Passionsblume [Passiflora ] - Alle

Allgemein

Passionsblume - Allgemeines

Passiflora. Passionsblumengewächse. Papageienwinde.Passiflora incarnata. PassionsblumePassiflora incarnata. Passionsblume
Bild von: Botanikus-CD

Viele der 400 Arten tragen wohlschmeckende Früchte. Bei unseren Zimmer-Passionsblumen, deren Ranken 2 m und mehr lang werden, kann man durch künstliches Bestäuben kleine Zierfrüchte züchten. Blütezeit: Mai - September.


Anbau

Passionsblume - Lage

Als ausgesprochene Sonnenanbeterin muss sie unbedingt an einem Südfenster stehen. Außerdem ist frische Luft wichtig.

Passionsblume - Aufzucht

Im Sommer reichlich gießen und wöchentlich düngen. Sie wachsen bei einer Düngergabe pro Woche meterweise. Die Ranken am besten um einen beidseitig in die Erde gestreckten Draht ziehen. Ab Oktober nur noch mäßig gießen und nicht mehr düngen. Die Passionsblume überwintert hell bei max. 5 bis 15°. Die weinblättrige Passionsblume benötigt etwas über 10°. In dieser Ruhephase wirft sie die Blätter ab. Im März sollten die Ranken dann zurückgeschnitten werden. Anschließend setzt man die Pflanze in mit Torf und Sand vermischte Komposterde zwischen 5,5 - 6° um. Der neue Topf sollte nur etwa 3 cm mehr Durchmesser aufweisen als der alte.

Mehrere nicht zu weiche Stecklinge dicht an dicht in einen mit feuchter Erde gefüllten Topf geben, dann bilden sich die ersten Wurzeln.

Hell, keine direkte Sonne. Normale Zimmertemperatur 20 - 22°. Viel Wasser, reichlich gießen. Süden. Wöchentlich düngen. Zuviel Wärme im Winter verursacht Schädlingsbefall. Rückschnitt aller Seitentriebe auf sechs bis acht Augen im Frühjahr fördert die Blütenbildung.

Kultivierung nur in größeren Kübeln mit lockerer Erde, diese können im Sommer auch in dem Garten eingegraben werden. Standort warm, sonnig, aber vor praller Mittagssonne etwas schützen. In sonnigen Lagen besonders üppige Blüten in Sommer und Herbst. Sie wirft dann die Blätter ab, da die Staunässe zur Wurzelfäulnis führt. Die Passionsblumen in das Südfenster stellen. Während der Vegetationszeit benötigen sie viel Wasser und Dünger. Danach nur noch wenig gießen, Staunässe auf jeden Fall vermeiden.

Empfehlenswert ist der Rückschnitt, sobald die Pflanzen im Sommer neue Triebe bekommen haben. Anfang Herbst, wenn die Pflanzen ihre Blätter verloren haben, können die restlichen Neutriebe abgeschnitten werden. Neutriebe auf zwei Knospen zurückschneiden; wenn sie zu groß werden, kann auch der Leittrieb weggeschnitten werden. Sie blühen an den Triebenden. Man kann sie vermehren durch Stecklinge, die man im Sommer aus kräftigen Seitentrieben gewinnt oder aus Samen. Erde locker und keimfrei, nur wenig mit feingesiebter Erde bedecken. Warm und feucht halten, nach spätestens 4 Wochen keimen sie, die ersten Blätter sehen aber nicht den erwachsenen Pflanzen ähnlich. Mehrmals umpflanzen und langsam abhärten. Will man Früchte gewinnen, muss der Befruchtung ggf. mit einem weichen Pinsel nachgeholfen werden. Einige Sorten benötigen Pollen anderer Pflanzen. Sie sind reif, wenn die Haut schrumpelig wird.

Alle ausgepflanzten Passionsblumen setzen wir im September wieder in große Töpfe. Wir überwintern sie hell und kühl, bei - 8°. Der Wintergarten sollte aber hohe Temperatur haben. Gegossen wird in der Winterzeit sehr mäßig. Im März topfen wir sie in lehmige, sehr nahrhafte Erde um, die etwas Sand, Mistbeeterde und Hornspäne enthalten muss, da die meisten Passifloren Hunger leiden. Hell stellen, mehr gießen und die Ranken bis auf etwa 6 - 8 Augen stutzen, ist alles, was wir zu tun haben. Wer die Passiflora am Spalier zieht, binde sie nicht zu oft neu an, sie will in allem ihre Ruhe haben. Wir geben viel frische Luft, düngen wöchentlich und stellen sie Ende Mai ins Freie, dann bilden sich bald neue Triebe und Knospen. Die Vermehrung aus Stecklingen und halbreifen Triebspitzen gelingt am besten im Frühbeet bei reichlich Wärme und Feuchtigkeit. Zuviel Wärme im Winter verursacht Schädlingsbefall. Vermehrung durch Ableger, die aus dem Wurzelstock kommen, oder Kopfstecklinge.

