Kranzschlinge, gestützt [Stephanotis floribunda]

Kranzschlinge, gestützt - Zusammenfassung

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Stephanotis floribunda. Madagaskarjasmin. Hundsgiftgewächse (Seidenpflanzengewächse). Solitärpflanze. Topfpflanze. Langtagpflanze.

Die attraktive Kranzschlinge hat ihre Heimat in den kühlen Bergen Madagaskars. Die meterlangen Triebe lassen sich an Rankhilfen in jede gewünschte Richtung ziehen. Im Sommer trägt die Kranzschlinge sehr schöne weiße, sternförmig ausgebreitete, stark duftende Blumen, die einen Durchmesser von bis zu 5 Zentimetern erreichen. Sie blüht erst bei mehr als 12 Stunden Licht am Tag. In Farbe und Duft erinnern sie an Jasmin. Die Ranken können bis zu 3 m lang werden. Kälte und Zugluft vermeiden. Blütezeit: Sommer.

Ein heller, warmer Platz ist optimal (Ost/Westfenster). Zimmertemperatur wird vertragen. Im Winter möchte sie es kühler bei 10 - 15°, damit der Blütenansatz gewährleistet ist.

Im Sommer regelmäßig mit weichem, lauwarmen kalkarmen Wasser gießen und alle 2 Wochen düngen. Häufiges Sprühen tut ihr gut. Um zu verhindern, dass die Knospen abfallen, sollte die Pflanze nicht gedreht werden. Mit Hilfe von Rankhilfen kann sie ein ganzes Fenster ausfüllen. Früchte besser abschneiden, sie kosten zuviel Kraft. Zum Überwintern benötigt sie einen hellen, kühlen Platz (max. 14°). Während dieser Zeit wird nicht gedüngt und sehr wenig gegossen. Der Wurzelballen darf jedoch nicht austrocknen. Im Frühjahr wird die Kranzschlinge in normale Einheitserde umgetopft, aber nur wenig größere Behälter benutzen. Danach kein Standortwechsel mehr. Kleine Töpfe mit nährstoffreicher Erde gefüllt unterstützen die Blühwilligkeit.

Im Spätsommer werden die Triebstecklinge geschnitten, die in feuchtwarmer Erde (ca. 25°) unter Glas schnell wurzeln.

Hell, aber keine direkte Sonne. Normale Zimmertemperatur 20 - 22°. Regelmäßig normal gießen. Ost/West. Alle 14 Tage düngen.