Kalmus [Acorus calamus]

Kalmus - Zusammenfassung

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Acorus calamus. Kalmusgewächse. Gift.

Sammelzeit: Verwendet werden die von Blattresten und Wurzeln befreiten, geschälten Wurzelstöcke. Er steht in sehr feuchtem Wasser.

Blüte: Juni - Juli.

Wirkstoffe: Ätherisches Öl, mit ß-Asaron und Bitterstoffen. Gerbstoffe. Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiß und Stärke.

Heilwirkung: Beste Wirkung ist Amarum aromaticum - das auch äußerlich durchblutungsfördernd wirkt. Magen-, Darm- und Gallebeschwerden. Bei Appetitlosigkeit und zur allgemeinen Tonisierung des Verdauungstraktes. Psychologische Beschwerden werden besonders gut therapiert. Sie 'hinken' immer beim Essen den anderen hinterher. Äußerlich auch zu hautreizenden Bädern bei Erschöpfungszuständen, Gurgelwasser bei Zahnfleischentzündungen. Als Tee und in Teemischungen.

Tee: 2 Teelöffel geschälter Kalmuswurzelstock wird mit 1/4 l Wasser heiß überbrüht und etwa 15 Minuten lang ausgezogen. Nach dem Abseihen wird er warm getrunken.

Hausmittel: Es dürfte schwer fallen, eine Heilpflanze zu finden, die schon im siebten vorchristlichen Jahrhundert bekannt war.

Nebenwirkungen: Nicht in der Schwangerschaft anwenden.

An Ufern und sumpfigen Stellen, ausdauernd, 120 cm, Blütenkolben erscheinen zwischen Juni und Juli, auf die Giftigkeit sollte hingewiesen werden.

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