Die Pflanzen Passiflora coccinea, x piresea, racemosa, vitifolia, quadrangularis müssen in den Wintergarten. Die Sorten Passiflora Amethyst, Byron Beauty violacea und auch caerulea fühlen sich in der Frischluft am wohlsten. Hell, kühl und luftig darf es sein, bei Temperaturen um 7° oder auch kühler setzt man sie bei 5 - 10° zurück ins Heim, auf eine tragbare Größe reduziert man sie gegebenenfalls auf die Hälfte.


Fruchtfolge


Sorten

Passionsblume - Sorten

Als Kübelpflanze für unsere Klimaverhältnisse sind geeignet:

  • Passiflora alata (dunkelrot), die Früchte kann man essen. Empfohlen wird Haltung im Wintergarten bei 15°. Blüte 7 - 9, 300 cm.
  • Passiflora x alata-caerulea, (weiß und blauviolett) für Zimmerkultur gut geeignet.
  • Passiflora Amethyst. Sie blüht den ganzen Sommer über und verträgt auch leichten Frost.
  • Passiflora caerulea. Sie wollen von Frühjahr bis Herbst sehr hell, sonnig und warm stehen. Den Sommer über können sie auch geschützt im Freien sein. Schatten beeinträchtigen die Blütenbildung. Im Winter sollen die Temperaturen zwischen 5 - 15° betragen, man kann sie sogar in einem milden Klima draußen überwintern.
  • Passiflora caerulea racemosa (weiß-blau), die zwar robust ist (besonders die reinweiße Constance Elliott'), aber deren Früchte ungenießbar sind. In Gegenden mit mildem Klima auch für Balkon und Terrasse, sie verträgt auch etwas Frost in geschützter Umgebung bis etwa -15°. Blüte 10 - 12 cm große blaue Blüten. Es gibt mehrere Arten.
  • Passiflora citrina, sie sorgt den ganzen Sommer für Lichtblicke. Der zitrusfrische gelbe Geruch steckt an. Sie wird allerdings nur etwa 3 - 6 cm groß. Im Sommer darf sie zusammen mit den anderen an die frische Luft.
    • decaisneana. Sie braucht einen Wintergarten, der nicht kälter als 10° ist. Diese Sorte wächst rasch.

  • Passiflora coccinea benötigt noch etwas mehr Wärme und Luftfeuchtigkeit.
  • Passiflora edulis. Auf ihr wachsen die Maracuja-Früchte, die ausgelöffelt werden. Kletterpflanze, Rankgitter erforderlich. Sie können in geheizten Gewächshäusern kultiviert werden. Hohe Luftfeuchtigkeit, sonst besteht Gefahr von Spinn-Milbenbefall. Blüte 6 - 10, Trieblänge bis 400 cm. Sonne, Frühbeet, Topf, Überwinterung im Haus. Wintertemperatur mindestens 10°. Starker Rückschnitt im Frühjahr.
     
  • Passiflora incarnata. Passiflora incarnata. PassionsblumePassiflora incarnata. Passionsblume
    Bild von: Botanikus-CD

    Sie bildet bis 5 m lange Triebe. Muß stratifiziert werden. Tiefgründiger, lehmiger Boden. Standort geschützt, warm während der Wachstumsperiode. Winterhart bis -15°, sofern die Rhizome dann im dritten Lebensjahr stehen. Schöne, duftende Blüten, 8 cm Durchmesser.

     

  • Passiflora incense, Blüte lila, übersteht sogar Kältegrade.
    • marijke, Passionsblume, sie duftet nach Lilien.

