Malven [Malvales]

Malven - Alternativnamen

Chäslichrut, Käsekraut, Käsepappel, Binsenmalve

Malven - Allgemeines

Malva alcea, Malva moschata, Malva sylvestris, Abutilon hybridum maximum. Malvengewächse. Binsenmalve.Malva moschata BinsenmalveMalva moschata Binsenmalve
Bild von: Botanikus-CD

Sie blühen in Purpur, Rosa und Weiß, einige wenige auch in Lila oder zweifarbig. Sie erreichen Höhen von 1,20 bis 2,20 m. Die Hybriden der Thüringischen Strauchpappel, Lavatera thuringiaca sind mehrjährig und winterhart. Von der Strauchmalve, Lavatera olbia gibt es hübsche, lange blühende Sorten wie Barnsley, die bei uns jedoch nicht winterhart sind. Diese Malven sollten gegen Ende der Saison mit Laub und Reisig abgedeckt werden oder man bringt sie in Kübeln kühl und frostfrei über den Winter. Wem die strauchartigen Malven zu hoch werden, kann auf die Präriemalve, Sidalcea malviflora zurückgreifen. Charakteristisch ist ihr straff aufrechter Wuchs und ihre oftmals gefransten Blüten, die kerzenartig übereinander sitzen.

Heimisch ist bei uns die Moschusmalve, Malva moschata. Mit ihren Wolken aus kugelförmigen in Hüfthöhe ist sie ein Traumpartner für Königskerze, Prachtscharte und Flammenblume. Ähnlicher Beliebtheit erfreut sich die Wilde Malve, Malva sylvestris. Sie wird wie die Präriemalve im Herbst zurückgeschnitten.

Als unkomplizierter Lückenfüller erweisen sich die einjährigen Malven. Werden Trichtermalven, Malope trifida und Bechermalve, Lavatera trimestris im Frühjahr ausgesät, sind sie bis zum Frost ein Blickfang. Auch als Schnittblume machen sie in der Vase eine gute Figur.

 

Siehe auch 'Bechermalven', 'Präriemalven', 'Scheinmalven', 'Strauchmalven' und 'Echter Eibisch'.

Malven werden im allgemeinen nicht angerührt von Schnecken.

Weiter: Malven - Anbau