Kriech-Quecke [Agropyron repens]

Kriech-Quecke - Alternativnamen

Gemeine Quecke, Quecke

Kriech-Quecke - Zusammenfassung

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Agropyron repens. Süßgräser.

Wirkstoffe: Triticin (Kohlenhydrate), Schleimstoffe, Saponine, Mineralsalze (Kalium), Kieselsäure, Eisen, Vitamine A, B, organische Säuren und die Wirkstoffe der Quecke.

Heilwirkung: Quecken sind schleimlösend und harntreibend. Man sollte ihn für Husten und Bronchitis, Stoffwechselbeschwerden, Harn- und Nierenleiden, Rheuma und Gicht bevorzugen. Blutreinigung. Aktivierung der Drüsen. Dadurch wird eine Entwässerung erreicht, Müdigkeit aufgehoben, Hautunreinheiten beseitigt. Manche Leute gehen sehr stiefmütterlich damit um, weil sie gerade an ihrem Ort nicht wirksam sind.

Teemischung bei Akne. Erfolgreiche Behandlung dieser lästigen Krankheit junger Menschen.

Quecke              20 g
Stiefmütterchen 10 g
Schachtelhalm  10 g
Brennessel        10 g

2 gehäufte Teelöffel dieser Mischung mit 1/4 l kochendem Wasser übergießen. 10 Minuten ziehen lassen und danach abseihen. Kurmäßig dreimal täglich eine Tasse trinken.

Es gibt Aussagen von Erfahrungsberichten, daß chronische und akute Blasen- und Nierenaffektion durch einen Tee aus Queckenwurzeln und Bärentraubenblättern zu gleichen Teilen ungemein günstig zu beeinflussen seien. Es wird sogar von völliger Ausheilung chronischer Blaseninfektionen berichtet. Für alkalischen Harn sorgen, entweder nur durch pflanzliche Kost oder durch Einnahme einer Bullrichsalztablette mit dem Tee.

Volksmittel: Die wichtigsten Heilanzeigen sind Bleichsucht, Rachitis, Lungenleiden, Harnverhaltung, Leber- und Galleleiden, Magen- und Darmkatarrhe, Rheuma und Gicht, Hautunreinheiten und Menstruationsbeschwerden.