  • Passiflora mollissima, aromatische, längliche Früchte. Ihre Temperaturen sind etwas günstiger als Passiflora edulis.
  • Passiflora quadrangularis (rot). Empfohlen wird Haltung im Wintergarten bei 15°. Grenadille-Geschmack. Die Königs-Grenadille gilt als die Schönste ihrer Art. Die Faszination der bis zu 10 cm großen, roten Blüten mit dem weiß-violetten Strahlenkranz kann man sich nicht entziehen. Mit ein wenig Glück können sie sogar kräftige Maracuja-Früchte ernten. Als Kübelpflanze für sonnige Plätze, Wintergärten oder helle Fensterbänke geeignet. Die Pflanzen lassen sich gut überwintern. 6 - 10 (bis 300 cm), Sonne, Frühbeet, Kletterpflanze, auch Überwinterung im Haus.
  • Passiflora racemosa (scharlachrot) benötigt viele Wärme. Empfohlen wird Haltung im Wintergarten bei 15°. Sie benötigt hohe Luftfeuchtigkeit. Sie braucht mehr Feuchtigkeit und Wärme.
  • Passiflora reflexiflora. Sie kommt gleich zur Blüte in einem Zimmer. Auch im Kübel oder Wintergarten macht sie eine gute Figur. Die Blüten werden 5 - 7 cm breit, sie sind rosafarbig.
  • Passiflora sunburst blüht reich und präsentiert ihre bis zu 3 cm großen Blüten auf getupften Blättern.
  • Passiflora x violacea. Man kann sie gut im Wintergarten auspflanzen, wo sie ihr üppiges Wachstum entfalten kann. Die violetten Blüten werden bis zu 10 - 11 cm groß.
  • Passiflora vitifolia (scharlachrot), weinblättrig, sie braucht einen warmen und geschützten Platz. Die Blüte braucht großen Platz für ihr 15 cm großes Blütenfeuer. Dreilappige Blätter. Sie sollte im Sommer draußen stehen.
  • Passiflora x violacea (violett) ist reichblühend. Gut geeignet als Sicht- und Sonnenschutz auf Terrassen oder in Wintergärten.
  • Passiflora violacea eignet sich für temperierte Wärme, auch im Winter nicht unter 15°.
  • Passiflora coccinea und racemosa benötigen noch etwas mehr Wärme und Luftfeuchtigkeit.
  • Hybriden: Alata (dunkelrot), Amethyst (violettblau mit 8 cm Blüten-Durchmesser), Constance Elliot (cremeweiß), Incence (lila), Purple Rain (purpur) und Victoria (rot/weiß) sind Hybriden für Topf und Terrasse. Im Frühjahr etwas zurückschneiden. Vor Frost schützen. Blüte 7 - 9, Höhe bis 3 m, Sonne. Im März werden sie umgetopft. Die Erde sollte bestehen aus Lehm, Sand, Kompost und Hornspänen. Dann werden sie gekürzt auf 6 - 8 Augen, hell gestellt und mehr gegossen. Die Erde muss immer feucht bleiben, gedüngt wird alle 8 Tage von 4 - E 8. In der Regel werden die Passifloren an einem Spalier gezogen, durchgesetzt hat sich allgemein ein ringförmiges Gerüst, was aber nicht ihrem natürlichen Bestreben entspricht. Man sollte sie ab E 5 ins Freie stellen und sie in die Höhe wachsen lassen, was sie mit mehr Blüten und Früchten danken. Sie lieben frische Luft und hohe Luftfeuchtigkeit von über 70%. Wöchentlich wird gedüngt. Passifloren können sich 'bewegen'. - Überwinterung hell bei über 5°.

Nahrung

Passionsblume - Inhaltsstoffe

Kalzium, Eisen, Natrium, Vitamin A und C.

Passionsblume - Lagerung

Granadillas/Quadrangularis.

Die apfelgroße Frucht hat eine gelbrote, leicht brüchige Schale, die das gallertartige Fruchtfleisch mit den vielen eßbaren Kernen umgibt. Ihr Geschmack ist weinsäuerlich mit tropischem Aroma und erinnert an Stachelbeeren. - Granadillas werden zum Direktverzehr mit einem Messer in zwei Hälften geteilt und anschließend ausgelöffelt. Das reine Fruchtfleisch kann auch zum Aromatisieren von Eis, Obstsalaten oder Süßspeisen benutzt werden. Gekühlt gelagert, halten Granadillas etwa 5 Tage.

Purpurgranadilla/Quadrangularis

Die Purpurgranadilla ist etwa hühnereigroß, jedoch rund. Sie hat eine lederartige, glatte, purpurfarbene bis braunviolette Farbe und besitzt im Inneren saftiges, geleeartiges Fruchtfleisch, das säuerlich, exotisch-fruchtig, etwas aprikosenartig schmeckt. - Die aufgeschnittene Frucht kann mit den Samen ausgelöffelt werden. Sie paßt aber auch zur Verfeinerung in jeden Fruchtsalat. Purpurgranadilla erreichen den optimalen Reifegrad, wenn die Haut leicht runzelig wird. - Inhalte Flavonoide, Indol-Alkaloide und Saponine. Niacin trägt zur Energiegewinnung bei, indem es den Auf- und Abbau von Kohlehydraten, Fett und Aminosäuren unterstützt. Da es an verschiedenen enzymatischen Reaktionen beteiligt ist, spielt es bei vielen Stoffwechselvorgängen eine Rolle. - Passionsfrüchte haben nachreifende Früchte.


Heilkunde

Passionsblume - Wirkstoffe

Flavonoide mit Vitexin als wichtigste Komponente, Cumarin, Umbelliferon, Maltol. Harmin oder andere verwandte Harmala-Alkaloide.

Passionsblume - Volksmedizin

Das Hauptanwendungsgebiet liegt im Bereich der Nerven. Sie beruhigt bei Nervosität, nervösen Herzbeschwerden und verbessert das Einschlafen und wird sogar bei Epilepsie eingesetzt. Besonders in Verbindung mit Baldrian, Hopfen und auch Johanniskraut kann man Schlafstörungen günstig beeinflussen. Die Passionsblume hat keine muskelentspannende Wirkung, beeinträchtigt nicht die Alltagstauglichkeit.

Weitere Einsatzgebiete sind entzündliche Hämorrhoiden, Rose, Verbrennungen, Hautflecken durch Sonneneinstrahlung, Alkoholsucht. Viele Präparate zusammen mit Baldrian, Hopfen, ggf. auch Johanniskraut. Beschwerden in der Menopause. Krampflösend bei nervlich bedingten Magenkrämpfen.

Wirksam ist nur Passiflora incarnata, innerhalb dieser Art gibt es aber große Unterschiede in der Wirkung. - Es gibt verschiedene Fertigfabrikate.

