Stechwinden [Smilax regelii]

Stechwinden - Alternativnamen

Sardaparille, Sassaparille

Stechwinden - Allgemeines

Vorkommen: In den Staaten Honduras, Guatemala, San Salvador wächst die Wurzel Smilax regelii. Die Blüten sind weiß, die sich daraus entwickelnde Frucht ist eine kugelige Beere.

Stechwinden - Zusammenfassung

Wirkstoffe: Saponine, Glykoside, Sitosterin.

Heilwirkung: Die Droge galt früher als ein ausgezeichnetes Mittel gegen Syphilis und galt auch als Blutreinigungsmittel. Das ist auch heute noch der Fall. Heute gebraucht man Sarsaparillentee als ein Mittel gegen die Schuppenflechte (Psoriasis). Viele sind dafür, viele halten sie dafür nicht geeignet

Teemischung: Sarsaparillewurzel      25
                        Erdbeerblätter            10
                        Brombeerblätter         10
                        Faulbaumrinde             5

2 Teelöffel dieser Mischung mit 1/4 l lauwarmen Wasser übergießen und 12 Stunden ausziehen. Danach wird abgeseiht. Empfehlenswert 2 - 3 Tassen täglich.

Homöopathie: Ausschläge verschiedenster Art wie Schuppenflechte, Ekzeme und Milchschorf, aber auch Furunkulose und Warzen. Daneben wendet man das Mittel an bei Gicht und Rheuma sowie bei Blasen- und Nierenleiden. Dosierung D 1 - D 6.

Nebenwirkungen: Wie bei allen Drogen mit Saponinen darf auch die Sarsaparille nicht überdosiert werden.