Meisterwurz [Peucedanum ostruthium]

Meisterwurz - Alternativnamen

Horstrinze, Remma, Strenze

Meisterwurz - Zusammenfassung

Peucedanum ostruthium, MeisterwurzPeucedanum ostruthium, Meisterwurz
Bild von: Botanikus-CD

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Peucedanum ostruthium. Doldenblütler.

Sammelzeit: Wurzelstock. Vorfrühling oder Herbst.

Wirkstoffe: Gerbstoffe, Cumarine, Stärke, Zucker und Pektin. Das ätherische Öl ist sehr aromatisch.

Heilwirkung: Die Meisterwurz ist in den letzten Jahrhunderten besonders geschätzt worden. Für das Graben nach der Wurzel mußte man eine Lizenz besitzen. Maßgebend sind die Bitterstoffe. Störungen im gesamten Verdauungsbereich. Darmsanierung. Schleimlösend, Dampfbäder gegen Asthma, Bronchitis, Heiserkeit, Katarrh, Schnupfen, Lungenentzündung, Meningitis. Enthält immunstabilisierende Wirkstoffe wie Saponin. In Wein gekocht, kann die Meisterwurz gegen hohen Blutdruck, Fieber, Harnverhaltung, Schlaganfall, Würmer eingesetzt werden. Häufig findet man auch die Verwendung als Gicht- und Rheumamittel. Eine wissenschaftliche Arbeit an der Karl-Franzens-Universität in Graz bestätigt Erkenntnisse aus der Erfahrungsheilkunde und findet in der Meisterwurz auch Radikalfänger-Eigenschaften.

Gegenanzeige: Eine Anwendung bei Entzündungen der Magen- oder Darmschleimhäute und bei Gallensteinen sollte vermieden werden. Bei schwachem Magen besser Meisterwurz zusammen mit Eibischwurzel trinken.

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