Kinderheilkunde

Die Passionsblume eignet sich wie kaum eine andere Heilpflanze in der Kinderheilkunde. Sie kann als gutes Tagessedativum für unruhige, nervöse Kinder verwendet werden. Für ältere Kinder werden Kombinationspräparate, z.B. Passionsblume und Baldrian, empfohlen.

Teemischung

Ein Teelöffel der Droge wird mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen, 5 - 10 Minuten ziehen lassen, absieben. Täglich sind 2 - 3 Tassen Tee warm trinken, die letzte vor dem Schlafengehen.

Schwangere und Stillende sollten kein Passionskraut einnehmen, da hierzu keine Erkenntnisse vorliegen.

Passionsblume - Homöopathische Anwendungen

Schlafmittel. Neben der Verwendung ans Schlafmittel nutzt man Passiflora auch als leichtes krampflösendes Mittel, als Schmerz- und Rheumamittel.


Schadbilder

Krankheitsbilder/ Schädlinge
Viren
SchadbildVorbeugungBekämpfung

Viren sind noch viel kleiner als Bakterien. Sie können sich nur in lebenden Zellen anderer Organismen entwickeln, sie verfügen nicht über einen eigenen Stoffwechsel, sie können auch nicht aus eigener Kraft in fremde Zellen eindringen. Sie leben im Nährstoffstrom.Viren sind für viele Krankheiten an Pflanzen, Menschen und Tieren verantwortlich. Sie werden durch direkten Pflanzenkontakt, durch Insekten (Blattläuse!), Käfer, Spinnen, Thripse, Wanzen, Gall- und Spinnmilben, Wanzen, Weiße Fliegen, Zikaden und im Boden direkt durch Pilze oder Nematoden übertragen, durch Wasser, Kleidung, Hände, Werkzeug, Samen (Tomatenmosaikvirus), Pflanzenreste, Blütenstaub oder auch durch Veredelung. Parasiten übertragen über den Speichel oft Viren. Viele Pflanzen können befallen werden.

Viruskrankheiten bringen unterschiedliche Ausprägungen wie mosaikartige Blattverfärbungen, ringförmige Muster, Gelbverfärbung des Laubes oder der Blattadern, Verdickungen, Verformungen, Verdrehungen, verkrüppelte Früchte oder Zwergwuchs hervor. Die eigenartigen Muster gehen von den Blattnerven aus. Dort stirbt das Gewebe ab. Dadurch werden die Pflanzen stark geschwächt, aber auch durch die nachfolgenden Mischinfektionen.

Viruskrankheiten am Gemüse: Bohnen-, Gurken-, Salat-, Tomatenmosaik.

Viruskrankheiten am Obst: Apfel, Birne, Quitte, Steinobst. Die Scharkakrankheit an Pflaumen ist meldepflichtig.

Viruskrankheiten an Zierpflanzen: Dahlien, Lilien, Rosen, Tagetes, Tulpen, Zitronenmelisse.

Viruskrankheiten können auch maskiert sein. Einen Sonderfall stellt die Virenbehandlung bei Tulpen dar. Die Rembrandttulpen erhalten ihr Muster durch gezielten Vireneinsatz. Man sollte sie vorsichtshalber von anderen Tulpenarten trennen. Bei der Schönmalve (Abutilon) werden die bunten Blätter ebenfalls durch Viren eingefärbt.

Mykoplasmen können sich auch auf abgestorbenen Organismen entwickeln, sie bewirken z.B. den Besenwuchs des Apfelbaums. Typisch für sie ist, dass sie keine Zellwände haben. Sie sind vielgestaltig und sporenlos. Eingeordnet werden sie zwischen Bakterien und Viren. Siehe Phytoplasmen.

Apfelbäume, Dahlien, Erdbeeren, Kartoffeln, Lilien, Narzissen, Rosen, Salat, Schwertlilien, Tulpen, Ulluco, Zierlauch.

Apfelbäume. Verkümmerte Triebe, Verfärbungen der Blätter, Verkrüppelungen an Früchten und Trieben, Absterben ganzer Baumteile.- Apfelmosaikkrankheit: Weißgelbe Flecken, oft auch streifenförmig entlang der Blattadern oder helle netzartige Zeichnung der Blätter. Apfeltriebsucht: Die Seitenknospen an den Triebspitzen treiben zu früh aus. Die Zweige sehen wie Besen aus, der eigentliche Haupttrieb ist zu kurz, die Früchte wachsen nicht weiter.Flachästigkeit: Wachstum gehemmt, Zweige abgeflacht.

Birnbaum. Viruskrankheit.- Blätter haben farbige Mosaikmuster. - Weißgelbe Flecken, oft streifig entlang der Blattadern oder netzartige helle Zeichnung der Blätter. Nur virusfreies Pfropfgut verwenden, sonst Bäume roden.

