Mohn [Papaver] - Alle

Allgemein

Mohn - Allgemeines

Papaver. Mohngewächse. Stauden und Sommerblumen.Papaver rhoeas, Einjähriger KlatschmohnPapaver rhoeas, Einjähriger Klatschmohn
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Zieht nach der Blüte ein, treibt zum Herbst wieder aus. Sie sollten am besten von Stauden umgeben sein, die im Hochsommer blühen.

Blütenfarben leuchtend in gelb, orangenfarben, rot und weiß. Die Blüten sollten im knospigen Zustand geschnitten werden. Sofern die Blüten zum Schnitt geeignet sind, werden sie nach dem Schnitt kurz mit dem Stielende in heißes Wasser oder in eine Flamme gehalten, bis der Milchsaft deutlich gerinnt.

Gute Bienen- und Schmetterlingsweide. Giftiger Milchsaft. Erste Hilfe bei Vergiftungen (Papaver somniforum).

Mohn wird im allgemeinen nicht angerührt von Schnecken.

Siehe auch Scheinmohn und Kalifornischer Mohn

 


Anbau

Mohn - Lage

Sonnig.

Mohn nudicaule für Polsterstaudenflächen und Steingarten, sandiger Boden, sät sich selbst aus.

Mohn orientalis, farbige Rabatten- und Schnittstaude für nahrhaften, humos-durchlässigen Boden.

Mohn - Boden

Boden durchlässig, nahrhaft, aber nicht zuviel Dünger und Feuchtigkeit (fault leicht).

Mohn - Aufzucht

Verwelktes wie üblich abschneiden, nur bei gewollter Selbstaussaat nicht. Einjährige direkt aussäen 3 - 5, auslichten. Mohn hat lange Pfahlwurzeln, so dass er schlecht verpflanzt werden kann.


Sorten

Mohn - Sorten

Papaver alpinum. Alpenmohn. Kaltkeimer. Staude mit fein gefiederten Blättern, Blüte 6 - E 8, Höhe 10 - 25 cm, Blüte gelb, orangefarben, weiß. Kalkhaltig. Vor viel Nässe schützen, nicht überdüngen. Begleitpflanzen Alpenbalsam, Alpenleinkraut, Gräser, Silberwurz.

Papaver anomalum, Chinamohn. Blüte weiß, 6 - 10, Höhe 50 cm. Blätter etwas behaart. Papaver anomalum, ChinamohnPapaver anomalum, Chinamohn
Bild von: Botanikus-CD

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Papaver bracteatum. Starke Alkaloide.Papaver bracteatum, MohnPapaver bracteatum, Mohn
Bild von: Botanikus-CD

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Papaver burseri, der Weiße Alpenmohn, kommt nur auf kalkhaltigen Böden vor. Als halbimmergrüne büschelige Staude eignet er sich gut für Steingärten.

Papaver communatum. Einjährig. Papaver commutatum, MohnPapaver commutatum, Mohn
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Papaver glaucum. Tulpenmohn. Höhe 50 cm, Blüte scharlach.

Papaver nudicaule. Islandmohn. Kaltkeimer.Papaver nucicaule, IslandmohnPapaver nucicaule, Islandmohn
Bild von: Botanikus-CD

Direktaussaat 6 - A 8 bei zweijähriger Kultur oder Vorziehen ab 3, dann Blüte 6 bis Frost, gelborange, lachsfarben Scheinmohn, Waldscheinmohn, gelb, rot, scharlach und weiß. Samen fest andrücken. Direkt über dem Boden bildet er blaugrüne Rosetten. Empfindlich gegen Umpflanzen (Pfahlwurzel) und Staunässe. Höhe 30 - 50 cm. Für Beet und Steingarten, möglichst in Gruppen pflanzen. Sandiger Boden optimal, nicht überdüngen. Wird meistens wie einjährig oder zweijährig behandelt. Die Lebensdauer kann u.U. verlängert werden, wenn die abgeblühten Triebe sofort entfernt werden. Island-Mohn hält sich lange in der Vase.

Album, weißblühend.

Gelbes Wunder, gelb, großblütig.

Kardinal, rotblühend.

Matador, scharlachrote Blüten. Mai bis September.

