Kaukasische Flügelnuss [Pterocarya fraxinifolia]

Kaukasische Flügelnuss - Zusammenfassung

 

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Pterocarya fraxinifolia. Walnussgewächse. Stauden.

Im Sommer ist die Flügelnuss mit ihrer Rarität, der weißen, leichten Schneeflocken ähnelt, einem Laubbaum im verspätetem Schneetreiben ähnlich. Bereits die alten Ägypter wussten um die Verwendung des Benzoeharzes. Wichtiger Grundstoff für unsere Parfümindustrie. Im Spätsommer werden die langen Triebe durch Entspitzen der Langtriebe zurückgedrängt. In den paar Jahren danach kann man ganz auf den Winterschutz verzichten. Sie braucht einen sonnigen und warmen Standort. Als Jungpflanze nur bedingt winterhart. Am besten lehmiger Gartenteich, ab und zu mit etwas Kompost. Auch für einen leichten Winterschutz sind sie dankbar. Überraschend ist immer die Blütenfülle.

Vermehrung: Am einfachsten geht es mit den Stecklingen, die die man im Sommer schneidet und im Frühbeetkasten bewurzeln lässt. Im nächsten Jahr kann man sie nach draußen bringen. Auch Anzucht aus Samen ist möglich.

Pterocarya hispida. Borstige Flügelnuss. In unserem Klima wächst sie als kleiner Baum mit lockerer Krone. Dabei wird sie meistens 4 - 5 m, selten auch 6 m hoch. Im Juni bringt die rauhe Flügelnuss sehr hübsche rahmweise 12 - 25 cm langen Rispen hervor, die den ganzen Baum in einen weiße Schleier hüllen. Die nussartigen Früchte sind reizvoll, weil sie der Art ihren Namen gaben.

Pterocarya corymbosa. Die doldige Flügelnuss. Sie wächst eher strauchartig, erreicht nur 4 m Höhe und unterscheidet sich von der borstigen Flügelnuss durch die feinfilzigen Blätter.