Bohnen. Diese Krankheit kann sich nur im Bohnengewebe entwickeln. Übertragung nur durch Saatbohnen möglich, Weiterverbreitung durch Blattläuse, vor allem Jungpflanzen sind davon betroffen. Wärme fördert die Ausbreitung stark. Kompostierung der kranken Pflanzen bildet keine Gefahr.- Blätter sind schmaler oder verkrüppelt. Viele kleine gelbliche, unscharf begrenzte Flecken auf den Blättern. Manche sind an den Blatträndern nach unten gewölbt. Die Blattadern werden dunkel, die Blätter vergilben und sterben ab. Später wird ein Mosaikmuster erkennbar. Bei früher Infektion wird die Ernte stark verringert.

Dahlien. Sie werden meist durch Blattläuse oder -wanzen, auch mit Messer oder Schere, übertragen. Die Dahliaviren verursachen die Dahlienmosaikkrankheit: Gelb-grüne Flecken entlang der Blattadern oder runde oder gezackte Muster auf den Blättern. Gekräuselt oder blasig aufgetrieben an Blättern und Triebspitzen. Wachstumsstockung. Viele Seitentriebe werden gebildet, die Pflanze sieht wie gestaucht aus. Im Sommer bilden sich diese Zeichen zurück.

Erdbeeren. Die Pflanzen verkrüppeln, die Blätter verfärben sich, werden gelb oder zeigen mosaikähnliche Strukturen.Die Viren werden übertragen von Blattläusen, Grashüpfern und Würmern.

Feldsalat. Zwischen den Blattadern sind helle Flecken, das Blatt krümmt sich. Übertragung durch Blattläuse.

Gurken. Helle gelbe oder dunkle Flecken ähnlich einem Mosaik. Oft Beulen oder Kräuselungen im Blatt. Entwicklung verzögert, Blätter sind unregelmäßig und krümmen sich oft nach unten. Oder sie sterben ab.- Virusmosaikkrankheiten treten auch auf bei Bohnen, Kartoffeln und Tomaten.

Himbeeren. Ursache mehrere Virenarten, übertragen von Blattläusen, vor allem der großen Himbeerlaus, die mehr vereinzelt auftritt, und durch im Boden lebende Nematoden.- Blattaufhellungen im Spätsommer, besonders in Adernähe. Auch Kräuselungen an der Triebspitze und Erhebungen. Jüngere Tragruten haben unregelmäßige chlorotische Flecken an den Blättern, ältere zeigen ein voll ausgebildetes chlorotisches Mosaik. Bänderung der Blattadern. Viele Blätter sterben ab nach der Ernte. Wachstum und Ertrag sind vermindert. Schönemann ist anfällig. - Auch an Brombeeren.

Holunder. Blätter sind nicht gleichmäßig, bleich und fleckig. Nur geringer Ertrag.

Hyazinthen. Stängel und Zwiebel werden befallen, sind weich.

Kartoffeln. Das Blattrollvirus versteift und verformt die Blätter, die Mosaikviren X und Y verfärben die Blätter gelb oder hellgrün, sie sind gescheckt oder dunkel gestrichelt. Bewirken Kümmerwuchs und geringen bzw. keinen Ertrag. Die Knollen bleiben ganz klein. Diese Krankheiten können durch krankes Saatgut übertragen werden, oder, wie alle Viruskrankheiten an Kartoffeln, auch von der Grünen Pfirsichblattlaus oder anderen Läusen.

Kirschbäume. Verbreitung durch Blütenstaub von einem Kirschbaum zum nächsten. Identisch mit Stecklenberger Krankheit?

Kohl. Mosaikartige Zeichnungen auf den Blättern.

Ledebourie. Dunkel- und hellgrüne Flecken auf den Blättern, vor allem an den Rändern. Die Virusinfektion geht meistens von saugenden Insekten aus.

Lilien. Fleckige, mosaikartige Muster auf den Blättern, meistens von den Blattnerven ausgehend, diese Stellen sterben ab. Mißbildungen, Blätter sind verdreht oder gekräuselt. Übertragung meistens von Blattläusen oder Lilien. Verschiedene Krankheiten: Mosaikkrankheit., Rosettenkrankheit, Ringelfleckigkeit. Sofort vernichten.

Little-Cherry-Virus. Kirschbäume. Mindestens 2 verschiedene Viren aus der Clostero-Familie befallen Süßkirschenbäume, erstmalig aufgetreten im kanadischen Kootenaytal vor etwa 70 Jahren. Übertragungsweg nicht gesichert, vermutet werden Blattläuse und Zikaden. Das Laub rötet sich im achten Monat, die Früchte sind klein, dreieckig und bitter.

Möhren. Verursachende Bakterien können mehrere Jahre überdauern, in der Erde oder auf abgestorbenen Pflanzenteilen. Sie lösen mit ihren Ausscheidungen die Zellwände auf. Befall wird begünstigt durch hohe Bodenfeuchtigkeit und Temperaturen über 20°. Verletzungen sind Voraussetzung. - Der Befall beginnt immer am Wurzelkopf. Zuerst fällt die Blattrosette um, dann wird die gesamte Wurzel faul und stinkt. - Außerdem können befallen werden Chicorèe, Kopfkohl, Sellerie, Zwiebeln.

Narzissen. können durch Nematoden oder Blattläuse übertragen werden.- Siehe Gelbstreifigkeit bei Zwiebeln.