Pink Champagner, rosablühend.

Pulchinella. Sie beginnt schon im Gewächshaus zu blühen. Anfang April werden sie verkauft. Doch erst im Freien entfalte Pulchinella seine ganze Pracht mit zahlreichen Knospen und Blüten. Die großen, einfachen Mohnblüten in Weiß, Gelb, Orange und Rot stehen auf 30 bis 40 Zentimeter hohen, schlanken Stielen und leuchten über große Entfernungen.

Begleitpflanzen Fetthenne, Gräser, Iris, Lein, Lupinen, Schafgarbe, Steinbrech (Steinbrech euaizoonia), Thymian. Gute Schnittblume, richtiger Schnittzeitpunkt ist, wenn gerade die erste Farbe sichtbar wird. Stielende kurz über Flamme oder in heißes Wasser tauchen. Auch getrocknete Kapseln werden gern für Trockenblumensträuße genutzt. Im Spätherbst Pflanze kräftig zurückschneiden, etwas mit Reisig abdecken. - Bienen- und Schmetterlingspflanze.

Papaver orientale. Türkenmohn.Papaver orientale, Tuerkenmohn Papaver orientale, Tuerkenmohn
Bild von: Botanikus-CD

Mehrjährige Schnittstaude mit Pfahlwurzeln und behaartem Laub. Vollsonnig. Boden humos, tiefgründig locker, kalkhaltig, nahrhaft, aber nicht überdüngt. Blätter silbrig behaart, wunderschöne Blüte 5 - 6, kurz, bis 15 cm Durchmesser. Höhe 50 - 120 cm. Nach der Blüte Stängel abschneiden, Nachblüte im Herbst. Große Auswahl an Farben und Formen, vor allem an Rottönen und weiß. Viel gießen in der Zeit der Blüte, wenn trockene Witterung vorausgegangen ist. Laub verwelkt nach der Blüte, dann abschneiden. Frühzeitig für einen Lückenfüller, z. B. Sonnenhut, sorgen. Neuaustrieb im Herbst. Mohn wurzelt bis in eine Tiefe von 2 m.

Begleitpflanzen Chrysanthemen, Herbst-Anemonen, Iris, Lilien (weiß) mit Rittersporn (blau), Lupinen, Salbei, Storchschnabel. Als Schnittblume hält sie einige Tage, wenn sie knospig mit etwas sichtbarer Farbe geschnitten wird und sofort danach der Stängelfuß kurz in eine Kerzenflamme gehalten wird.

Vermehrung durch Wurzelstecklinge und Samen, beide im Frühjahr oder Herbst.

Meistens sind die Hybriden im Angebot:

Aladin, leuchtend rot, 5 - 6, 80 cm.

Aslahan, 60 - 80 cm. Mai oder Juni.

Beauty of Livermere, orangerot, 100 cm, 6 - 7 blühend.

Branddirektor, scharlachrot, 5 - 9, 80 cm.

Catharina, lachsrosa, schwarz gefleckt, 6 - 7, 80 cm.

Helen Elisabeth, lachsfarben, 6 - 7, 80 cm.

Little Candy, 40 cm, Juni - Juli, er hat kurze und kräftige Stiele, die nicht mehr so leicht umknicken.

Marcus Perry, orangescharlach, 5 - 9, 60 cm.

Perrys White, weiß mit dunklem Fleck, 5 - 6, 80.

Petty's Plum, dunkelrot mit dunklen Flecken in Blütenmitte, 5 - 7, 80 cm. Sonne.

Picotee, Blüte weiß mit hellorangefarbenem Rand, 5 - 7, 90 cm. Sonne. Das Laub zieht nach der Blüte ein, treibt aber vor dem Winter wieder aus.

Pizzicato-Mischung, ein alljährliches Vergnügen aus vielen Farben. Bis zu 20 große Blüten an einer Pflanze. Rot, karminrot, orange, lachs, mauve und weiß. Höhe 60 cm. 5 - 7. Warten lohnt sich. Im zweiten Jahr erscheinen die Blüten mit großem Durchmesser. Gut geeignet zum Schnitt. Fleuroselect-Goldmedaille, AGM.

Polka, weiß mit rotem Rand.

