Pfeffer [Piper nigrum]

Pfeffer - Zusammenfassung

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Piper nigrum. Pfeffergewächse.

Herkunft: Aus den Wäldern der Malabarküste Vorderindiens.

Wirkstoffe: Ätherisches Öl, Piperin = Träger des Pfeffergeschmacks, Fermente, Harze und andere.

Wachstum: Der tropische Strauch ist ein Kletterstrauch, der sich an einer Halterung festhält. Er braucht nur drei Jahre, bis er die ersten Früchte trägt. Im Laufe des Reifungsprozesses verfärbt er sich von Grün über Gelb nach Rot. Der schwarze Pfeffer wird kurzfristig geerntet, dann aber fermentiert, so daß er seine runzlige Oberfläche erhält. Seine Schärfe erhält er durch das Piperin, außerdem sind Fermente und Harze tätig. Der Pfeffer wird heute in den meisten Tropengebieten angebaut.

Heilwirkung: Schwarzer Pfeffer regt vor allem die Verdauung an und er fördert die Magensaftsekretion. Zudem wirkt er antibakteriell. Heute als scharfaromatisches Gewürz zur Verdauungsförderung, früher als Heilmittel gegen Fieber, Magenbeschwerden und Halsentzündungen. Der Grüne Pfeffer unterscheidet sich vom schwarzen Peffer dadurch, daß er gefriergetrocknet wird.

Gewürzpflanze: Der weiße Pfeffer ist heute meist Gewürz, doch wurde er früher besonders in der Volksmedizin gegen Hämorrhoiden genommen. Man gab 5 - 15 ganze Körner auf einmal.

Piper nigrum, Schwarzer PfefferPiper nigrum, Schwarzer Pfeffer
Bild von: Botanikus-CD

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