Orchideen. Blütenfarbe scheckig, Blätter sind verkrüppelt, verfärbt (z.B. weißlich) und wachsen nicht mehr. Geometrische weißliche Zeichnungen auf den Blättern von Cymbidium, Odontoglossum und Oncidium oder erhabene schwarze Flecken, in Reihen hintereinander, bei Cattleya oder Cymbidium.

Paprika, Peperoni. Tomatenmosaikvirus. Blattverformungen, mosaikartige Verfärbungen.

Pfefferminze. Schäden werden oft von Blattläusen übertragen.

Pflaumen, Zw.. Viruskrankheit an Pflaumen, Zwetschen, Mirabellen.- Gelbe Verfärbungen, Flecken ringförmig oder als Bänder. Helle Adern.

Phlox. Verdrehungen, Verkrüppelungen, Verfärbungen, Stauchungen.

Ritterstern. Dunkel- und hellgrüne Flecken auf den Blättern, vor allem an den Rändern. Die Virusinfektion geht meistens von saugenden Insekten aus.

Rosen. Gelbmosaik, Rosenmosaikvirus, Rosenwelkevirus. Viruskrankheit.- Bei Gelbmosaik Blätter mit gelblichen Flecken, zum Teil auch in Bändern. Rosenmosaikvirus gelbgrüne mosaikartige Flecken. Rosenwelkevirus Blattvergilbung. Übertragung durch saugende Insekten wie Zikaden, Blattläuse usw.- 'Queen Elizabeth' ist immer vom Rosenmosaikvirus infiziert, eine Beeinträchtigung ist trotzdem nicht erkennbar. Feuchtigkeit fördert die Erkrankung.

Roseneibisch, Tomaten. Virenbefall. Siehe 'Viren, Mykoplasmen' Blätter sind verkrüppelt, es zeigen sich unregelmäßige Flecken. Blattoberseiten luftgefüllte, silbrig-helle Zellen. Unterseite schwarze Kotflecken.

Roseneibisch, Hibiskus. Runde, gelbliche Flecken auf den Blättern, verursacht durch Viren.

Braune, unregelmäßige Flecken, oft ausgehend vom Blattrand. Die Infektion kann z.B. mit Schnittwerkzeug oder durch Thripse übertragen werden. Deshalb Geiztriebe immer mit der Hand ausbrechen.

Salat. Helle Muster auf den Blättern. Salatmosaik gekräuselte Blätter, farbige Mosaikzeichnungen auf den Blättern, Wuchshemmungen.

Schwertlilien. Sie werden meistens durch Blattläuse und Nematoden übertragen.- Fleckige, mosaikartige Muster auf den Blättern, meistens von den Blattadern ausgehend. Das befallene Gewebe stirbt ab. Oder auch verdrehte oder gekräuselte Blätter.- Befällt vor allem Iris und Lilien.

Seidelbast. Verfärbung, Wachstum bleibt zurück, Pflanze stirbt ab.

Spinat. Virenkrankheiten werden meistens durch Blattläuse übertragen. Die Blätter haben mosaikartige Zeichnungen und sind verkrüppelt.

Tomaten. Viruskrankheit, wird meistens durch Läuse übertragen. Flecken auf den Blättern, farbige Mosaikzeichnungen. Blüten werden abgeworfen. Tabakmosaikkrankheiten können durch Tabakrauch entstehen, wenn z.B. Tomaten in Zimmern herangezogen werden.

Trompetenblume. Gelblich-grün gefleckte, mosaikartige Blätter, gekräuselt.

Tulpen II. Eigenartige Streifen auf den Blätter, danach vergilbt das Laub.- Augustakrankheit: Sie werden später dunkel. Blätter verbeult, völlig verkrüppelt, helle Flecken am abgestorbenen Gewebe. Im Innern zeiugen sich braune Ringe, wenn sie durchgeschnitten werden. Die Tulpen treiben nicht aus und kümmern.

Ulluco. Blätter sind verkrüppelt.

Zierlauch. Sie werden meistens von Blattläusen übertragen. Allium christophii ist gefährdet.

Zucchini. Mosaikähnliche Zeichnungen. Wird von Läusen übertragen.

Roseneibisch, Hibiskus. Runde, gelbliche Flecken auf den Blättern, verursacht durch Viren.

Apfelbäume. Rodung und Verbrennen.

Blumenrohr, Indisches.

Mosaikartige Zeichnungen auf den Blättern. Verfärbung, vermindertes Wachstum. Vernichten.

Bohnen.

Stangenbohnen Blauhilde + Dea + Eva + Marga (Hild), Neckargold GS (Bingen, Bakker, Hild), Cobra (Baldur, Kiepenkerl) und Neckarkönigin (1+2, Baldur, Hild, N&G, Pötschke), Tamara (Hild) sowie die Feuerbohne Mergoles (Bakker, N&G) sind resistent.

