoffe: Harpagosid (1,2 %), Glykoside, Acteosid, Flavonoide, Triterpenen, Stachiose, Bitterstoffe, Sterole, Harpagid, Procumbid, Iridoid-Glykosid (2-3 %)

Heilwirkung: Es wird im Süden Afrikas schon seit Jahrhunderten gegen Schmerzen eingesetzt. Die Wüstenpflanze hilft besonders gut bei Beschwerden des rheumatischen Formenkreises. Diese lindern Schmerzen, hemmen Entzündungen und lockern Muskeln. Studien zeigen, daß der Pflanzenextrakt bei leichten Formen von Arthrose, Rheuma, Gicht, Fibromyalgie, Schmerzen und Arthritis sogar chemische Elemente ersetzen kann. Gallen-, Leber-, Nieren- und Blasenleiden in Afrika, chronische Gelenks- und Rückenschmerzen, wir gebrauchen sie vor allem bei Gelenkerkrankungen, besonders bei Arthrose. Ihre Wirkung beruht in erster Linie auf der antiphlogistischen (entzündungshemmenden) Eigenschaft der Inhaltsstoffe. Auch bei Magen- und Darmstörungen wird sie eingesetzt und gegen die Störungen im Magen- und Darmtrakt. Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche und mangelhafte Galleausschüttung ließen sich demgemäß mit einem Tee aus der Teufelskralle erfolgversprechend behandeln. Schmerzen am Bewegungsapparat, die Pflanze kann die Wirkung des Blutverdünners Phenprocoumon verstärken.

Sie wirken therapeutisch gegen Ermüdungserscheinungen, sie fördern die Verdauung, stärken das Immunsystem und helfen zum Teil als natürliches Antidepressivum. Die Sensoren nehmen alle den gesamten Magen-Darm-Trakt auf mit dem bitteren Geschmack. Wer langsam ißt, der fühlt sich auch schneller gesättigt. Die Ergebnisse beim Vergleich mit der schulmedizinischen Behandlung zeigen, daß Morbus-Crohn-Leute weniger Bitterstoffe brauchen.

Tee: Der Tee wird so hergestellt: 1 gehäufter Teelöffel Teufelskrallenwurzel wird mit 1/4 l siedendem Wasser übergossen und etwa 5 Stunden ausgesogen. 2 - 3 Tassen täglich ist die empfehlenswerte Dosierung.

Nebenwirkungen: Nicht anwenden bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, in der Schwangerschaft und Stillzeit.