Nadelbäume [Abies alba, Pinus sylvestris, Pinus mugo ssp. pumilio, Larix dec]

Nadelbäume - Zusammenfassung

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Abies alba, Pinus sylvestris, Pinus mugo ssp. pumilio, Larix decidua. Kieferngewächse.

Wirkstoffe: Die ätherischen Öle unserer Nadelbäume sind recht unterschiedlich zusammengesetzt, doch zeichnen sie sich sämtlich durch einen harzartigen Geruch aus.

Heilwirkung: Fichtennadel-Franzbranntwein ist wohl das bekannteste Präparat. Es gilt als erfrischende, durchblutungsfördernde und juckreizstillende Einreibung. Gegen Rheuma, Gicht, Muskelschmerzen und stumpfe Verletzungen setzt man die Salben, die Kiefern- oder Fichtennadelöl enthalten, wegen ihrer schmerzstillenden Wirkung gerne ein. Erwähnt sei auch, daß man Hustensäfte, Hustenbonbons und sogar wohlschmeckende Marmeladen aus den jungen Nadeln der genannten Nadelbäume herstellt. Tannennadeltee etwa 1 Minute ziehen lassen. Dieser bittere Trank soll den Schlaf erheblich fördern.

Hausmittel: Besonders das Terpentin oder das gereinigte Terpentinöl, welches sich in der Volksmedizin einen festen Platz erobert hat. Gegen Schrunden und Hautrisse, Erweichen von Geschwulsten und zur Abheilung von Furunkeln.

Nebenwirkungen: Öl oder Harze unverarbeitet sollte man nicht einnehmen, da es zu Reizwirkungen in Magen, Darm und an den Nieren kommen kann. Besser, man vertraut den Zubereitungen des Handels.

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