Buschbohnen Admires (Bakker, N&G), Annabel, Aiguillon (Virus I Baumaux), Calima (Bingen, Hild, Keller), Caruso (Virus I Maubaux), Cupidon (Keller), Daisy GS, Daisy (Samen-Schmitz), Delinel (Baldur, N&G), Dublette + Jubila (N&G), Ferrari (Baldur), Flevoro (Kiepenkerl,Pötschke), Green Arrow (Sperli), Juvina, (Kiepenkerl), Marion (Allerleirauh), Modus (Hild), Montano (Sperli), Negra (Kiepenkerl), Princessa (Kiepenkerl), Scuba (Kiepenkerl), Scuba + Sigma + Sixta + Valja (Sperli), Nassau (Baldur), Sonate (Baumaux), Speedy (Hild), Telstar (Kiepenkerl), Tipper (Hild), Valdor (Virus I, Sperli) sowie Prunkbohne Desiree sind ebenfalls resistent.

Milagrow resistent gegen Virenkrankheiten.

Buschbohne Prinzessa ist resistent, Saxa (Allerleirauh, Baldur) ist tolerant.

Dahlien.

Wenn keine Rückbildung, Pflanze komplett vernichten.

Gurken.

Virusgetestetes Saatgut verwenden. Nicht nach Kartoffeln anpflanzen, sie können das Virus übertragen. Blattläuse abwehren, sie übertragen das Virus.

Einlegegurke Anka (Bakker), Bimbostar (Pötschke) und Conny (Baldur) sind resistent, Libelle + Stimora (Sperli) hochtolerant; Hokus (Bakker) ist unempfindlich gegen Mosaikvirus und Fruchtfäule.

Salatgurken Birgit F 1(Bakker, gegen Virus behandelt) und Bush Champion (Ahrens & Sieberz) sind ziemlich resistent, Schlangengurke Sudica (Kiepenkerl) ist resistent, Cubella F 1(Ahrens & Sieberz) ist tolerant gegen Virus, Adrian (Sperli) ist tolerant gegen Virus.

Mini-Aroma-Gurke Printo F 1 (Kiepenkerl) ist resistent.

Trauben/Einlegegurke Amber F 1 (Kiepenkerl) ist umfassend resistent.

Himbeeren. Krankes vernichten. Bekämpfung nicht möglich und auch wenig sinnvoll, da die Blätter erst nach der Ernte richtig erkranken. Bodenpflege ist dagegen die Methode der Wahl, um ernste Schäden zu vermeiden. Dazu gehören Bodenlockerung und Maßnahmen, die die erforderliche Bodensäuerung bewirken, z.B. Laub- und Nadelkompost.

Hyazinthen. Vernichten.

Kamelien. Übertragung meistens durch Blattläuse und Zikaden. Blätter weisen helle Muster auf. Befallene Blätter entfernen und vernichten.

Kartoffeln. Kranke Knollen sofort ausgraben und vernichten.

Ledebourie, Ritterstern. Befallenes vernichten.

Lilien. Vernichten befallener Pflanzenteile.

Orchideen. Befallenes vernichten. Pflanze vernichten

Paprika, Peperoni, Tomaten. Ggf. vernichten.

Passionsblumen. Gelbe Flecken auf den Blättern, unregelmäßig verteilt. Auch verkümmerte, verkrüppelte Blätter. Teilweise verschwinden die Flecken im Sommer. Nicht möglich, Einzelexemplare blühen meistens trotz Infektion und müssen deshalb nicht unbedingt vernichtet werden.

Phlox. Vernichten.

Rosen. Befallenes ausschneiden und vernichten. °Kupferspritzmittel. °Kupfermittel sind im Garten verboten.

Roseneibisch, Tomaten. Magermilchspritzungen und Neudovital versuchen. Sonst vernichten. Wichtig: Resistente und tolerante Gemüsesorten.

Roseneibisch, Hibiskus. Befallenes abschneiden. Falls Weiterverbreitung nicht zu stoppen, Pflanze vernichten.

Salat, Tulpen II, Ulluco. Vernichten.

Schwertlilien. Ausschneiden befallener Pflanzenteile, ggf. vernichten.

Trompetenblume. Kulturhinweise beachten, vor allem Düngung und Gießen. Falls der Befall sich trotzdem stärker auswirkt, vernichten.

Tulpen. Ggf. vernichten.

Abwehr: Virusgetestetes Saat- und Pflanzgut kaufen. Bei Obstbäumen wird das durch ein rotes Etikett dargestellt. Erkrankte Sträucher oder Bäume immer zuletzt schneiden, danach Werkzeug gut desinfizieren. Kontakt verhindern. Boden unkrautfrei halten bei Nematodenvorkommen. Ggf. Überträger bekämpfen. Magermilchspritzungen schützen vor Virusbefall bei Tomaten. Befallenes vernichten.