Rosenpokal, karminrosa, 5 - 6, 70 cm.

Show Girl, 60 - 80 cm, Mai oder Juni.

Türkenlouis, rot, großblumig, 70 cm, 5 - 6 blühend. Staude mit roten Blüten und gefransten Rändern, zieht rasch nach der Blüte das Laub ein.

Papaver paeoniflorum. Einjährig. Blüten cremeweiß, rosafarben, rot, teilweise gefüllt, 7 - 9, 90 cm, den Pfingstrosen ähnlich. Getrocknet für Gestecke und Trockensträuße. Aussaat direkt Mi 3/Mi 4, vereinzeln.

Black Paeony, dunkelrot, gefüllt, 90 cm.

Papaver pseudocanescens. Staude. Blüte zitronengelb, 6 - 10, Höhe 50 cm. Gute Schnittblume.

Papaver rhoeas.Papaver rhoeas, Einjähriger KlatschmohnPapaver rhoeas, Einjähriger Klatschmohn
Bild von: Botanikus-CD

Einjähriger Klatschmohn/Seidenmohn, Blüte knallrot mit schwarzem Fleck in der Mitte, auch viele andere Farben, meist in Rottönen oder weiß, auch hellblau, 5 - 8, 35 - 75 cm, hält nur wenige Tage an. Sofort nach der Blüte zurückschneiden. Optimal sind durchlässige, kalkhaltige, lehmige Böden, aber der Mohn wächst eigentlich überall, besonders gern auf gerade umgebrochener Erdkrume. Keine volle Sonne, zusammen mit anderen Sommerblumen fühlt er sich wohl. Aussaattermine: 4 - 6 in monatlichen Abständen, Blüte ab Sommer. Mi 9 - Mi 10. Blüte im Frühjahr (Dann mit Reisig oder Laub schützen). Samen nur leicht andrücken und feucht halten. Im Knospenstadium für die Vase schneiden. Die unreifen Teile der Pflanze enthalten das ungiftige Alkaloid Rheadin. Samenstände für Trockengestecke. Relativ schneckensicher. Papaver rhoeas werden selten krank.

Papaver somniferum v. nigrum und album. Sehr giftig. Blauer und weißer Schlafmohn. Anbau verboten, außer der Sorte Przemko (Anbau nur mit Genehmigung der Bundesopiumstelle in Bonn). Starke Alkaloide.

Sie benötigen meistens einen nährstoffreichen Boden, um leuchtende Farben hervorzubringen. Sie geben aber auch hemmende Stoffe ab, die besonders zweikeimblättrige Pflanzen beeinflussen.


Heilkunde

Mohn - Wirkstoffe

Papaver somniferum. Schlafmohn.Papaver somniferum, Schlafmohn, Päonienmohn. Papaver somniferum, Schlafmohn, Päonienmohn.

Herkunft: Er wächst als Ackerunkraut auf Getreidefeldern, an Wegrändern, Böschungen und auf Schuttpflanzen.

Ernte: Die Blütenblätter müssen gleich nach dem Erblühen getrocknet werden.

Wirkstoffe: Rhoeadin und andere, doch wenig gefährliche Alkaloide in geringer Menge, ein roter Farbstoff, organische Säuren, Gerbstoffe, Saponine, Bitterstoffe, Harz, Schleim, Stärke und Gummi. - Die Schulmedizin verwendet den Klatschmohn nicht.

Mohn - Volksmedizin

Klatschmohn als Volksmittel: Sirup gegen Husten und Unruhezustände kleiner Kinder. Der Tee wird gegen Schmerzzustände verschiedenster Art gegeben und auch als Schlaftee gepriesen.

Tee: 1 gehäufter Eßlöffel getrocknete Blüten mit 1/4 l kochendem Wasser überbrühen, nach 5 - 10 Minuten abseihen und gegen Husten mit Honig gesüßt, sonst ungesüßt schluckweise und mäßig warm trinken. 2 - 3 Tassen pro Tag sind ausreichend.


