Schlauchpflanzen [Sarracenia]

Schlauchpflanzen - Alternativnamen

Trompetenpflanzen, Trompetenblatt

Schlauchpflanzen - Zusammenfassung

 

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Sarracenia. Fleischfressende Pflanzen (Insektivoren). Schlauchpflanzengewächse.

Sie lieben Sonne, frische Luft, nährstoffarme Erde und weiches Wasser. Sie können daher gut im Freien gehalten werden während der Vegetationszeit und fangen dort viele Insekten. Im Sommer reichlich kalkfreies, weiches Wasser geben, auch im Untersatz sollte immer etwas Wasser stehen, das entspricht besser ihrer Herkunft aus moorigen Gebieten. Den Winter verbringen sie in der Wohnung bei etwa 5°, hell. Sie verlieren einen Teil ihrer Blätter. - Die Pflanzen werden wie üblich in einen Topf mit Blähton im unteren Bereich, darüber die kalkfreie Spezialerde (Fachhandel), gepflanzt, überschüssiges Regenwasser findet seinen Auslauf im kleinen Abzugsloch. Düngung ist nicht notwendig. Umtopfen im Frühjahr.

Die schlauchartigen Fangeinrichtungen haben fast alle einen Deckel als Regenschutz. Die Deckel sind mit Drüsen bestückt, die Nektar absondern. Folgen Insekten der Nektarspur ins Innere, gleiten sie nach unten und werden dort durch Absonderungen der Drüsensekrete verdaut. Der Rückweg wird ihnen durch Sperrhaare unmöglich gemacht.

Vermehrung ist durch Teilung der älteren Pflanzen und Samen möglich; die Keimung wird erleichtert, wenn man ihn wie Kaltkeimer behandelt. Sie sind geschützt!

Sarracenia purpurea ist winterhart. Auch andere Zucht-Hybriden wie Sarracenia flava sind robust und eignen sich gut. - Diese Blume kann sich auch allein zwischen den Farnen behaupten.

Siehe auch die Vorbemerkung 'Kannenpflanzen' Bilder ansehen: www.detlevbehrens.de/Gallerien/Fleischfresser.html