Substanzen denen virushemmende Eigenschaften nachgesagt werden:

Äther. Öle, Biophenole, Eichenrinde, Eukalyptus, Johanniskraut (Zweigspitzen, zur Blüte geerntet), Kermesbeere (Im Spätherbst geerntete Wurzeln), Königskerze, Manukaöl, Melisse (Laubblätter gegen Herpes), Molke, Nelkenblütenöl, Niem, Oregano, Papain, Pfefferminze (Blätter, kurz vor der Blüte gesammelt), Phenole, Quendel (Sprosse mit Blüten), Ringelblume, Rotalgenkalk, Roter Sonnenhut (Wurzel, Kraut, Blüte, Ernte Herbst), Salbei (Laubblätter), Seifenkraut (Wurzel, im Frühjahr oder Herbst geerntet), Selen, Shiitake, Spitzwegerich, Tagetes, Teebaumöl, Thymian (Laubblätter mit Blüten), Zink, Zitronenmelisse, Zimt (stark allergen), Zwiebel.

 

Apfelbäume. Seit 1981 müssen alle Kernobstbäume virusfrei sein. Werkzeug gründlich desinfizieren. Keine Blattläuse und Nematoden dulden, die Überträger sind. Direktkontakt gesunder Bäume mit befallenen Teilen vermeiden.

Blumenrohr, Indisches. Resistente Sorten kaufen.

Dahlien. Boden kalken. Knollen nur mit vorher desinfizierten Messer teilen, mit Holzkohle Schnittstelle behandeln. Jährlicher Standortwechsel. Blattläuse und -wanzen bekämpfen.

Erdbeeren. Nur gesunde Pflanzen zum Vermehren nehmen.

Feldsalat. Zwischen den Blattadern sind helle Flecken, das Blatt krümmt sich. Übertragung durch Blattläuse.

Holunder. Nur Kultursorten mit roten Fruchtstielen anbauen, sie sind virusfrei, ihre Beeren werden gleichzeitig reif. Bewährt sind z.B. Donau, Haschberg, Sambu.

Hyazinthen. Keine stickstoffbetonte Düngung.

Kartoffeln. Virusfreies Saatgut verwenden. Bei Verwendung von Kartoffeln aus eigenem Anbau auf gesundes Saatgut achten.

Lilien. Unkraut bekämpfen, dort siedeln sich häufig Läuse an. Für Übertragung kommen auch Nematoden in Frage.

Little-Cherry-Virus. Kirschbäume. Roden und verbrennen.

Möhren. Erkrankte Pflanzen mit umgebender Erde vernichten, Kalkstickstoff in die Vertiefung streuen. Bei Lagerung darauf achten, das jede Möhre von der nächsten durch Sand getrennt ist. Zeitabstand von 3 - 4 Jahren einhalten. Das gilt natürlich auch für Chicorèe, Kopfkohl, Sellerie und Zwiebeln. Gründünger mit tiefwurzelnden Pflanzen bei schwerem Boden als Zwischenkultur einschalten. Keine stauende Nässe, ggf. Kulturen auf Dämmen oder Hügelbeeten anbauen. Regelmäßig wässern, wenn nötig, nicht übermäßig düngen. Boden lockern. Möhren an trockenen Tagen ernten, nicht vor der Lagerung waschen. Mit Pflanzenstärkungsmittel spritzen. Rote Bete in Mischkultur hemmen die Bakterien.

Passionsblume. Pflanze vernichten, bevor die Viren durch Läuse auf etwaige andere Passionsblumen übertragen werden. Läuse sofort vernichten.

Phlox. Keine Stickstoffbetonte Düngung.

Roseneibisch, Tomaten. Schadinsekten, vor allem Thripse, sofort bekämpfen.

Vitella F 1(Kiepenkerl, Pötschke) ist vielleicht resistent. Magermilchspritzungen. Thripse abwehren. Falls die Tomate in einem Gefäß stand, dieses nicht wieder verwenden.

Roseneibisch, Hibiskus. Schadinsekten wie Blattläuse, Thripse und Milben sofort bekämpfen.

Salat. Kopfsalat Attraktion, Carmen, (Bakker), Ovation und Eissalat Resi sind resistent, Ultra ist tolerant. Treibsalat Dukaat ist ziemlich resistent.

Schwertlilie. Blattläuse und Unkraut bekämpfen.

Spinat. Nicht mit Stickstoff düngen. Bleibt im Überwinterungsanbau gesund: Rico F 1 Hybride (Sperli).

Tulpe. Rembrandttulpen haben ihr Farbmuster durch gezielte Virenbehandlung. Diese Tulpen möglichst entfernt von anderen anpflanzen. Die Gelbstreifigkeit kann sich auch als fleckiges Aussehen, hell und gelblich, darbieten.

Zierlauch. Blattläuse bekämpfen.

Zucchini. Defender F 1 (Baldur, Kiepenkerl, Pötschke) ist resistent. Monitor, einschl. Gelbmosaikvirus und partielle Resistenz gegen Wassermelonenmosaikvirus (Hild), Radiant (geg. Gelbmosaikvirus, Pötschke).


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Passionsblumen

Renate Bucher, Wingertsweg 6,, 64342 Seeheim-Jugenheim www.exot-nutz-zier.de/
Stefan Fraede, Berliner Straße 175, 14547 Beelitz www.Fraede-Pflanzen.de
Dieter Stegmeier, Unteres Dorf 7, 73457 Essingen www.pelargonien-stegmeier.de
Ulmer Torsten, Hevener Str. 18, 58455 Witten, www.blumen-passiflora.de Incense