Rote Bete [Beta vulgaris] - Nahrung

Rote Bete - Inhaltsstoffe

Sie enthalten Vitamin A, B1, B2, B6, C, Folsäure (!), Antibiotikum Betanin, Betalaine (Farbstoff), Flavonoide, Kohlehydrate, Saponine, Eisen, Jod, Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium, Mangan, Natrium, Phosphor, Zink. Wenn die Rüben im November geerntet und richtig gelagert werden bei 4° und hoher Luftfeuchtigkeit, kann der Vitamin-C-Gehalt nach einem halben Jahr auf das Doppelte steigen. Sommerfrüchte schmecken feiner. Die Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen verwertet der Körper besser, wenn außerdem Vitamin C hinzukommt. Betanin schützt Zellen und Gefäße und wirkt blutdrucksenkend.

Rote Bete - Lagerung

Kann bis in den Frühling bei hoher Luftfeuchtigkeit im Keller (Sand oder Torf) gelagert werden. Auch im Kühlschrank bleiben sie lange frisch, wenn sie in Tücher eingewickelt werden. Die Temperatur sollte unter 5° sein, sie bleiben frisch bis zu vier Wochen.

Rote Bete - Zubereitung/ Küche

Die Sorte Bolivar (Hild) soll nur weniger als die Hälfte als übliche Sorten an Nitrat einlagern, Detroit 2 Bolivar (Keller) soll ebenfalls nitratarm sein. Wer zu Kalzium-Oxalat-Nierensteinen neigt, sollte sie deshalb auch nicht so oft essen. °Niemals Rote Bete warm machen oder wieder erwärmen. Sie ist reich an Nitrat, aus dem bei Temperaturen um 40° giftiges Nitrit entsteht. Siehe auch 'Nitrat, Nitrit, Nitrosamine'.

° Das gilt nicht für Erwachsene. Werden gekochter Spinat und Pilze gleich in den Kühlschrank gestellt und am Tag danach schnell erhitzt, können sie ohne Probleme erneut gegessen werden. Die Warnung stammt aus den Zeiten, als es noch keine Kühlschränke gab.

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