Schadbilder

Krankheitsbilder/ Schädlinge
Falscher Mehltau [Peronosporales]
SchadbildVorbeugungBekämpfung

Befall: Brombeeren, Feldsalat, Gänsekresse, Goldmohn, Gurken, Knoblauch, Kohl, Kohl-Kohlrabi, Kornblume, Levkojen, Mangold, Mohn, Primeln, Puffbohnen, Rosen, Salat, Salat-Bindesalat, Salatrauke, Schleifenblume, Sommerastern, Spinat, Strohblumen, Weinreben, Zwiebeln.

Brombeeren, Goldmohn, Kornblume, Mohn, Puffbohnen, Salatrauke, Schleifenblume, Sommerastern. Auf der Blattoberseite weißgelbe Flecken, Unterseite weißgrauer Belag. Mit Stachelbesatz möglich. Peronospora sparsa, Mycosphaerelle.

Feldsalat. Peronospora valerianellae. Mehlige Punkte durch den Pilzbefall, dann Ausbreitung des weißgrauen Belags auf beiden Seiten. Verfärbung unterseits bis ins Violette, oberseits bis ins Schwarze.  Pflanzen verwelken und vertrocknen schließlich.  Feuchte und kühle Witterung beschleunigen den Befall.

Gänsekresse. Schmutzigweißer Belag auf der Blattunterseite.

Gurken. Pseudoperonospora cubensis. Auf Blattoberseite erst gelbe, dann braune, eckige Flecken, oft begrenzt von Blattadern. Unterseite Pilzbelag weiß-braun, rötlich-braun, flockenförmig. Blätter faulen. Bei lang anhaltender Feuchtigkeit wird Befall begünstigt. Beginn des Befalls meist im Spätsommer. In wenigen Tagen kann die Pflanze eingehen.

Kohl, Kohl-Kohlrabi. Peronospora brassicae. Befällt vor allem Setzlinge (Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi). Blattoberseite weiß-gelbe Flecken, Unterseite heller Pilzrasen. Blätter sterben z.T. ab. Gefährdung 3 - 5.

Levkojen. Befallene Pflanzen, die mit einem weißgrauen Belag bedeckt sind, müssen vernichtet werden.

Mangold. Peronospora farinosa. Helle Flecken auf der Blattoberseite mit Blattwölbung, Unterseite dunkelgrau oder grauviolett. Wird durch Kälte und Nässe begünstigt, Infektion beginnt mit dem vierten Blatt. Pilz überwintert am Blatt.

Primeln. Ursache oft lange Regenzeiten oder Bewässerung auf die Blätter. Teppichprimeln sind vorzugsweise betroffen.

Rosen. Pseudoperonospora sparsa. Feuchtwarmes Wetter und Temperaturschwankungen begünstigen. Auf Blattunterseite weißer Belag, danach auf der Oberseite bunte Flecken. Blätter trocknen ein, danach Blattfall.Übertragung von kranken Trieben und Blättern.

Salat, Salat-Bindesalat. Bremia lactucae. In feuchten, warmen Jahren Infektion über den Boden. Gelblich-braune Flecken auf den Blättern zwischen den Blattadern, die später eintrocknen. Unter den Blättern weißer oder brauner Pilzrasen. Fäulnis. Besonders die äußeren Blätter werden befallen. 5 - 10 besonders gefährlich. Überwinterung als Dauersporen im Boden. Verschiedene Rassen. Besonders gefährdet ist Gewächshaussalat.

Spinat. Peronospora farinosa. Siehe Mangold. Helle Auftreibungen oben und grauer bis violetter Schimmel an Blattunterseite, besonders bei nasser, kalter oder feuchtwarmer Witterung. Erst das vierte Blatt wird infiziert. Überwinterung am Winterspinat. Es gibt mehrere Rassen. Verbreitung durch Wind und Regen.

Strohblumen. Schimmelbelag auf den Unterseiten der Blätter.

Weinreben. Plasmopara viticola. Die überwinternden Sporen infizieren bei Feuchtigkeit Blätter und Beeren, Gefährdung Frühjahr - August. Beginnt mit blaßgelben, später bräunlichen "Ölflecken" auf der Blattoberseite, auf der Unterseite bildet sich ein weißer Rasen. Laub ("Blattsterben") und Blütenstände sterben ab. Blüten- und Nachblüteninfektionen bewirken Eintrocknen und Abfallen der jungen Beeren. Wächst der Pilz in das Beereninnere, werden diese nur erbsengroß mit blaugrauer Verfärbung (Lederbeeren). Überwinterung auf abgefallenem Laub.

