Storchschnabel, Ruprechtskraut [Geranium robertianum]

Storchschnabel, Ruprechtskraut - Zusammenfassung

 

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Geranium robertianum. Storchschnabelgewächse. Ruprechtskraut, Gottesgnadenkraut. Stinkender Storchschnabel.

Blütezeit: Mai - September.Geranium robertianum, StorchschnabelGeranium robertianum, Storchschnabel
Bild von: Botanikus-CD

Wirkstoffe: Gerbstoffe (besonders viel in der Wurzel), Bitterstoffe, ätherisches Öl (in der frischen Pflanze), organische Säuren.

Heilwirkung: In der Medizin wird es nicht genutzt. In der Krebstherapie ein Mittel nach Breuss.

Homöopathie: Geranium maculatum wird hergestellt aus dem in Nordamerika heimischen gefleckten Storchschnabel, dessen Wurzelstock zur Urtinktur verarbeitet wird. Empfohlen werden die Urtinktur und die Potenzierung zur D 1 zur Blutstillung innerer Organe. Wirkt äußerlich gegen Wunden, Beingeschwüre, Ekzeme, Eiterungen, innerlich gegen Durchfall, Magen- und Darmentzündungen, Blutungen und Hämorrhoiden, Schleimfieber und Flechten. Soll wegen seiner Schärfe stets mit Salbei oder Wacholder gemischt werden.

Volksmittel: Die Lobreden der mittelalterlichen Ärzte sind überschwenglich: Vielfach wird der Name Gottesgnadenkraut genannt. Frisch gepreßter Saft oder eine Abkochung bei Blutungen verschiedensterArt (Nasenbluten, Menstruationsblutungen, Hämorrhoidenblutungen, Blutende Wunden). Aber auch Halsschmerzen, Entzündungen am Zahnfleisch und im Munde, Entzündungen der Augen werden mit Ruprechtskraut behandelt. Gelbsucht, Wassersucht, Durchfälle, Steinleiden.

Nebenwirkungen: Überdosierung ist zu vermeiden, weil der hohe Gerbstoffgehalt dem Magen nicht immer gut bekommt.

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