Muskatnussbaum [Myristica fragrans]

Muskatnussbaum - Zusammenfassung

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Myristica fragrans. Muskatnussgewächse.

Herkunft: Muskat wird verwendet als Nuss (= Samen) oder als Samenmantel ('Muskatblüte' = Macis). Größere Mengen als 5 g lösen Halluzinationen durch Myristicin aus, das im ätherischen Öl enthalten ist.

Ernte: Man erntet die reifen Früchte, befreit sie vom Fruchtfleisch und trennt auch den Samenmantel (Macis) sorgfältig ab.

Wirkstoffe: Neben fettem Öl, Eiweiß und Stärke ist das ätherische Öl der wichtigste Bestandteil. Es ist in einer Menge von 7 - 15% im Samen enthalten und besteht aus verschiedenen Terpenen sowie etwa 3 - 4% Myristicin, das giftig ist.

Heilwirkung: Auch kann man die Muskatnuss bei Schmerzen, Durchfall, Fettstoffwechselstörungen einsetzen, der Geschmack verfeinert nicht nur Gemüse, sondern auch bei Süßspeisen wie dem winterlichen Früchtebrot. Das ätherische Öl ist in kleinen Mengen Bestandteil verschiedener Kräftigungs- und Magenmittel. Es ist nahezu ein richtiges Universalgewürz.

Gewürzpflanze: Mit frisch geriebener Muskatnuss werden Gerichte wie Eintöpfe, Frikadellen, Kartoffelsalat, Nudeln, Spinat und Suppen verfeinert. Muskatnuß regt nämlich die Galleproduktion in der Leber und die Gallesekretion an. Galle- und Leberpatienten vertragen dieses Gewürz besonders gut.

Allergien: Größere Mengen sind giftig, sie lösen Halluzinationen aus. In gehöriger Verdünnung mildern sie jedoch Verdauungsbeschwerden, lindern leichtes Fieber und Asthma. Es wurde auch früher als Abortivum gebraucht.

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