Zwiebeln. Peronospora destructor/schleideni. Grauer bis dunkelgrauer Pilzbefall mit länglichen Flecken auf den Blättern. Der Pilz vermehrt sich besonders bei Nässe und Temperaturen von 15 - 20°. Unterhalb Schimmelrasen. Meistens sterben die Blätter von den Spitzen her ab, die Zwiebel bleibt klein. Infektion vom Boden her bei Porree und Zwiebeln.

Gurken. Keine stickstoffreiche Düngung.  Auf ausreichenden Pflanzabstand achten.  Schachtelhalmbrühe mit 1% Wasserglas spritzen.  ENVIRepel.  Vitanal.  Myco-Sin.  Elot-Vis.  Jungpflanzen mit Brennesseljauche stärken. Einlegegurke Bimbostar (Pötschke) und Cubella F 1(Sperli) sind tolerant,  Conny (Baldur) ist resistent. Trauben/Einlegegurke Amber F 1 (Kiepenkerl) ist umfassend resistent. - Im Gewächshaus lüften, so oft es möglich ist. Ggf. durch Heizung den Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht verringern.

Kohl. Resistente Sorten wählen,  z.B. Weißkohl Cape Horn (Baumaux).  Weite Fruchtfolge.  Bei Anzucht sofort pikieren und gut abhärten.  Blätter nicht benetzen.  Knoblauchteespritzungen.  ENVIRepel.  Vitanal. Schachtelhalmtee. Neudovital.

Kohlrabi. Siehe Kohl allgemein. Blaro (Baldur, Pötschke) und Folio F 1 sind wenig empfindlich.

Mangold. Pflanzen vereinzeln.  Mit Zwiebel- oder Schachtelhalmbrühe spritzen.  ENVIRepel.  Vitanal. Unkrautbekämpfung,  Boden lockern,  genügend große Abstände einhalten.  Beim Mulchen darauf achten,  daß der Mangold keinen Kontakt mit dem Mulch bekommt.

Rosen. Sortenwahl.  Jährlich schneiden.  Stickstoffbetonte Düngung vermeiden,  feucht halten (mulchen).  Boden lockern.  Über die ganze Vegetationsperiode Schachtelhalmbrühe spritzen,  hin und wieder mit Zusatz von etwas °Kupfer (0,1%).  Mr. Evergreen Rosen.  ENVIRepel.  Myco-Sin.  Neudo-Vital Rosen-Pilzschutz.  °Kupfer in Gärten nicht mehr erlaubt.

Salat. Fruchtfolge drei Jahre.  Windoffene Lage.  Boden lockern,  keine stickstoffbetonte Düngung,  mulchen. Mischkultur mit Erdbeeren,  Kerbel,  Knoblauch,  Kohlrabi,  Radies,  Zwiebeln.  Resistente Sorten wählen wie Barbarossa,  Barcelona (Eiss. Kiepenkerl),  Cindy,  Dynamite (Kopfs. Kiepenkerl),  Dolly,  Estelle (Kopfs., Kiepenkerl), Fiorella (Kopfs. Kiepenkerl),  Florian,  Mirian,  Novita,  Palmgrau,  Sorayan,  Ultra,  Eissalate Kellys,  Marius,  Merkur und Resi.  Gewächshaus: Diamant,  Dukaat,  Nanda,  Pauvit,  Riant.  Romanasalat Bakito.  Mehrfach mit Schachtelhalmbrühe spritzen.  Pflanzabstand 25 x 25 cm.  Seltener, dafür durchdringend gießen - morgens.  Im Gewächshaus lüften,  so oft möglich.  Windoffene Lagen wählen.  Blätter nicht benetzen.  Abstand einhalten.  Neudovital 1%.  MYCO-SIN.  Elot-Vis.

Salat-Bindesalat. Resistent sind Almadin,  Alminar,  Attico,  Counter (Hild).

