Odermennig [Agrimonia eupatoria]

Odermennig - Alternativnamen

Ackermennig, Beerkraut, Bruchwurz.

Odermennig - Zusammenfassung

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Agrimonia eupatoria. Rosengewächse. Agrimonia eupatoria, OdermennigAgrimonia eupatoria, Odermennig
Bild von: Botanikus-CD
Ackermennig, Beerkraut, Bruchwurz.

Sammelzeit: Blätter vor der Blüte, 6 - 7, Blüten im Spätsommer.

Wirkstoffe: Äther. Öle, Flavonoide, Gerbstoffe, Triterpene. Agrimoniin, Kieselsäure, Schleimstoffe, Flavonoide und zahlreiche Begleitstoffe.

Heilwirkung: Herzerweiterung, Magenerweiterung. Durchfall, mangelhafte Verdauung mit nicht ausreichender Ferment- oder Gallenproduktion. Gallenkoliken. Rheuma. Gurgelmittel bei Husten und Heiserkeit, Zahnfleischentzündung. Aromatischer Kräutertee für Genesende. Das getrocknete Kraut wird kurz vor der Blüte gesammelt. Flavonverbindungen und mild zusammenziehende Wirkung. Japanische Forscher fanden heraus, dass das im Odermennig gefundene Agrimoniin in der Lage ist, bestimmte Krebszellen zu hemmen. Besonders Redner und Sänger pflegen damit ihre gute Stimme.

Volksmittel: Linderung von Blutspucken, Nierenbluten, weißer Ausfluß der Frauen, Seitenstechen, Fußschmerzen, Asthma, Grippe, Nasenbluten, Augenentzündungen, Eiterungen und Furunkulose.

 

Agrimonia pilosa, chinesischer Odermennig. Xian He Cao.

Wirkstoffe: Agrimophol.

Heilwirkung: Hat besondere Bedeutung mit ausgesprochen antiparasitärer und antibakterielle Wirkung, das sehr bedeutsam ist gegen Taenien. Einsatzmöglichkeiten des Absudes: Bakterielle Infektionen, Ruhr, Parasiten:
Bandwürmer, Malaria-Plasmodien, Trichomonaden, Schistosomiasis.

Höhe 50 cm. Kann normal ausgesät werden.

Siehe auch Hilfs- und Abwehrpflanzen - Abwehrpflanzen der Tiere.

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