Spinat. Nicht überdüngen,  nicht zu eng säen.  Resistent:  Ass F1-Hybride,  Atlanta (Ahrens & Sieberz),  Attica,  Ballett F1 (Kiepenkerl) Bolero,  Califla (Pötschke),  Cherokee (Pötschke),  Correnta,  Dolphin RZ (alle 7 Rassen, auch gegen Gurkenmosaikvirus CMV,  Sperli,  Ahrens & Sieberz),  Estivato (N&G),  Gamma (A+B, Allerleirauh),  Lazio (Gehlsen), Mazurka,  Monnopa (auch gegen Mosaikvirus (Ahrens & Sieberz,  Baldur,  N&G,  Samen-Schmitz, Sperli),  Montaku, Palco (Pötschke),  Polka,  Rico F 1(Sperli),  Spanda,  Sprint,  Sputnik,  Tetona F 1 (Sperli) und Vital usw.  Sharan (Gehlsen).  Mazurka F1-Hybride und Spencer sind wenig anfällig. - ENVIRepel.  Vitanal Myco-Sin.

Strohblumen. Nur wenig wässern,  ggf. vor häufigem Regen schützen.

Weinreben. Sortenwahl w e i ß:  Bianca (Pötschke),  Excelsior (Häberli),  Fresco (Häberli),  Gelbe Phönix (widerstandsfähig,  Ahrens & Sieberz,  Baldur),  Glenora (Schmidt),  Golden Niagara (Fenzl),  Gustoso (Häberli), Märzling,  Sirius,  Theresa,  Venus (Ahrens & Sieberz) sowie blau:  Blaue Paradiestraube (Ahrens & Sieberz),  Blue Niagara (Fenzl),  Boscoso (Häberli),  Fiorito (Häberli),  Gustoso (Häberli),  Königliche Esther,  Magliasina (Häberli), Muscat Bleu (Häberli),  Rondo (Schmidt) und Solara (Baldur) sind resistent,  Regent (Ahrens & Sieberz,  Häberli) ist widerstandsfähig.  Keine stickstoffbetonte Düngung,  aber reichlich Kompost.  Mulchen.  Sortenwahl ist wichtig. Schachtelhalmbrühe mehrmals spritzen.  Kanarische Goldrute.  Sachalin-Staudenknöterich.  Rhabarberblättertee. Moosextrakt.  ENVIRepel.  Vitanal.  Oscorna-Bio-S.  Zur Vorbeugung reinen Schwefel in offenen, waagerechten Röhren in den Weinstock hängen.  Lebermooser.  Verdünnte Milch/Molke spritzen.

Zwiebeln. Fruchtwechsel für 3 Jahre.  Sortenwahl. Zu feuchten Boden vermeiden.  Lockeren Boden vorbereiten.  Nur sonnige Lagen wählen.  Abstände einhalten, keine stickstoffbetonte Düngung.  Majoran (verbessert gleichzeitig die Lagerdauer) und Oregano aussäen.  Mit Schachtelhalmbrühe spritzen,  mit Brennesseljauche die Jungpflanzen angießen.  ENVIRepel.  Vitanal.  MYCO-SIN.

 

Feldsalat. Schachtelhalmtee. Neudovital.

Gänsekresse. Vernichten.

Gurken: Pflanzenreste sorgfältig vernichten.

Mangold. Kranke Pflanzen vernichten.  Bioblatt-Mehltaumittel spritzen alle 7 Tage.

Rosen. Infizierte Triebe herausschneiden und vernichten. Vi-Care.  Compo.

Salat. Kranke Pflanzen vernichten.  Alle 10 Tage mit BioBlatt Mehltaumittel 0,15% spritzen.  Kerbel.

Sommerastern. Krankes vernichten.

Strohblumen.  Befallenes vernichten.

Weinreben. Befallenes vernichten.

Zwiebeln.  Krankes vernichten.

 

Mohnbrand

SchadbildVorbeugungBekämpfung

Goldmohn. Bakterienkrankheit, meistens ausgelöst durch starke, langanhaltende Feuchtigkeit. Blätter zeigen durchsichtige Flecken, später dunkler werdend.

Goldmohn. Befallenes vernichten, u.U. die gesamte Pflanze.

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Goldmohn. Pflanzabstand einhalten, nicht stickstoffbetont düngen.


Links

Mohn - Links

Mohn

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Island-Mohn

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